Archiv der Kategorie: Jazzherbst

39. KONSTANZER JAZZHERBST 2018

DI. 02.10. – SA. 06.10.2018

Eintrittspreise:
28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder pro Abend
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder
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Artist in Residence:  KALLE KALIMA

Dieses Jahr stellen wir den finnischen Gitarrenvirtuosen KALLE KALIMA (*1973) besonders heraus.
Er war beim Jazzherbst 2013 in Matthias Schriefls Multiorchester das erste und bisher einzige Mal bei uns, trotzdem ist der Kontakt nie abgebrochen. Und als er uns erzählte, dass EERO HÄMEENNIEMI speziell für ihn den „Keskellä Blues“ für E-Gitarre und Streicher geschrieben hat war klar, dass wir ihn und die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz zusammen bringen wollen. Ihn, den Wandler zwischen den Stilen und die Streicher der SWP.

Kalle ist sowohl im Folk, Rock, Jazz, Klassik und Avantgarde zu Hause. Das macht ihn so einzigartig.  Und er bringt mit „Louhi I Bourree“ auch ein eigenes Stück für diese Besetzung mit. Kalle wird beim diesjährigen Jazzherbst einige Brücken bauen zwischen Jazz, freier Improvisation und Neuer Musik. Wir erlauben uns den Spaß ihn gleich mit zwei der angesehensten Schlagzeuger zusammen zu bringen. Mit unserem Freund Lucas Niggli wird er den Jazzherbst eröffnen und am Ende trifft er auf den derzeit angesagtesten deutschen Drummer Christian Lillinger (SWR-Jazzpreis 2017).

Er wird aber auch mit klassische Musikern improvisieren. Ralf Kleinehanding hat fünf Miniaturen für E-Gitarre, Vibraphon und Schlagzeug komponiert mit viel Freiraum für Improvisationen.

Di. 02.10.2018
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
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Der Abend dient der Einstimmung auf das was in den kommenden Tagen bei unserem Festival zu erwarten ist. Unser Artist in Residence trifft auf einen der innovativsten Drummer und auf ein „klassisches“ Trio.

KALIMA – NIGGLI (FIN/CH)

Kalle Kalima (g), Lucas Niggli (dr)
LUCAS NIGGLI ist ein uns freundschaftlich verbundener, gern gesehener Gast. Mit Kalle zusammen brilliert er bei „A Novel Of Anomaly“ (mit Andy Schaerer und Luciano Biondini). Bei uns zu hören war er mit seinen eigenen Bands ZOOM und BIG ZOOM, mit Barry Guy, Fred Frith, Sylvie Courvoisier, in der Festivalband von Gregor Hübner und Ewald Hügle (2002), als Workshopleiter beim Jazzgipfel (2010) und mit seinem europäisch-afrikanischen Drum Quartett Beat Bag Bohemia.

KLEINEHANDING – PILCHEN – DERBIDGE (D)

Ralf Kleinehanding (vib), Alexander Pilchen (vl), Berenike Derbidge (vc)

Aus dem Bereich der zeitgenössischen Klassik kommt RALF KLEINEHANDING, Komponist und Schlagwerker, Schlagzeuglehrer, Kammermusiker, Solist, Orchestermusiker und Autor pädagogischer Schlagzeugliteratur. Aber selbst auch Veranstalter der HighNoon-Konzertreihe für Neue Musik hier in Konstanz. Kleinehanding bringt 5 Miniaturen für Vibraphon, E-Gitarre und Schlagzeug mit. Und auch mit den Konstanzern Streichern ALEXANDER PILCHEN und BERENIKE DERBIDGE wird er einige eigene Stücke zu Gehör bringen   ̶   bevor alles in einer Kollektivimprovisation endet.

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Mi. 03.10.2018
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
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KLIMA KALIMA (FIN/D)

Kalle Kalima (g), Olivier Potratz (b), Oliver Steidle (dr)
Dieser Berliner Band von Kalle Kalima scheinen die bizarren Eigenarten der modernen Welt eine einzige Inspirationsquelle zu sein. Ja nicht stilistisch festlegen scheint das Credo zu sein. Und so entfalten die drei die Möglichkeiten ihrer Instrumente, ohne die übliche Rollenverteilung. Daraus entsteht ein inspirierendes Zusammenspiel, bei dem der Humor und Punk nicht zu kurz kommen.

Mit den beiden Olivers hat Kalle zwei Mitstreiter gefunden, mit denen seine manchmal verworrenen Ideen brillant umgesetzt werden. Diese hervorragende Interaktion ist nicht zuletzt Ergebnis einer langjährigen, fruchtbaren Zusammenarbeit.

Hören:   https://www.youtube.com/watch?v=MjtN5o40lIo

LEILA MARTIAL BAA BOX (F)

Leïla Martial (voice), Eric Perez (dr, electr), Pierre Tereygeol (g)

Die Französin Leïla Martial sagt selbst über ihr Projekt: „Baa ist der Ruf einer Ziege auf Englisch. Dieser Ruf ist nicht auf der Suche nach Ästhetik, er ist per se ästhetisch! Insofern wählte ich Mitmusiker nach ihrer Persönlichkeit und deren starker Aussage aus – um Farben und Universen zu vermehren, um selbst immer wieder überrascht zu werden, und um den Kreativitätsprozess ständig in Gang zu halten.“

Im Wechselspiel zwischen elektronischer Verfremdung und ihrer stimmlichen Techniken schälen sich verschiedenste Facetten von Leïla Martial heraus. Dabei orientiert sie sich weniger am klassischen Jazzgesang, sondern versteht ihre Stimme als Instrument. In der Musik von Baa Box paaren sich sehr wohl Hybride musikalischer Traditionen mit einem allgemein fröhlich-feierlicher Wagemut. Eine Energie, wie wir sie beispielsweise in der Rockmusik wiederfinden, kontrastiert mit Momenten zärtlichster Poesie.

Hören:   https://www.youtube.com/watch?v=ut4GRtTHKWM

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Do. 04.10.2018
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
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LAURA SCHULER QUARTETT (CH/D)

Laura Schuler (vl), Philipp Gropper (ts), Hanspeter Pfammatter (b),
Lionel Friedli (dr)

Das Quartett der jungen Schweizer Geigerin, Improvisatorin und Komponistin Laura Schuler aus Luzern wurde im Januar 2018 gegründet. Bei der Auswahl der Bandmitglieder schwebte ihr ein „klares musikalisches Bild“ vor, so ihre Worte: Philipp Gropper (Berlin) überzeugte sie durch die Soundqualität seines Spiels, das sie z.B. von Hyperactive Kid von ihm kannte. Bei Hanspeter Pfammatter (Luzern) sind es der selten gespielte Moogbass und die elektronischen Klänge, die sich mit ihren auf der Geige erzeugten akustischen und elektronischen Klängen ergänzen. Lionel Friedli (Biel) schätzt sie wegen seines energievollen Spiels, mit dem er jede Band trägt, nun auch ihr Quartett.

Schulers Musik bewegt sich im interessanten Feld zwischen improvisierten und komponierten Anteilen, wobei ihr wichtig ist, dass der Gesamtsound der Band im Vordergrund steht, kollektiv improvisiert wird und die Grenzen fließend sind.

Hören:   https://soundcloud.com/lauraschuler/sets/live-jazzwerkstatt-bern-2018/s-2AZI5

Roberto Negro DADADA  (I/F)

Roberto Negro (p), Émile Parisien (ssax), Michele Rabbia (perc, electr)

Der Pianist Roberto Negro hat sich mit Emile Parisienne und Michele Rabbia zu einem wunderbar vielsprachigen Trio zusammengefunden. Jeder der drei Musiker bekommt darin seinen Raum: Parisien für seine mal intimen, mal vehement, dramatischen Artikulationen am Saxophon, Rabbia für seine leisen, manchmal gleichzeitig enorm treibenden Hörereignisse am Schlagwerk und für seine oft reduzierten, immer pointierten elektronischen Klangcollagen. Dies gilt natürlich auch für Roberto Negros präzise, hintergründige, meist vieldeutigen rhythmisch- harmonisch- melodischen Klänge am Klavier.

Die Stücke des Trios sind liedhafte Miniaturen, alle komponiert von Negro mit einem enormen Ideenreichtum. Das Spiel des Trios ist vom Spirit des Kompositorischen geprägt es mangelt dabei aber nicht an Spontanität sondern überrascht immer wieder durch intelligenten Ideenreichtum. Nichts wird in die Länge gezogen und doch hat alles seine Zeit.

Hören:   https://www.youtube.com/watch?v=Bt6o5qzoSwE

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Fr. 05.10.2018
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
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KAPPELER  ZUMTHOR (CH)

Vera Kappeler (p),
Peter Conradin Zumthor (dr)

In dem Ausnahme-Duo treffen sich zwei musikalische Seelen, die wie selbstverständlich Tore zu einer faszinierenden Welt aufstoßen: ein Klangkosmos, der leichte und auch schwermütige Passagen, dunkle Mystik neben fröhlicher Spielfreude, hymnischen Schönklang neben drängender Dramatik usw.  umfasst. Ihre Musik ist weder naiv noch kompliziert, sie ist schräg, jazzig urständig und spielerisch sympathisch.

Als Inspiration für ihre Kompositionen dienen einfache, Song-ähnliche Strukturen unterschiedlicher Herkunft:  bluesige Traditionals, nostalgische, hymnische Weisen, Volkslieder aus den Alpen und der finnischen Tundra, aber auch schroffe, kantige Free-Themen. Kappeler lässt die selten gehörten Standards in den Farben von Blues, Folk und Country auferstehen. Tiefgründiger könnte der Wohlklang nicht dargeboten werden – man wird an die ganz großen Pianisten erinnert. Peter  Conradin Zumthor leistet dazu seinen  sensiblen, in der Arbeit an Schnittstellen von Musik und bildender Kunst erprobten perkussiven Beitrag.

Hören:  https://www.youtube.com/watch?v=465K3fMUZT0

Christian Lillingers GRUND (D/DK/F)

Christian Lillinger (dr, comp), Tobias Delius (sax), Pierre Borel (sax),
Achim Kaufmann (p), Christopher Dell (vib), Jonas Westergaard (b),
Robert Landfermann (b)

Als was ist Christian Lillinger nicht alles bezeichnet worden: Deutschlands fiebrigster Schlagzeuger, kompromissloser Kreativberserker, Besessener, Energiemaschine… Der in Berlin lebende 33-Jährige polarisiert. In einem aber sind sich alle einig: er ist einer der talentiertesten Drummer seiner Generation. Er sammelt Anregungen aus verschiedensten Musikstilen und verdichtet sie zu einer neuen Grammatik.

Ein Piano sei ein „Schlagzeug mit Tönen“, so, wie sein Schlagzeug ein Melodie-Instrument. Um dessen Tonskala zu erweitern, nutzt der Drummer neben seinem herkömmlichen Handwerkzeug auch Autohupen und Kinderrasseln. Auch das Knistern von Plastikflaschen gehört zu Lillingers Klang-Repertoire. Er gilt mittlerweile bei Kennern, Kritikern und Musikerkollegen als wichtige Stimme im zeitgenössischen Jazz.

Und so auch das Ensemble GRUND; zwei Bands in einer, die Lillinger als Organismus sieht, der keine Kompromisse macht und die er als seine „absolute Traumband“ bezeichnet.

Hören:   https://www.youtube.com/watch?v=2TpWZIbqVmM

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Sa. 06.10.2018
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
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KALLE KALIMA (FIN)
CHRISTIAN LILLINGER (D)
RALF KLEINEHANDING (D)
STREICHER DER SÜDWESTDEUTSCHEN PHILHARMONIE KONSTANZ
Leitung: HANNES REICH

Wie am Eröffnungsabend bringen wir unseren Artist in Residence noch einmal mit einem
Ausnahme-Schlagzeuger zusammen. Beide kennen sich aus Kalimas Band KUU und wir sind gespannt, wie sich das Spiel der beiden von dem am ersten Tag unterscheiden wird. Beide werden wir auch im Zusammenspiel mit Ralf Kleinehanding erleben, der dafür fünf Miniaturen komponiert hat. Erneut trifft zeitgenössische Klassik auf Jazzimprovisatoren.

Den Hauptteil des Abends bestreiten aber Kalle Kalima und die Streicher der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Kalima bringt hierfür zwei Stücke für E-Gitarre und Streichensemble mit: Den „Keskellä Blues“, den EERO HÄMEENNIEMI eigens für ihn komponiert hat und sein eigenes Stück „Louhi“.

38. KONSTANZER JAZZHERBST

38. KONSTANZER JAZZHERBST
MI. 25.10. – SO. 29.10.2017

Eintrittspreise:
28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder pro Abend
12 € / Mitglieder frei am Sa. 28.10.2017 BERND KONRADS zum 70ten
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder
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Mi. 25.10.2017
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

SIMON NABATOV TRIO (USA/D/CH)

Simon Nabatov (p), Stefan Schönegg (db),
Dominik Mahnig (dr)

Simon Nabatov war zuletzt 2011 in einem unvergessenen Konzert mit Nils Wogram zu Gast beim Jazzherbst. In diesem Jahr haben wir das Glück, ihn mit seinem neuen Trio hören zu dürfen. Dazu gehören: Stefan Schönegg, ein aus Konstanz stammender Bassist, der auch mit seiner Band Enso auftreten wird und Dominik Mahnig, ein junger schweizer Schlagzeuger, aufgewachsen in Willisau, wo Jazz zur musikalischen Früherziehung gehörte. Schönegg und Mahnig spielten zunächst gemeinsam in diversen Formationen, bevor sich alle (zufällig oder auch nicht) in Köln lebenden Musiker 2015 zusammen fanden, um gemeinsam dem oft schon gehörten Format Klaviertrio mit Ideenreichtum und progressivem, energiegeladenen Spiel neue Facetten hinzuzufügen. 2016 veröffentlichte das Trio seine erste CD mit dem Titel „Picking Order“ – die internationale Jazzpresse war voll des Lobes und wir freuen uns auf ein mitreißendes Konzert.

Hörpobe: https://www.youtube.com/watch?time_continue=21&v=tQi4L00dun0

 

Daniel Erdmanns VELVET REVOLUTION (D, F, GB)

Daniel Erdmann (ts), Théo Ceccaldi (vl), Jim Hart (vib)

Um seine genauen Klangvorstellungen zu verwirklichen suchte der aktuelle Echo Jazzpreisträger Daniel Erdmann gezielt nach Musikern. Fündig wurde er in Théo Ceccaldi und Jim Hart. Das ergibt die ungewöhnliche Besetzung mit Saxophon, Geige und Vibraphon. Unorthodox ist nicht nur die Zusammensetzung, die Musik klingt hintersinnig, nuanciert, sensibel und vollkommen schlüssig. Dabei agiert diese Band meist entschieden rhythmisch, oft mit klarem Swing.

Hörprobe:  https://www.youtube.com/watch?time_continue=12&v=6WftzjL6NvA

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Do. 26.10.2017
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

FISCHER & DEUL (D)

Jörg Fischer (dr), Ingo Deul (dr)

Die Schlagzeuger Ingo Deul und Jörg Fischer sind beide aktiv bei der Wiesbadener Kooperative New Jazz/ARTist. Verschiedene Rockstile, zeitgenössischer Jazz, klassische Avantgarde und freie Improvisation seien als einige gemeinsame Wegmarken in den letzten 25 Jahren genannt. 2015 treffen sie sich als freie Improvisierer und Klangforscher, geben ihrem gemeinsamen Spiel ein Gebräu bei aus untergründig brodelnden Grooves, bunt schillernden Soundscapes, sensibler Interaktion, zupackender Energie. Hand- und fußgemachte Schlagzeugmusik, open-minded, voller Überraschungen – und nicht zuletzt umwerfend humorvoll und in ihrem Klangreichtum sicher nicht nur etwas für Percussionfreaks.

Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=jIQQzc8Z13k

GHOST TOWN (CH)

Joana Aderi (voc, electr, keys), Urs Vögeli (g, lap steel), Claude Meier (b, synth),
Lukas Mantel (dr)

GHOSTTOWN kommt einzig. Der musikalische Fokus des Quartetts liegt auf amerikanischen Oldtime-Songs aus der Frühzeit von Blues und Folk. Dabei wird der Folk von vorgestern sonore Erfahrung zwischen Country und rauem Swing –  jenseits von Goodtime Music. Einfache Riffs wechseln ab mit rockigen Gitarrensoli und elektronischen Klangbildern.
Es geht nicht um gedrechselte  Dekonstruktion. Das musikalische Interesse liegt eher auf der Atmosphäre der Songs, die oft von Mord, Totschlag und schweren Schicksalsschlägen handeln. Der ausdrucksstarke Gesang Joana Aderis kann dabei schon mal unter die Haut gehen.

Hörprobe:  http://www.ghosttownmusic.ch/?page=video

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Fr. 27.10.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20:00 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

ENSO (D/USA/NL)

Stefan Schönegg (b), Leonhard Huhn (as, ss, bcl),  
Nathan Bontrager (vc), Etienne Nillesen (prep. snare dr)

Der in Köln lebende Konstanzer Kontrabassist Stefan Schönegg, den wir ebenfalls mit dem großen Pianisten Simon Nabatov erleben werden, konzipiert für sein eigenes Quartett ENSO über weite Strecken leise und feinsinnige Musik, bis hin zur absoluten Stille. Dadurch schafft er neue musikalische Räume mit seinen Mitmusikern, macht sie auf und erkundet diese behutsam mit ihnen. Er dekonstruiert bewusst tonales Material, betreibt geräuschhafte Klangforschung und Klangverwirrung – vermeintliche Gegensätze werden vereint und das gesamte Quartett übt sich in sparsamer Rhetorik und leisen Intensitäten. Auf deren eigensinnige Tonsprache und Schöneggs kompositorische Arbeit darf man sehr gespannt sein.

Hörprobe: https://youtu.be/bdBHKPeFWKY

PETER EVANS SEXTET (USA)

Peter Evans (tp), Ron Stabinsky (p, synth), Sam Pluta (live electr), Tom Blancarte (b), Levy Lorenzo (perc, live electr), Jim Black (dr)

Peter Evans hat zunächst ein Studium der klassischen Trompete am Oberlin Konservatorium in Ohio absolviert, bevor er 2003 als Profimusiker nach New York kam. Seit dem hat sich Evans zu einem der interessantesten und vielfältigsten Musiker der Szene entwickelt.
Mit seiner herausragenden Technik und Musikalität ergründet er in unterschiedlichsten Formationen des Jazz und der Neuen Musik immer wieder die Grenzen der musikalischen Zusammenhänge. Die meisten Trompeter haben immer auch das Flügelhorn für die weicheren Klänge dabei – Evans hat außerdem die viel seltener gehörte Piccolotrompete im Einsatz.
Zum Jazzherbst kommt Evans mit einer erweiterten Band, die eine kraftvolle elektro-akustische Mischung aus improvisierter und komponierter Musik auf die Bühne bringt, die vom diesjährigen Jazzfestival in Willisau als „Kammerensemble des 21. Jahrhunderts“ angekündigt wurde.
Hörprobe:  https://www.youtube.com/watch?v=w8BVzucicus

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Sa. 28.10.2017

Musikschule, großer Saal, Benediktinerplatz 6
20:00 Uhr, Eintritt 12 € erm. / Mitglieder frei
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

BERND KONRAD zum 70sten

by Stefan Postius

Bernd Konrad erhielt als erster Deutscher eine Jazz-Professur. Jahrelang leitete er die
Jazz-Abteilung in Stuttgart, blieb seiner Heimatstadt Konstanz aber stets aufs Engste verbunden. In keinem Jazzlexikon fehlt sein Name und die ihm verliehenen Auszeichnungen und Ehrungen sind zu zahlreich, um hier einzeln aufgeführt zu werden.
Wir wollen unser Ehrenmitglied Bernd hochleben lassen und seinen 70. Geburtstag gebührend feiern. Dazu haben wir einige seiner früheren Wegbegleiter, aber auch junge Musiker eingeladen, mit denen Bernd immer wieder gerne musiziert. Einige der beteiligten Musiker sind durch die Schule des Landesjugendjazzorchesters Baden-Württemberg gegangen, welches Bernd gegründet und jahrelang geleitet hat, und gehören mittlerweile selbst zu den interessanten Persönlichkeiten des Deutschen Jazz.

Wir freuen uns auf einen entspannten Abend mit einem bestimmt gut gelaunten Jubilar.

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So. 29.10.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20:00 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

Sascha Henkel OPTIONS / 8 ( D, CH, N)

Benjamin Weidekamp (reeds), Sebastian Strinning (reeds), Christoph Erb (reeds), Marc Unternährer (tuba), Marco von Orelli (tp), Dan Peter Sundland (b), Alex Huber (dr), Sascha Henkel (comp, g)

Beim Jazzherbst 2015 war er mit seinem Berliner Quartett bei uns. Jetzt haben wir den in seine Heimat Wahlwies zurückgekehrten Gitarristen mit seinem neu zusammengesetzten, hauptsächlich mit schweizer Musikern besetzen, Oktett eingeladen. OPTIONS / 8 ist ein Kompositionszyklus in dem die Musiker ein hohes Maß an kompositorischem Mitspracherecht haben. Ein Spiel im Spannungsfeld zwischen Improvisation und Komposition. Aus verschiedenen Optionen, Bausteinen, Versatzstücke entstehen die Kollektiv-Komposition auf Anweisungen ad hoc.

Hörprobe:  https://soundcloud.com/sascha-henkel/sets/options-8

37. KONSTANZER JAZZHERBST 26. – 29.10.2016

Der Konstanzer Jazzherbst wird gefördert von

logo_konstanzBaden-WürttembergKTG_Logo beschnittenpro helvetia farbig

Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.

♦ Wir organisieren gerne ein günstiges Hotel-Arrangement für Sie.
♦ Anfragen bitte rechtzeitig an email hidden; JavaScript is required

Mi. 26.10.2016   Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr
Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Festivalpass 60 € / 48 € ermäßigt / 30 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

CHOLET KÄNZIG PAPAUX (F/CH)CKPTrio_PhotoJean-BaptisteMillot_02_klein

Jean-Christophe Cholet (p), Heiri Känzig (db), Marcel Papaux (dr)

Jean Christophe Cholet, Heiri Känzig und Marcel Papaux lernten sich bei gemeinsamen Projekten mit dem Claudio Pontiggia Sextet, Diagonal, Olivier Ker Ourio und Matthieu Michel kennen und schätzen. Zum CKP fanden sie sich 2002 zusammen.

Jean Christophe Cholets feine, filigrane Klavier-Harmonien verströmen (französischen) Charme und Leichtigkeit. Marcel Papauxs nuanciertes, exaktes Schlagzeugspiel und Heiri Känzigs groovende, dunklen bisweilen dramatische Kontrabassrythmen ergänzen die Musik des CKP zu Stücken wie aus einem Guss. Große technische Mätzchen sind ihnen dabei fern.

Man spürt, dass hier drei Musiker auf Augenhöhe zusammen treffen, die sich, im gegenseitigen Vertrauen, sehr viel eigenen Entfaltungsspielraum lassen.

Hören:  http://www.ckp-trio.com/bienvenue/musique/

PAPANOSH (F)papanosh_klein

Thibault Cellier (db), Sebastien Palis (org, acc), Jeremie Piazza (dr), Raphael Quenehen (sax), Quentin Ghomari (tp)

PAPANOSH sind fünf exzellente Musiker aus Frankreich, die mit großem Musikwissen und enormer Spielfreude ihr Publikum begeistern. Mit einem breiten Raum für Groove, mit rhythmischen Gruppenimprovisationen und vor dem Hintergrund der Jazzgeschichte bringen die fünf Künstler frischen Wind in die Idee einer imaginären Folklore. PAPANOSHs Sound und das Gruppenethos lassen sich auf die Abstammung vom Art Ensemble of Chicago zurückführen. PAPANOSH spielt eine Musik, die deshalb so explosiv wie logisch zusammenhängend in ihrem Konzept ist, eine Musik voll Freude am Erfinden, bereit zu improvisatorischem Risiko, mit zartem Lächeln und klanglicher Ekstase.

Nicht verwunderlich also, dass das Quintett 2013 den Titel „Newcomer of the year“ der französischen Festival Network AJC verliehen bekam und im letzten Jahr auf der Jazzahead in Bremen zu hören war.

Hören:  http://www.orotone.fr/?q=de/node/370

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Do. 27.10.2016   Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr
Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Festivalpass 60 € / 48 € ermäßigt / 30 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

SCHICKENTANZ SOLO (D)1-Schickentanz

Andreas Schickentanz (tb, eff)

Der in Dortmund geborene Posaunist Andreas Schickentanz beschäftigte sich schon parallel zum klassischem Unterricht autodidaktisch mit den Spieltechniken des Jazz. Neben Engagements in verschiedenen Formationen und Orchestern. In seinem Soloprogramm erkundet er die Möglichkeiten Soloscheibe der elektronischen Soundbearbeitung, um Klangfülle, Mehrstimmigkeit, metallische Sounds, Echoeffekte, Sphärenklänge oder verwaschene, an die Tonfärbung der ersten Synthesizer erinnernde Klangwolken zu erreichen. Zwischendurch baut der Kölner Freidenker auch mit fast konventionellen Posaunentönen loopartige Effekte: eine vielfältige Scheibe, die mit völlig anderen Mitteln an die Innovationsfreude Mangelsdorffs anknüpft.

Hören:  http://www.andreasschickentanz.de/video.html

 

TOMORROW TRIO (CH/NL)
„All those yesterdays“
eine Hommage an Ornette Coleman

Omri Ziegele as Christian Weber b Han Bennink drOmri Ziegele (sax), Christian Weber (db), Han Bennink (dr)

TOMORROW TRIO –  das ist kein Orchester, das sich dem Taktstock des Dirigenten beugt und auch keine Jazzband, die auf den Impuls des Bandleaders wartet. Omri Ziegele formuliert das so: „Jeder trägt Verantwortung für das Ganze und ist in jedem Moment Dramatiker, Dramaturg und Akteur zugleich.“

Omri Ziegele versteht sich als Improvisator und Komponist und auch als kulturpolitischer Akteur/Aktivist. Heute komponiert er für diverse Formationen. Omri Ziegele ist ein Ausnahmemusiker. Er hat auf dem Altsaxophon eine unverkennbar eigene Sprache gefunden. In einer Zeit schnelllebiger Zeitgeist-Projekte und musealer CD-Produktionen ist er eine wichtige Stimme der europäischen Jazzszene. Omri Ziegele kann es auch bürgerlich. Er lebt mit seiner Frau, der Schauspielerin Ursula Maria Schmitz, und seinen vier Kindern in Zürich.

Christian Weber (* 1972 in Zürich) begann 1990 Kontrabass zu spielen. Nach Privatunterricht in Zürich zog er 1993 nach Graz für ein Studium an der dortigen Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Ebenso eloquent wie eigensprachlich bewegt er sich in zeitgenössischer Musik, elektronischem Umfeld, in punkiger Verkleidung oder auch in jazznaher Praxis.

Hendrikus Johannes „Han“ Bennink (* 1942 in Zaandam, NL), der das Schlagzeug immer wieder auch um Gegenstände des Alltags erweitert oder auf einem extrem reduziertem Set spielt, gilt auch heute noch als Wegbereiter des europäischen Schlagzeugspiels und ist neben Pierre Favre, Daniel Humair und Paul Lovens eine der tragenden und entscheidenden Figuren im zeitgenössischen modernen Spiel. Ende der 1960er Jahre transformierte er seine Erfahrungen mit den traditionelleren Spielformen des Jazz in einen Schlagzeugstil, der Swing und Drive einschließt und doch zugleich auf paradoxe Weise in Frage stellt. Dazu kommt als Spezialität, sein Talent zur Clownerie und Theatralik. Bennink tritt gelegentlich auch mit der Punkband „THE EX“ und im Quartett von TOBIAS DELIUS auf. Bennink und Mengelberg rufen immer wieder das ICP-Orchestra zusammen. Unvergesslich auch das Trio Clusone mit Michael Moore und Ernst Reijsegger.

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Fr. 28.10.2016   Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr
Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Festivalpass 60 € / 48 € ermäßigt / 30 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

VEIN (CH)VEIN_PRESS_5_klein

Michael Arbenz (p), Thomas Lähns (db), Florian Arbenz (dr)

VEIN ist seit dem Jahre 2006 eines der beständigsten Klaviertrios der Schweiz. Und eines der eigenständigsten. Die Konzeption des Trios verschiedenste Einflüsse und Stilrichtungen zu kombinieren – von Klassik bis Elektro – ist an sich nicht Neues. Doch der Name sagt schon alles: fein verästelt und perfekt im Zusammenspiel, wie ein Aderngeflecht aus musikalischen Möglichkeiten, und dazu die Grundhaltung der einzelnen Triomitglieder, allesamt in Basel beheimatet, Musik direkt ins Herz des Zuhörers transportieren zu wollen, zeugt eben von jener nötigen Reife und Koheränz, die eine klare, jedoch steife Abgrenzung zwischem tradiertem Jazz und Spielraum für Neues unnötig macht. Ihr internationaler Erfolg gibt ihnen Recht.

Hören:  http://www.vein.ch/de/audio_de.html

SAMUEL BLASER TRIO (CH/F/DK)Samuel Blaser Trio_1_Ausschnitt_klein

Samuel Blaser (tb), Marc Ducret (g), Peter Bruun (dr)

Samuel Blaser ist bereits ein großer unter den Posaunisten. Der gebürtige Schweizer, der jetzt zwischen New York und Berlin pendelt, hat die Jazzgeschichte verinnerlicht und verfügt über eine außerordentliche Musikalität. Sein Talent zeigt sich besonders in seiner ursprünglich klassischen Intonation und freien Improvisation.

Innerhalb des Trios stehen seinen glatt fließenden Linien manchmal die scharfen Riffs des französischen Gitarristen Marc Ducret gegenüber. Diese Kontraste erinnern uns daran, dass Spannung und Widerspruch wichtige Elemente in der Musik und Kunst sind. Mit dem dritten Mann, dem vielseitigen Schlagzeuger dänischen Peter Bruun, wagen sie sich von vertrautem Gebiet in ungewöhnliche musikalische Welten und schaffen überraschende neue Klangerlebnisse.

Hören:  http://www.samuelblaser.com/videos/

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Sa. 29.10.2016
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr
Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Festivalpass 60 € / 48 € ermäßigt / 30 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

ZURICH JAZZ ORCHESTRA & STEFFEN SCHORN
(CH, D, GR, USA)NRD_3937_by_Palma_Fiacco_klein
„Three pictures“

Musikalische Leitung: Steffen Schorn
Reto Anneler (as), Lukas Heuss (as), Christoph Grab (ts), Tomas Lüthi (ts), Nils Klein (bar), Adrian Weber (tb), René Mosele tb), Silvio Cadotsch (tb), Don Randolph (btb), Patrick Ottiger , Bernhard Schoch, Wolfgang Häuptli, Daniel Schenker (alle tp),
Gregor Müller (p), Patrick Sommer (b), Pius Baschnagel (dr), Theo Kapilidis (g)

Seit 2014 leitet Steffen Schorn das Zürich Jazz Orchestra. In der ersten Spielzeit wurde jeden Monat in kürzester Zeit ein komplett neues Programm mit inhaltlichem Schwerpunkt erarbeitet und aufgeführt. Die gemeinsame Bewältigung dieses immensen Pensums führte in der kontinuierlichen Zusammenarbeit zu einem gegenseitigen Vertrauen, einer besonderen Achtsamkeit bei Konzerten:
 Jeder Moment ist einmalig, unwiederbringlich, jenseits aller Big-Band-Routine. In den ausgefeilten Arrangements gibt es stets Platz für das Spontane, Unvorhersehbare, kreative solistische Potenzial der Improvisatoren aus dem Orchester.

Die gemeinsame Liebe zu fein differenzierten Klangschattierungen, virtuos-vertrackten Grooves und sinnlichen Melodiebögen auch in extremen Lagen der sonst eher behäbigen Tieftöner schafft eine faszinierende eigene Klangwelt, die im Großformat mit dem Zürich Jazz Orchestra zu gemeinsamer Hochform aufläuft.

Mit „Three Pictures“ präsentiert das Ensemble Musik, die von den feinen Farbschattierungen der Bildhaften harmonischen Sprache Steffen Schorns ebenso lebt wie von den rhythmisch zupackenden ausgefeilten Grooves und den spontanen Interaktionen der großartigen Solisten im Orchester.

Hören:  http://www1.wdr.de/radio/wdr3/jazzblog274.html    (min 5 – 10)

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36. KONSTANZER JAZZHERBST

21. – 24. Oktober 2015
Der Konstanzer Jazzherbst wird gefördert von

logo_konstanzBaden-WürttembergLogo Land Vorarlberg_AusschnittKTG_Logo beschnittenpro helvetia farbig

Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.

♦ Wir organisieren gerne ein günstiges Hotel-Arrangement für Sie.
♦ Anfragen bitte rechtzeitig an email hidden; JavaScript is required

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Mi. 21.10.2015
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

Dejan Terzic MELANOIA

MELANOIA © 2012 by Ulla C. Binder
by Ulla C. Binder

Dejan Terzic (dr), Hayden Chisholm(sax),
Achim Kaufmann (p), Ronny Graupe (g)

Der Gewinner des renommierten ECHO Jazz Award des Jahres 2014 Dejan Terzic ist hierzulande bestens bekannt für seine Rolle als Sideman berühmter Größen wie Joe Lovano, Paolo Fresu, Bob Berg und Dusko Goykovich. Der aus Bosnien-Herzegowina stammende und in Deutschland aufgewachsene Schlagzeuger ist aber auch ein ausgezeichneter Komponist und Leader eigener Projekte wie Underground und dem 2012 gegründeten Ensemble MELANOIA. Seine Begleiter sind beim Konstanzer Jazzpublikum bestens bekannt. Hayden Chisholm, Achim Kaufmann und Ronny Graupe waren schon in verschiedenen Formationen unsere Gäste. Mit MELANOIA präsentiert Terzic eine mittlerweile bestens aufeinander eingespielte Band, die es sich zur Aufgabe gemacht hat zeitgenössischen Jazz eigenständig und persönlich umzusetzen.

Hören: http://dejanterzic.com/en/discography/melanoia-labyrinth.html

MELANOIA + QUATUOR IXI

Régis Huby (vl), Guillaume Roy (vla), Theo Ceccaldi (vl), Atsushi Sakaï (vc)

Ein langgehegter Wunsch erfüllt sich.
Die Erweiterung seines Quartetts Melanoia um ein Streichensemble ermöglicht Dejan Terzic eine Vielzahl neuer Ausdrucks-möglichkeiten. Das französische Streichquartett Quatuor IXI besticht schon seit Jahren durch Kontinuität und Einfallsreichtum. Nach einer gemeinsamen Produktion in Paris dem jungen Geiger Theo Ceccaldi wurde aus dem Wunsch schließlich ein Plan. Der wird mit den experimentellen Werken der talentierten Luzerner Komponistin Luzia von Wyl in die Tat umgesetzt.

Hören: https://www.youtube.com/watch?v=wwe4hsLB5Kk

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Do. 22.10.2015
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

BERGERAUSCH

SONY DSCBettina Klöti (voice, bjo, tools), Vera Kappeler (p, harm), Urs Vögeli (g, bjo)

Sie haben in Archiven gewühlt, Großvaters Liederbücher durchforscht und dabei vergessene und verdrängte Lieder ausgegraben und neu interpretiert. Lieder, die von Kindsmord oder unziemlicher Liebe erzählen und von allem anderen als Sonnenschein. Teils schwere Kost, teils skurril, wie die Texte von Adolf Wölfli.

Die Lieder sind berührend, die Darbietungen eindringlich und die Musik auf ureigene Weise fesselnd. Aber den besonderen, teils dramatischen Ausdruck erhalten die Texte durch Vera Kappelers eigenständigem Klavierspiel und der eindringlichen Stimme von Bettina Klöti. Nach einer Pause haben die beiden sich mit Urs Vögeli zusammen getan, um das Programm zu erweitern und neu zu beleben.

Hören: https://www.cede.ch/de/music/?branch_sub=1&view=detail&autoplay=1&id=562658&branch=1

DAVID HELBOCK TRIO

David Helbock Trio by Severin Koller_NET
by Severin Koller

David Helbock (p), Raphael Preuschl (b),
Herbert Pirker (dr)

Der Jazzclub Konstanz begleitet David Helbocks Arbeit schon viele Jahre und es ist zu beobachten, dass er seine musikalische Aussage sehr konsequent weiterentwickelt. Er ist für die ideenreiche und konsequente Entwicklung seiner Musik mehrfach ausgezeichnet worden. Und er ist unglaublich aktiv.
Die neueste CD im Label Traumton Records Berlin mit seinem Trio nennt er „Aural Colors“, was so viel wie „Hörbare Farben“ bedeutet. Dieser Titel ist auf seine Auseinandersetzung mit Kandinskis Bildern zurück zu führen. Sein Trio schafft den Drahtseilakt, sowohl als Gesamthörerlebnis wahrnehmbar zu sein als auch die drei Musiker eigenständig hörbar werden zu lassen. Pirker und Preuschl erweisen sich als adäquate Rhythmusgruppe, wobei man Helbock ohne weiteres als Teil der Rhythmusgruppe bezeichnen kann.

Hören: http://www.davidhelbock.com/startde

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Fr. 23.10.2015
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

ROM SCHAERER EBERLE

Peter Rom (g), Andreas Schaerer (voice), Rom Schaerer Eberle 1_NET
Martin Eberle (tp, flh)

Draufgängerisch, verspielt, hinterlistig und puristisch dabei fein und präzise jeder einzelne Musiker und gleichzeitig auf einander eingestimmt. Das 2009 im Umfeld der JazzWerkstätten in Wien und Bern gegründete Ensemble Rom Schaerer Eberle hat eine beeindruckende und beispielgebende Reise durch die Jazzszene in Europa begonnen. Die CD Produktionen „Please Don´t Feed The Model“ (2011) and „At The Age Of Six I Wanted To Be A Cook“ (2013) wurden von den Kritikern und vom Publikum begeistert aufgenommen. Zahlreiche Konzerte, London, Paris, Buenos Aires, Rom, Berlin, Zürich, Prag, Budapest u.v.m – waren die Folge mit einem Showcase beim European Jazz Meeting bei der Jazzahead 2014 (zu sehen bei ARTE Concert) als letztem Höhepunkt….

Hören: http://www.romschaerereberle.com

KOMPOST 3

Martin Eberle(tp, flh) , Benny Omerzell kompost_3_2_NET
(keyb, p), Manu Mayer (eb, db), Lukas
König (dr)

Außenstehende würden hinter dem Bandnamen ein Trio vermuten. Denkste!
Das Wiener Quartett Kompost 3 ist in der jungen österreichischen Jazz-Szene längst kein Geheimtipp mehr. Frei nach dem Motto »Groove Jazz – von Funk bis Hip-Hop« bringen die vier Künstler absurd-bizarre Klangwelten mit viel Energie und einer unglaublichen Ideenvielfalt auf die Bühne. Das Quartett konnte 2014 in Bremen und Wien erste Preise bei Bandwettbewerben erringen. Sie wühlen mit Hingabe im humusreichen Gatsch der Jazzgeschichte, recyceln scheppernde Funk-Grooves, lassen die Hammond-Orgel zirpen, während die Trompete inbrünstige Kantilenen anstimmt.

Hören: https://www.youtube.com/watch?t=60&v=4F6H55cmbi8

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Sa. 24.10.2015
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

JULIA HÜLSMANN QUARTETT

Julia Hülsmann (p), Tom Arthurs (tp), Julia Huelsmann Quartett 2_NET
Marc Mühlbauer (b), Heinrich Köbberling (dr)

Julia Hülsmann und ihr Trio sind aus dem deutschen Jazz nicht wegzudenken: seit nunmehr 17 Jahren gibt es diese Formation, und sie hat tiefe Eindrücke im zeitgenössischen deutschen Jazz hinterlassen.Der neu hinzugekommene Trompeter Tom Arthurs ergänzt und erweitert den melodischen Raum ihres Pianos und gibt Julia Hülsmann damit neue Freiheiten für ihre rechte Hand. Die Rhythmusgruppe des Quartetts mit Marc Muellbauer und Heinrich Köbberling geht in meisterlicher Weise in dem Bandsound auf, so dass jederzeit der Eindruck entsteht, es handele sich um einen gut funktionierenden Gesamtorganismus.

Hören: http://player.ecmrecords.com/huelsmann-quartet_in-full-view

MERMAIDS(right now)

Sascha Henkel (g, comp), Frank Mermaids_NET
Gratkowski (asax), Rudi Mahall (bcl), Jan Roder (b), Christian Lillinger (dr)

scams, deals, seductions, extortions and betrayals…

Hoffentlich nicht. Wer will schon betrogen, erpresst oder verraten werden, verführt schon eher. Diese Ankündigung kann ja eigentlich nur neugierig machen. Er wird sich schon was dabei gedacht haben, der Sascha Henkel, den wir gerne als Neubewohner im Landkreis begrüßen, der seine Kumpels aus Berliner Zeiten mitbringt. Viel freie Improvisation dürfen wir in diesem eigens für den Jazzherbst zusammengestellten Projekt erwarten. Und endlich können wir auch Frank Gratkowski, Jan Roder und Rudi Mahall präsentieren.

Hören: geht nur im Konzert

36. KONSTANZER JAZZHERBST

21. – 24. Oktober 2015

im Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

Der Konstanzer Jazzherbst wird gefördert von

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Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.

♦ Wir organisieren gerne ein günstiges Hotel-Arrangement für Sie.
♦ Anfragen bitte rechtzeitig an email hidden; JavaScript is required

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Mi. 21.10.2015
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

Dejan Terzic MELANOIA

MELANOIA © 2012 by Ulla C. Binder
by Ulla C. Binder

Dejan Terzic (dr), Hayden Chisholm(sax),
Achim Kaufmann (p), Ronny Graupe (g)

Der Gewinner des renommierten ECHO Jazz Award des Jahres 2014 Dejan Terzic ist hierzulande bestens bekannt für seine Rolle als Sideman berühmter Größen wie Joe Lovano, Paolo Fresu, Bob Berg und Dusko Goykovich. Der aus Bosnien-Herzegowina stammende und in Deutschland aufgewachsene Schlagzeuger ist aber auch ein ausgezeichneter Komponist und Leader eigener Projekte wie Underground und dem 2012 gegründeten Ensemble MELANOIA. Seine Begleiter sind beim Konstanzer Jazzpublikum bestens bekannt. Hayden Chisholm, Achim Kaufmann und Ronny Graupe waren schon in verschiedenen Formationen unsere Gäste.
Mit MELANOIA präsentiert Terzic eine mittlerweile bestens aufeinander eingespielte Band, die es sich zur Aufgabe gemacht hat zeitgenössischen Jazz eigenständig und persönlich umzusetzen.

Hören:   http://dejanterzic.com/en/discography/melanoia-labyrinth.html

 MELANOIA + QUATUOR IXI

Régis Huby (vl), Guillaume Roy (vla), Theo Ceccaldi (vl), Atsushi Sakaï (vc)

Ein langgehegter Wunsch erfüllt sich.
Die Erweiterung seines Quartetts Melanoia um ein Streichensemble ermöglicht Dejan Terzic eine Vielzahl neuer Ausdrucks-möglichkeiten.
Das französische Streichquartett Quatuor IXI besticht schon seit Jahren durch Kontinuität und Einfallsreichtum. Nach einer gemeinsamen Produktion in Paris dem jungen Geiger Theo Ceccaldi wurde aus dem Wunsch schließlich ein Plan. Der wird mit den experimentellen Werken der talentierten Luzerner Komponistin Luzia von Wyl in die Tat umgesetzt.

Hören:   https://www.youtube.com/watch?v=wwe4hsLB5Kk

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Do. 22.10.2015
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

BERGERAUSCH

SONY DSCBettina Klöti (voice, bjo, tools), Vera Kappeler (p, harm), Urs Vögeli (g, bjo)

Sie haben in Archiven gewühlt, Großvaters Liederbücher durchforscht und dabei vergessene und verdrängte Lieder ausgegraben und neu interpretiert. Lieder, die von Kindsmord oder unziemlicher Liebe erzählen und von allem anderen als Sonnenschein. Teils schwere Kost, teils skurril, wie die Texte von Adolf Wölfli.
Die Lieder sind berührend, die Darbietungen eindringlich und die Musik auf ureigene Weise fesselnd. Aber den besonderen, teils dramatischen Ausdruck erhalten die Texte durch Vera Kappelers eigenständigem Klavierspiel und der eindringlichen Stimme von Bettina Klöthi. Nach einer Pause haben die beiden sich mit Urs Vögeli zusammen getan, um das Programm zu erweitern und neu zu beleben.

Hören:  https://www.cede.ch/de/music/?branch_sub=1&view=detail&autoplay=1&id=562658&branch=1

DAVID HELBOCK TRIO

David Helbock Trio by Severin Koller_NET
by Severin Koller

David Helbock (p), Raphael Preuschl (b),
Herbert Pirker (dr)

Der Jazzclub Konstanz begleitet David Helbocks Arbeit schon viele Jahre und es ist zu beobachten, dass er seine musikalische Aussage sehr konsequent weiterentwickelt. Er ist für die ideenreiche und konsequente Entwicklung seiner Musik mehrfach ausgezeichnet  worden. Und er ist unglaublich aktiv.
Die neueste CD im Label Traumton Records Berlin mit seinem Trio nennt er „Aural Colors“, was so viel wie „Hörbare Farben“ bedeutet. Dieser Titel ist auf seine Auseinandersetzung mit Kandinskis Bildern zurück zu führen. Sein Trio schafft den Drahtseilakt, sowohl als Gesamthörerlebnis wahrnehmbar zu sein als auch die drei Musiker eigenständig hörbar werden zu lassen. Pirker und Preuschl erweisen sich als adäquate Rhythmusgruppe, wobei man Helbock ohne weiteres als Teil der Rhythmusgruppe bezeichnen kann.

Hören:  http://www.davidhelbock.com/startde

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Fr. 23.10.2015
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

ROM SCHAERER EBERLE

Peter Rom (g), Andreas Schaerer (voice), Rom Schaerer Eberle 1_NET
Martin Eberle (tp, flh)

Draufgängerisch, verspielt, hinterlistig und puristisch dabei fein und präzise jeder einzelne Musiker und gleichzeitig auf einander eingestimmt.
Das 2009 im Umfeld der JazzWerkstätten in Wien und Bern gegründete Ensemble Rom Schaerer Eberle hat eine beeindruckende und beispielgebende Reise durch die Jazzszene in Europa begonnen. Die CD Produktionen „Please Don´t Feed The Model“ (2011) and „At The Age Of Six I Wanted To Be A Cook“ (2013) wurden von den Kritikern und vom Publikum begeistert aufgenommen. Zahlreiche Konzerte, London, Paris, Buenos Aires, Rom, Berlin, Zürich, Prag, Budapest u.v.m – waren die Folge mit einem Showcase beim European Jazz Meeting bei der Jazzahead 2014 (zu sehen bei ARTE Concert) als letztem Höhepunkt….

Hören:  http://www.romschaerereberle.com

KOMPOST 3

Martin Eberle(tp, flh) , Benny Omerzell kompost_3_2_NET
(keyb, p), Manu Mayer (eb, db), Lukas
König (dr)

Außenstehende würden hinter dem Bandnamen ein Trio vermuten. Denkste!
Das Wiener Quartett Kompost 3 ist in der jungen österreichischen Jazz-Szene längst kein Geheimtipp mehr. Frei nach dem Motto »Groove Jazz – von Funk bis Hip-Hop« bringen die vier Künstler absurd-bizarre Klangwelten mit viel Energie und einer unglaublichen Ideenvielfalt auf die Bühne. Das Quartett konnte 2014 in Bremen und Wien erste Preise bei Bandwettbewerben erringen. Sie wühlen mit Hingabe im humusreichen Gatsch der Jazzgeschichte, recyceln scheppernde Funk-Grooves, lassen die Hammond-Orgel zirpen, während die Trompete inbrünstige Kantilenen anstimmt.

Hören:  https://www.youtube.com/watch?t=60&v=4F6H55cmbi8

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Sa. 24.10.2015
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

JULIA HÜLSMANN QUARTETT

Julia Hülsmann (p),  Tom Arthurs (tp), Julia Huelsmann Quartett 2_NET
Marc Mühlbauer (b), Heinrich Köbberling (dr)

Julia Hülsmann und ihr Trio sind aus dem deutschen Jazz nicht wegzudenken: seit nunmehr 17 Jahren gibt es diese Formation, und sie hat tiefe Eindrücke im zeitgenössischen deutschen Jazz hinterlassen.Der neu hinzugekommene Trompeter Tom Arthurs ergänzt und erweitert den melodischen Raum ihres Pianos und gibt Julia Hülsmann damit neue Freiheiten für ihre rechte Hand.
Die Rhythmusgruppe des Quartetts mit Marc Muellbauer und Heinrich Köbberling geht in meisterlicher Weise in dem Bandsound auf, so dass jederzeit der Eindruck entsteht, es handele sich um einen gut funktionierenden Gesamtorganismus.

Hören:  http://player.ecmrecords.com/huelsmann-quartet_in-full-view

MERMAIDS(right now)

Sascha Henkel (g, comp), Frank Mermaids_NET
Gratkowski (asax), Rudi Mahall (bcl), Jan Roder (b), Christian Lillinger (dr)

scams, deals, seductions, extortions and betrayals…
Hoffentlich nicht. Wer will schon betrogen, erpresst oder verraten werden, verführt schon eher.  Diese Ankündigung kann ja eigentlich nur neugierig machen. Er wird sich schon was dabei gedacht haben, der Sascha Henkel, den wir gerne als Neubewohner im Landkreis begrüßen, der seine Kumpels aus Berliner Zeiten mitbringt.
Viel freie Improvisation dürfen wir in diesem eigens für den Jazzherbst zusammengestellten Projekt erwarten. Und endlich können wir auch Frank Gratkowski, Jan Roder und Rudi Mahall präsentieren.

Hören:      geht nur im Konzert

35. KONSTANZER JAZZHERBST

22. – 25. Oktober 2014

Improvisation in der zeitgenössischen Musik

Neue und neueste Musik, Jazz und Avantgarde Plakat klein, lang
verschmelzen bei den Projekten des diesjährigen Festivals. Nicht nur, dass die beteiligten Musiker ihre Profession „klassisch“ erlernt haben, sie nehmen sich auch die Freiheit musikalische Grenzen zu überwinden und in ihrer zeitgenössischen Musik Einflüsse aus allen Bereichen der Musik aufzunehmen.

Saiteninstrumente sind vorherrschend. Wir spannen einen weiten Bogen vom klassischen Streichquartett zur Eröffnung über das Klavierduo und Bläser zum etwas anderen Saitenquartett zum Abschluss.

Im Rahmen des Festivals wird auch die Komposition „Two in 1 + 1“ für 2 Klaviere und Elektronik uraufgeführt, die der Schweizer Improvisationsmeister Hans Koch dem Klavierduo Rüegg / Ronner „auf den Leib“ geschrieben hat.

 

Der Konstanzer Jazzherbst wird gefördert von

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Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.

Wir organisieren gerne ein günstiges Hotel-Arrangement für Sie.
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Mi. 22.10.2014 Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder

sirius_quartetSIRIUS QUARTET (MAL/D/USA)

Chern Hwei Fung (vl), Gregor Hübner (vl),
Ron Lawrence (va), Jeremy Harman (vc)

Sirius, in der Downtown-Szene New Yorks entstanden, beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit innovativer Musik. In der Performance des Quartetts verbindet sich Präzision klassisch geschulter Spielweise mit der Energie einer Rockband. In Erweiterung des klassischen Repertoires bringen die vier Musiker auch Kompositionen auf die Bühne, die von Rock, Jazz und anderen populären Gangarten beeinflusst sind. Als bestens ausgebildete Improvisatoren verstehen sie es, das Klangbild des klassischen Streichquartetts rein akustischer Form mit elektronischen Effekten zu erweitern. Wie gut, das war in der Reutlinger Zeitung Oktober 2010 zu lesen: „Selten erlebt man Ensembles, denen die Kombination von Neuer Musik, Avantgarde und Jazz auf eine derart einleuchtende Weise gelingt. Das liegt zuallererst daran, dass Gregor Hübner, Fung Chern Hwei, Ron Lawrence und Jeremy Harman mit allen Wassern gewaschen sind, dass sie nicht einfach den schnurgeraden Pfad wählen, sondern lustvolle, zuweilen auch sehr avantgardistische Haken schlagen. Jedenfalls ist das, was die Musiker zum Besten geben, alles andere als ein musikalischer Schmusekurs.“

Hören: www.siriusquartet.com
www.gregorhuebner.de

Teil 2Gunnar Geisse_klein
SIRIUS QUARTET
+ GUNNAR GEISSE
(eg, laptop)

Geisse und Hübner kennen sich von verschiedenen Zusammenarbeiten, z.B. am Bayrisches Staatsschauspiel oder bei der Aufführung von Gregors Komposition „De Profundis“ beim Musikfest Stuttgart 2010. Gunnar Geisse begann in früher Jugend als Rockgitarrist ehe er sich der Improvisation und experimenteller Musik zuwandte. Er ist Musiker, theoretischer Forscher und elektronischer Tüftler.
Aktuell arbeitet er an einem komplexen Instrumentarium aus E-Gitarre und Elektronik um analoge Spielweisen auf digitaler Ebene fortzuführen. Ein System, das er das „electric laptop guitar“ nennt. Daneben spielt er auch andere Saiteninstrumente wie Banjo, Mandoline und zentralasiatische Langhalslaute.

Hören: www.gunnargeisse.de

Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.

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Do. 23.10.2014 Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder

JOURNAL INTIME (F)triolive_julienmignot_klein

Sylvain Bardiau (tp), Frédéric Gastard (bsax), Matthias Mahler (tb)

Fein, vorsichtig, sensibel dann tänzelnd, spielerisch, wild, knarzig, kantig, pur und prosaisch wie Notizen im Tagebuch, so bilden das französische Jazztrio Journal Intime mit ihrer Musik eine seltene Synthese, die suchend, lebendig, intensiv und mit Groove sich zwischen den Grenzen des Free Jazz, Rock und der Zeitgenössischen Musik bewegt.
Mit ihrer vielschichtigen, organischen Kammermusik, in der auskomponierte Passagen und Improvisation eng verbunden sind, nehmen die drei Musiker uns mit auf eine Reise durch ihre musikalischen Phantasien und teilen mit uns ihre musikalische Akrobatik, die auch von Musikern wie Charles Aznavour oder Tricky geschätzt wird.

Hören: www.triojournalintime.com

EMILE PARISIEN QUARTET (F)

Emile Parisien Quartet_HomepageEmile Parisien (sax), Julien Touery (p), Ivan Gélugne (b), Sylvain Darrifourcq (dr)

Seit 2004 entwickeln die vier jungen Franzosen eine Musik, die sich durch Wagemut, Leidenschaft, Energie und künstlerische Kompromisslosigkeit auszeichnet.
So schrieb „The Guardian“: „Sie würfelten mit Witz und Virtuosität Zitate aus Freejazz, Avantfunk und ‚Tristan und Isolde‘ derart durcheinander, dass man die jeweiligen Quellen kaum wiedererkannte.“ Fest steht: Das Emile Parisien Quartet verdient ungeteilte Aufmerksamkeit. Es passt in keine Schublade und ist eine der aufregendsten Nachwuchsformationen des Jazz!“ (Line-up) Für Begeisterungsstürme sorgt diese unorthodoxe Band aus Frankreich überall wo sie auf die Bühne tritt. Diese Art von Musik können wohl nur Franzosen machen:
Sie ist intellektuell und ruchlos, provokativ und witzig, anarchisch und diszipliniert. Kein Wunder, dass Emile Parisien in Frankreich jüngst zum Jazzmusiker des Jahres gekürt worden ist, denn der Saxofonist weist dem Jazz den Weg. Er spielt seine Kompositionen mit einer Energie und Ekstase, die selten geworden ist.
Da wird gestreichelt und gehauen, getobt und auch gechillt. Alles akustisch, alles selbst geschrieben, alles unglaublich direkt. Darum verdient diese Band ungeteilte Aufmerksamkeit.

Hören: www.youtube.com/watch?v=Loz1LZDd8H4
www.youtube.com/watch?v=IcWMtfD41DA

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Fr. 24.10.2014 Doppelkonzert
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder

RÜEGG – RONNER (CH)
Uraufführung „Two in 1 + 1“ von Hans Koch

Claudia Rüegg (p), Petra Ronner (p)1408_ronner_ruegg_b_klein

Hans Koch kennt man als improvisierenden Klarinettisten in unterschiedlichen Formationen und Kontexten. „Two in 1 + 1“ ist sein neuester Streich, ein rund 40-minütiges Stück für zwei Klaviere und Elektronik, das er für das Klavierduo Ronner Rüegg geschrieben hat und das in Konstanz zur Uraufführung gelangt.
In Koch’scher Manier werden die klanglichen und musikalischen Möglichkeiten des Instrumentes, diesmal des Klaviers, in alle Richtungen vermessen und ausgelotet. Dazu tritt eine elektronische Spur, die sich die realen Klaviersounds greift, mit ihnen verschmilzt, sie wandelt und modelliert oder aber ihnen eine eigene Klangwelt gegenüberstellt. Dabei trifft Loses auf Festgefügtes. Die aus dem improvisatorischen Spiel mit dem musikalischen Material sich entwickelnden Stimmen finden in minutiös durchkomponierten Engführungen zusammen, sie kontrapunktieren und verweben sich zu einem treibenden Ganzen. Dabei haben die Pianistinnen, obwohl mit allen Wassern der zeitgenössischen Klaviermusik gewaschen, alle Hände voll zu tun.

Unterstützt von
Bern-s_ph_logo_bernkultur-stadt_-_ville_de_culture_(jpeg-rgb)_kleinLogo Zürich

 

Max Andrzejewskis HÜTTE (D) Hütte 31.10.2012 Koeppenhaus Greifswald

Johannes Schleiermacher (sax), Tobias Hoffmann (g), Andreas Lang (b), Max Andrzejewski (dr)

Max Andrzejewiks Hütte ist nicht kitschig, heimelig sondern krumm und schief, auf Krawall gebürstet. Es wird gezündelt was das Zeug hält und knarzt und kracht im Gebälk. Die Band zeigt wahre Gefühle wie – Wut und Widerstand, Blues, Freiheit aber auch mal Versöhnung, das Glück, wenn sich alle in den Armen liegen. Dann wird’s doch mal wohlig warm in der Hütte!
Die HÜTTE (Neuer Deutscher Jazzpreistäger 2013) vereint vier der interessantesten jungen Musiker aus Berlin und Köln. Der Schlagzeuger und Solistenpreisträger des Neuen Deutschen Jazzpreises 2013 Max Andrzejewski, gründete die Band im Sommer 2011 mit Blick auf die ausgeprägte eigene Sprache seiner Mitmusiker. Die Stücke sind voll unerwarteter Wendungen, kantiger und wohlig runder Ecken. Andrzejewski´s Melodien bleiben trotz Verschrobenheit im Ohr. Jeder Musiker kann seinen starken Freiheitsdrang innerhalb der komponierten Strukturen voll ausleben. So brennt sie, die Hütte- und „treibt ein dynamisches Spiel mit Erwartungshaltungen, die stets auf halbem Weg bedient und dann mit Karacho über den Haufen gerannt werden.“ (Wolf Kampmann in Jazzthing #90)

Hören: www.huette-band.de
www.maxandrzejewski.de

Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.

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Sa. 25.10.2014 Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
20 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder

BATES – ELDH – DUO (GB/S)Djangobates1_homepagePetter Eldh_homepage

Django Bates (p),
Petter Eldh (b)

Die italienische Presse nennt ihn den “Monty Python des Jazz”, französische Journalisten rühmen seine überbordende Vorstellungskraft und die Dänen zeichneten ihn 1997 mit dem Jazzpar Prize, dem „Nobel Preis des Jazz“ aus. Django Bates, ein Virtuose sowohl am Piano als auch am Althorn und geschätzt für seinen gleichermaßen schrägen wie geistreichen Humor, überrascht immer wieder durch die Vielzahl seiner internationalen Projekte. Beeinflusst durch die Plattensammlung seines Vaters (Rumänische Folklore, Afrikanische Musik und Jazz) verirrte sich Bates für zwei Wochen ans Royal College of Music, bevor ihm seine Bestimmung zum autodidaktischen Komponisten klar wurde.
Django Bates Solo-Performance umfasst neben neuen Kompositionen auch die Musik seines Albums Autumn Fires (and green shoots), von Kritikern als eine unvergessliche „Synthese von Virtuosität, subtilem Humor und wundervollem Intellekt“ beschrieben. Mit dem schwedischen Bassisten Petter Eldh verbindet ihn die Leidenschaft für die Musik von Charlie Parker.

Hören: https://www.youtube.com/watch?v=wvU2-5HwzKk

SCOTT FIELDS STRING FEARTET
(USA/PL/D)String Feartet

Scott Fields (eg), Axel Lindner (vl), Radolslaw Stawarz (va), Nathan Bontrager (vc)

Dieses international besetzte, etwas andere Streichquartett durchbricht die Genregrenzen und verbindet Jazz, Avantgarde und Neue Musik. Nach vorgegebenen Strukturen wird frei musiziert. Sie halten uns auf Trab, elektronisch unterstützt. Die individuellen Stimmen präsentieren sich gar nicht „klassisch“, denn vielfältige Einflüsse werden kreativ zu ungewöhnlichen Klängen weiterentwickelt.
Die Karriere von Scott Fields verlief alles andere als gradlinig. Anfänglich als autodidaktischer Rockmusiker beschäftigte er sich bald mit Jazz. Später studierte er klassische Gitarre, Jazzgitarre, Komposition und Musiktheorie, um sich doch bald für eine ganze Weile aus dem Musikgeschäft zurück zu ziehen. Seit den 90er-Jahren ist er aber wieder voll dabei und arbeitet mit vielen amerikanischen und europäischen Größen zusammen.

Hören: www.scottfields.com

Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.

34. KONSTANZER JAZZHERBST

„Perfekte Brotzeit für die Ohren“

Zitat: Wolfgang Puschnig Wie beeinflussen sich Volksmusik und Jazz. Dieser Spur gehen wir beim 34 Konstanzer Jazzherbst nach. Insbesondere die süddeutsche und alpenländische Volksmusik – der Alpen-Blues – hat es uns dabei angetan. Viele der beteiligten Musiker sind in den Musikvereinen ihrer Heimatgemeinden groß geworden und haben für sich ein großes, musikalisches Spektrum erschlossen. Sie spielen mit Symphonikern, mit Popstars und Punkbands und nach wie vor in Blasmusiken. Und sie jazzen und improvisieren grandios, mit Intelligenz und Ironie. Dabei haben sie den Bezug zur Volksmusik stets behalten und, vor allem, ihre kaum stillbare Lust am Musizieren. Beim diesjährigen Festival stellen wir einen Protagonisten aus dieser Garde mit mehreren Projekten besonders heraus – den im Allgäu geborenen Multiinstrumentalisten Matthias Schriefl. Er wird nicht nur als Solist bei Netnakisum einsteigen und seine Band Six, Alps & Jazz vorstellen. Darüber hinaus hat er von uns den Auftrag erhalten eine Festivalband zusammen zu stellen und für diese Band zu komponieren. Die Zusammensetzung der Band lässt ein grandioses Klangerlebnis erwarten.

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Mi. 23.10.2013 Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr Eintritt: 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitgl.

GRÜNES BLATT

Grünes Blatt 3_500

Irina Ungureanu (Stimme), Matthias Spillmann (tp), Vera Kappeler (p), Urs Vögeli (g), Dominique Girod (b) «Foaie verde», grünes Blatt – so beginnen viele rumänische Volkslieder, deren Text sich oft nicht an Personen sondern an die Natur richtet. Die rumänische Volksmusik ist auch ein zentrales Element des Quintetts um den Kontrabassisten Dominique Girod. Die Band sucht jedoch bewusst nach einem neuen und improvisatorischen Umgang mit diesem archaischen Volksgut, nach einem Klang, der dieses auch mit eigenen Lyrikvertonungen zu einer Einheit zu verschmelzen mag. Verschiedenste kammermusikalische Situationen werden ausgelotet, um die Lieder immer wieder neu zu instrumentieren. Grünes Blatt sucht dabei die Extreme, um sie aber in sich zu vereinen: das Elementare und Schlichte mit dem Ausgefeilten, das kompositorisch Festgelegte mit dem völlig frei Improvisierten, das Heftige und Rauhe mit dem Zarten, das Traditionelle mit dem Neuen.

Hören http://www.gruenesblatt.ch

NETNAKISUM feat. Matthias Schriefl

Marie-Theres Härtel (va, vl, Stimme), Claudia Schwab (vl, Stimme), deeLinde (vc, Stimme), Matthias Schriefl (tp, flh) Mit einem kräftigen Schuss Humor würzen die drei temperamentvollen Streichvirtuosinnen ihr Programm. Klassisch ausgebildet, der Volksmusik verbunden, aber weder an das eine noch an die andere gefesselt, wagen sie die musikalische Gratwanderung zwischen Tradition und Avantgarde. Ohne Scheuklappen bewegen sie sich auf ihrer Reise durch die Stile. Direkt, frech, ernst, frisch und mit der notwendigen Portion Tiefgang. Jeder Ton ist ehrliche Lust am Musizieren, „… denn alles andere wäre reine Zeitverschwendung“. Wenn die drei Frauen aus der Steiermark und ihr nagelneues Programm „Epochale Saitenschreie“ auf Matthias Schriefl treffen, ihren Allgäuer Bruder im Geiste und unseren diesjährigen artist in residence, dürfen wir eine Liebeserklärung an die Musik erwarten.

Hören http://www.netnakisum.at

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supergünstiger Festvalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.

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Do. 24.10.2013 Doppelkonzert
K9 Hieronymusgasse 3,
20.30 Uhr Eintritt: 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitgl.

HILARIA KRAMER QUARTET

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Hilaria Kramer (tp), Flo Stoffner (g), Pietro Leveratto (eb), Lionel Friedli (dr) Hilaria Kramer, die aus dem Thurgau stammende Trompeterin, Sängerin und Komponistin, spielt seit ihrem zehnten Lebensjahr Trompete und hat nach einer Ausbildung an der Jazzschule St. Gallen schon früh den Weg zu einer freien Sprache im Jazz gefunden – mit 21 Jahren nahm sie ihr erstes Album mit eigenem Quartett auf. Im Zusammenspiel mit ihren Mitmusikern entsteht in diesem Quartett tatsächlich eine vielfältige, auch spannungsgeladene Musik, die von überraschenden Wechseln der Rhythmen und Stimmungen von ekstatisch über geheimnisvoll und wieder gelassen eine Atmosphäre erzeugt, wie sie nur von Musikern geschaffen werden kann, die schon lange in der freien Musik zuhause sind.

Hören http://www.hilariakramer.com/Hilaria-Kramer/Audio_Video_Samples.html

Matthias Schriefl SIX, ALPS & JAZZ

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Matthias Schriefl (tp, flh, euph, bflh, sousa, alph, Stimme), Johannes Bär (tuba, euph, flh, alphorn, tb, horn, Stimme), Florian Trübsbach (ob, as, fl, cl, picc, schwegeln, Stimme), Alex Morsey (b, tuba, euph, flh, Stimme), Gregor Bürger (fg, bs, ts, cl, Stimme), Peter Heidl (fl, picc, ts, cl, Stimme), Bodek Janke (dr, perc, Stimme) Perfekte Brotzeit für offene Ohren und eine musikalische Seele“ – so beschreibt Wolfgang Puschnig diese Musik. „Sinfonisches Alphornglühen“ wäre auch ein passender Name für das musikalische Spektakel dieser 7-köpfigen Formation aus Multiinstrumentalisten, die mehr als 30 verschiedenen Holz- und Blechblasinstrumenten mitbringen und spielerisch beweisen, dass Volksmusik auch Jazz und Jazz auch Volksmusik ist. Lustvoll und mit vitaler Virtuosität wird gekonnt jeder Gedanke an Volkstümelei weggespielt. Heimatliche Instrumente von Alphorn bis Schwegel werden in Szene gesetzt und altes Liedgut neben Eigenkompositionen in alpinem Stil in die globale Musik des improvisierten Jazz übersetzt. Wie selbstverständlich, aber nicht respektlos wird auch mal auf Rhythmen aus dem Himalaya, der Türkei und dem afrikanischen Kontinent zurückgegriffen. Matthias Schriefl erweist sich als sicherer Grenzgänger zwischen den musikalischen Kulturen und als solcher wurde er von der Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik 2012 ausgezeichnet.

Hören http://www.youtube.com/watch?v=1kjAdiledEI

Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required supergünstiger Festvalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.

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Fr. 25.10.2013 Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr Eintritt: 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitgl.

ERSATZBRÜDER

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Rainer Tempel (p), Andreas Tschopp (tb), Matthias Tschopp (bsax)

Zwei Zürcher Brüder und ein Tübinger Pianist haben sich gegenseitig zu Ersatzbrüdern erkoren, weil die jeweils anderen Brüder aufgehört haben, Musik zu machen. Diese Zusammenführung führte 2011 zu einem deutsch-schweizerischen Trio, dessen von Rainer Tempel komponierte Musik, von ihnen selbst als „polyphone Kammerjazzmusik“ beschrieben wird.

Hören: http://www.youtube.com/watch?v=ygLGFOnnG5I

VILLERD / AYLER QUARTET

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Guy Villerd (sax), Jean-Jacques Avenel (b), Xavier Garcia (sampler), Christian Rollet (dr)
Das Villerd/Ayler Quartett widmet sich der ehemals bahnbrechenden Musik von Albert Ayler. Geboren 1936, wächst Albert in behüteten Verhältnissen auf. Es gibt ein Foto von dem jungen Mann im elterlichen Wohnzimmer. Da posiert er mit seinem Saxophon, trägt einen schicken Anzug, im Hintergrund der Kaminsims, auf dem Golf-Trophäen stehen. Wenige Tage später reiste er nach Schweden, wo er 1962 zum Klangrevolutionär, zum Idiosynkraten, Draufgänger, Radikalinski wurde.

Hören: http://www.arfi.org/villerd4t/

Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

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Sa. 26.10.2013
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr Eintritt: 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitgl.

KONSTANZER BEGEGNUNGEN: MATTHIAS SCHRIEFLs MULTIORCHESTER

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Matthias Schriefl (tp, flh, euph, tuba, alph), Johannes Bär (tp, flh, tb, euph, tuba, alph), Christoph Moschberger (tp, flh, Euph, thorn), Felix Fromm(tb, Euph, atb, alph), Johannes Lauer (tb, bflh), Dominik Stöger (tb, Euph, btb), Cino Palagliésu (trb, vc, ts, b), Peter Heidl (fl, picc, ts, cl), Florian Trübsbach (ob, as, fl, cl, picc, va, Stimme), Gregor Bürger (fag, bars, ts, cl), Simon Rummel (p, keys, organ, via, Stimme), Kalle Kalima (g, eff), Alex Mosley (db, tuba, Stimme), Christian Lillinger (dr), Tamara Lukasheva (Stimme, mel, p)

Die Band wird von Matthias Schriefl eigens für unser Festival zusammengestellt. Die neuen Kompositionen von Matthias werden in einem mehrtägigen Workshop erarbeitet und als Abschluss des diesjährigen Jazzherbst uraufgeführt. Eng wird es werden auf der Bühne im Wolkensteinsaal – Alleine schon die Instrumente der Band reichen für ein ganzes Orchester. Die Festivalband, die Matthias Schriefl für uns zusammengestellt hat, lässt keine Wünsche offen. Liebe „alte“ Bekannte treffen sich mit Kollegen, die zum ersten Mal bei uns auftreten, proben das Programm hier in Konstanz und lassen zum Abschluss des Festivals ein grandioses Klangerlebnis erwarten. Matthias Schriefl wird als „einer der wildesten Musikanarchisten des Landes“ (Clarino – Fachmagazin für Blasmusik) oder „Trompeten-Punk“ (Jazzthetik) beschrieben. Ob´s stimmt? Finden Sie es heraus! Sein Instrumentarium ist jedenfalls mindestens genauso vielfältig wie seine Projekte. Ob Radio-Bigband, Philharmoniker, brasilianisch, Punk, Musik-Comedy, Kinderkonzerte, Jazzband, Blasmusik, Komposition – alles macht und spielt er mit großer Leidenschaft. Seine Allgäuer Herkunft und die Wurzeln in der alpenländischen Volksmusik machen ihn für uns zum idealen Partner, um die gegenseitigen Beeinflussungen von Jazz und Volksmusik aufzuzeigen.

Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

33. KONSTANZER JAZZHERBST

Mi. 17. – Sa. 20.10.2012

33. KONSTANZER JAZZHERBST

33 Jahre dauert es bis Sonnenzeit und unsere irdische Zeitrechnung wieder synchron laufen. Mit dazwischen liegenden acht Schaltjahren gleichen wir die Abweichungen aus. Nach 33 Jahren also schwingen Sonne, Mond und Erde wieder im gleichen Rhythmus. Vor 33 Jahren begann auch die Zeitrechnung unseres Festivals. Der Schwung hat über all die Jahre gehalten und unterschiedlichste Programm geboren.

Dieses Jahr erleben wir unterschiedliche Generationen von Musikern und Musikerinnen, wir erleben, wie junge Musiker von den Arrivierten gefördert werden und die Arrivierten von beeindruckender Frische durchdrungen sind. Sie alle befruchten sich und finden wie Sonne, Mond und Erde einen gemeinsamen Rhythmus, der uns mit bester Laune und großer Erwartung in die kommenden 33 Jahre blicken lässt.

Zu allen Gruppen finden Sie Hörproben auf unserer Webseite www.jazzclub-konstanz.de. Wir freuen uns über Kommentare und Vorschläge, die Sie dort eintragen.

>> Tickets bestellen!

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Mi. 17.10.2012 | 20:00 Uhr
Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
Eintritt 22 € / ermäßigt 18 € / Mitglieder 14 € >> Karten bestellen

THREE FALL (D)

Lutz Streun (ts, bcl), Til Schneider (tb), Sebastian Winne (dr, perc)

Three Fall

Im September erst zurück von einer China-Tour, für die sie vom Goethe-Institut und dem Auswärtigen Amt unterstützt wurden, eröffnen die drei jungen Musiker von Three Fall den diesjährigen Jazzherbst. Das Köln-Berliner Trio mit der seltenen Besetzung Posaune, Schlagzeug, Tenorsaxophon bzw. Bassklarinette hat seit der Gründung und dem baldigen Gewinn des „future sound 2008“-Wettbewerbs der Leverkusener Jazztage auf einigen großen Festivals auf sich aufmerksam gemacht und ist mittlerweile sehr gefragt.

Beim BR Klassik hieß es „Die drei Musiker sind keine gewöhnliche Jazzband“ und so wie die beiden Bläser sich abwechselnd im Dialog, im Streit oder gegenseitiger Ergänzung befinden, vom Schlagzeuger mal angefeuert oder wieder „runtergebracht“ werden – das klingt unkonventionell und professionell, Genreseinteilungen in Jazz, Hip Hop oder Rockmusik spielen hier keine Rolle mehr. Neben dem Engagement bei Three Fall hat Lutz Streun in Berlin-Neukölln eine Saxophonschule gegründet, Til Schneider produziert Soul und Hip Hop und Sebastian Winne tritt mit weiteren Bands auf, deren Repertoire von Elektro-Free- bis Ethno-Oriental-Jazz reichen.

Bereits auf CD erschienen sind „Bomboclive“ , Live-Aufnahme von 2010 bei Konnex und „On a walkabout“ 2011 bei ACT, für das Frühjahr 2013 ist ein neues Album angekündigt.

http://threefall.de
www.youtube.com

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WOLLNY – HAUSMANN – STERNBERG (D, USA)

Michael Wollny (p), Ib Hausmann (cl), Guy Sternberg (labtop)

„Ich kann es nicht verstehen, dass man den Tod von Kindern besingen kann, wenn man sie eine halbe Stunde vorher, heiter und gesund, geherzt und geküsst hat.“ (Alma Mahler 1904)

Es ist schwere Kost, mit der sich der Pianist Michael Wollny auseinandersetzt. Eine radikale Annäherung an eine Totenklage, ein romantischer Versuch über einen elementaren Kontrapunkt und eine Perspektive, aus der die Reue, der Verlust, der Schmerz und das Sehnen ins Blickfeld geraten können, ohne ausschließlich Zitat zu sein: ein Programm mit, zu und über die Kindertotenlieder von Gustav Mahler für drei improvisierende Musiker. Der zweifache Echo-Preisträger Michael Wollny, der mit seinem expressiven Spiel längst die Grenzen zwischen E- und U-Musik überwunden hat spielt gemeinsam mit dem Klarinettisten Ib Hausmann, der sich selbst als begeisterten Interpreten klassischer und zeitgenössischer Musik bezeichnet, häufiger Gast bei der Südwestdeutschen Philharmonie ist und am So. 21. Okt. mit dem Cuarteto Casals bei den Konstanzer Solistenkonzerten zu hören, und Guy Sternberg, der mit seinen elektronischen Geräten den Klangreichtum dieses Trios erweitert.

„Ein außergewöhnliches musikalisches Abenteuer, das alle Aufmerksamkeit fordert und unter die Haut geht.“ bin, Nürnberger Nachrichten (DE), 06. November 2010

Hörproben:
www.michaelwollny.com
www.myspace.com/michaelwollny
www.youtube.com

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Do. 18.10.2012 | 20:30 Uhr
K9, Hieronymusgasse 3
Eintritt 22 € / ermäßigt 18 € / Mitglieder 14 € >> Karten bestellen

FREDY STUDER SOLO (CH)

Fredy Studer (dr)
www.fredystuder.ch

Fredy Studer

Große stilistische Breite ist geradezu ein Markenzeichen des Luzerner Schlagzeugers. Seine Spielerfahrung reicht in die frühen siebziger Jahre zurück. Studer war „Drümmeli-Maa“ bei der Baseler Fastnacht, später Mitglied unterschiedlichster Gruppen und Projekte, Freelancer bei Ensembles von „A“ wie John Abercrombie bis „Z“ wie John Zorn, weiter beschäftigt er sich mit dem seit 1990 bestehenden Hardcore-Chambermusic-Trio Koch-Schütz-Studer, der Band Phall Fatale, dem Jimi Hendrix-Projekt mit Christy Doran, Erika Stucky und Jamaaladeen Tacuma, einem Duo mit dem Altmeister und Percussion-Zauberer Pierre Favre. 1987 arbeitet er als Mitglied des Robyn Schulkowsky Ensembles“und interpretierte Stücke von Komponisten wie Steve Reich, Edgar Varèse und John Cage.

Die Musik ist stilistisch vielseitig, aber deswegen nicht beliebig. So setzte Studer Meilensteine als einer der ersten Schlagzeuger, der offene Improvisation und Grooves in seinem Stil verband. Die Fachzeitschrift „Drums & Percussion“ würdigte ihn mit der Vergabe eines Ehrentitels als „ohne Zweifel einen der innovativsten Drummer Europas“.

Fredy Studer also, obwohl seit über 50 Jahren auf der Szene aktiv, ist auch heute sicher kein Lieferant alter Kamellen – vielmehr ein hochinteressanter Zeitzeuge und einer der Protagonisten moderner Spielweise, die nicht zur Ruhe gekommen sind.

Weitere Informationen, aktuelle Projekte und Ensembles:

Hörproben:
www.fredystuder.ch
www.myspace.com/fredystuder
www.youtube.com

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PHALL FATALE (CH, GB)

Fredy Studer (dr, perc), Joana Aderi (electr, voice), Joy Frempong (voice, sampl, small instr), John Edwards (db), Daniel Sailer (db, electr. dev)
Sound by Jean-Claude Pache od. Daniel Schneider

Phall Fatale

PHALL FATALE wurde vom Schlagzeuger Fredy Studer im Frühjahr 2008 gegründet. Die Besetzung ist exzentrisch: zwei Kontrabässe, zwei Frauenstimmen, Elektronik und Schlagzeug. Seltsam auch das Klangbild: Die Stimmen der Sängerinnen mischen sich mit scharfen Elektronik-Sequenzen und dem Kraftwerk von zwei Kontrabässen.

Studer war in den achtziger Jahren in der populären Jazzrockszene mit dem Ziel unterwegs, die Verbindung zwischen Jazz und Rock zu erkunden. Phall Fatale zeigt, dass dabei nicht notwendig Jazzrock herauskommen muss. In den anschliessenden Jahren hat Studer seinen unverwechselbaren Stil verfeinert, die Entdeckerfreude und der satte Groove sind geblieben. Studer sorgt in Phall Fatale dafür, dass Improvisationen und Song zusammenfinden und schafft somit Raum für die beiden Sängerinnen. Diese beiden haben ein Stimmen-Pingpong entwickelt, das zwischen folkartiger Lyrik und beunruhigenden Träumen oszilliert. Sie erzeugen eine Klangwelt, die von bizarren Klangarchitekturen bis zu groovigen Soundscapes reicht.

Joy Frempong und Joana Aderi sind neben Gesang auch für allerlei elektronische Spielereien zuständig. Sie steuern auch eigene Stücke bei. Diese liegen irgendwo zwischen Soul und Jazz. Eingestreut in den Reigen an Eigenkompositionen finden sich auch Coverversionen von Bob Dylan und Nina Simone, die dann so gar nichts mehr mit ihren Originalen zu tun haben.

Bei Phall Fatale gelingt es den Musikern, eine Melange aus unterschiedlichen Stilen wie Soul, Jazz, Rock, Elektronik und Dub zu einem überaus eigenständigen und faszinierenden Gesamtwerk zusammenzufügen, das eigensinnig klingt und sich jeglicher Klassifizierung entzieht. Mehr noch: Die individuellen musikalischen Herangehensweisen der Musiker des Quintetts fügen sich auf geradezu gespenstische Art und Weise zu einer Einheit zusammen – Es muß eben nicht Jazzrock sein…

Hörproben:
www.myspace.com/phallfatale
www.youtube.com

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Fr. 19.10.2012 | 20:00 Uhr
Kulturzentrum am Münster
Eintritt 25 € / ermäßigt 20 € / Mitglieder 15 € >> Karten bestellen

RIESSLER – CHARIAL – DUO (D, F)

Michael Riessler (bcl), Pierre Charial (Drehorgel)

Hörproben:
www.youtube.com
www.youtube.com

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Michael Riessler BIG CIRCLE (D, F, USA)

Michael Riessler (bcl), Andereas Unterreiner (tp), Johannes Schneider (tp), Max Merseny (sax), Stephanie Lottermoser (sax), Peter Palmer (tb), Peter Laib (tb), Pierre Charial (Drehorgel), Manuel Orza (b), Robby Ameen (dr)

Michael Riessler

Michael Riessler

Mit seiner gänzlich eigenen Sprache gehört Michael Riessler zu den wenigen Musikern, die sich im Jazz wie auch in der Neuen Musik behaupten können. Improvisatorische Emphase und intellektuelles Kalkül fliessen ineinander. Seine Improvisationsmodelle schöpfen souverän aus allen Formen vergangener und gegenwärtiger Musik.

BIG CIRCLE nennt der in München lebenden Klarinettist und Komponist sein jüngstes Projekt. Die Musiker gaben ihr gemeinsames Debüt 2008 auf dem Jazzfest im österreichischen Saalfelden. „Eine Ästhetik jenseits der Fassbarkeit, abseits dessen, was Sprache auszudrücken vermag“ urteilte ein Kritiker über den Auftritt.

„Es sind ausschließlich Blasinstrumente im Einsatz. Das Gegengewicht dazu ist das Schlagzeugspiel von Robby Ameen, den ich seit vielen Jahren schon kenne und der schon bei vielen meiner Projekte (z. B. Momentum Mobile, Honig & Asche) mitgewirkt hat. In dem Stück geht es um das Verhältnis zwischen diesen beiden Kräften, dem Schlagzeug und den gewaltigen, massiven Bläsern, die zum Teil die lochkartengesteuerte Drehorgel von Pierre Charial mit ihren ungeahnte Klangmöglichkeiten übernimmt.“ Das Ergebnis: Eine im wahrsten Sinne des Wortes furiose musikalische Reise, ungeheuer temperamentvoll, die bei aller musikalischen Komplexität ungeheuer groovt!

Das im Februar 2012 bei Intuition erschienene Album wurde von der Kritik begeistert gefeiert! Im Duo mit seinem langjährigen Partner Pierre Charial an der Drehorgel leitet Michael Riessler den Abend ein.

Hörproben:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Sa. 20.10.2012 | 20:00 Uhr
Kulturzentrum am Münster
Eintritt 25 € / ermäßigt 20 € / Mitglieder 15 € >> Karten bestellen

RABBIT RABBIT (USA)

Carla Kihlstedt (voice, viol), Matthias Bossi (dr, perc, keyb, voice, b-harmonica)

Carla Kihlstedt Matthias Bossi

Carla Kihlstedt und Matthias Bossi tanzen auf vielen Hochzeiten. Neben ihrem Mitwirken an Fred Friths Cosa Brava verfolgen sie eigene Projekte wie Sleepytime Gorilla Museum, Tin Hat Trio, 2 Foot Yard und The Book Of Knots. Man findet die Namen der experimentierfreudigen MultiinstrumentalistInnen auch bei Tom Waits, Madleine Peyroux, Laurie Anderson, Yoko Ono und Carla Bozulich. Sie bewegen sich gewandt zwischen Independent Pop, Improvisation und Jazz. Beim Duo-Projekt Rabbit Rabbit steht die gemeinsame Liebe des Musiker-(Ehe-)Paares zu Kunstlied, Folk-Songs, improvisierter Musik und Balladen im Mittelpunkt. Mit ihren reduzierten, intimen, zwischen Rohheit und Schönheit angesiedelten Stücken gelingt es Kihlstedt und Bossi, die ZuhörerInnen in ihren Bann zu ziehen.

Hörproben:
http://kihlstedtbossi.bandcamp.com
http://rabbitrabbitradio.com
www.youtube.com

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Manfred Bründl SILENT BASS (D)

Rainer Böhm (p), Hugo Read (sax), Manfred Bründl (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Manfred bruendl SILENT BASS

Manfred Bründl erhält den je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und vom Südwestrundfunk (SWR) gestifteten Jazzpreis 2012. Die jüngste Veröffentlichung „Tip Of The Tongue: A Tribute to Peter Trunk“, die Bründl mit seiner neuesten Formation Silent Bass eingespielt hat, gab für die Jury auch den Ausschlag zur Wahl des 1959 in Regensburg geborenen Kontrabassisten. Es handelt sich um eine würdige Hommage an den 1973 verstorbenen Bassisten Peter Trunk und beeindruckte die Juroren vor allem wegen Bründls differenziertem Umgang mit der Geschichte des deutschen Jazz. Er sei von Trunks musikalischer Offenheit und Neugier fasziniert, von dessen technischer Präzision, den vielen Klangnuancen seines Tons, dem kraftvollen und energiereichen Spiel, sagt Bründl selbst.

Bevor es zur Preisverleihung am 31. Oktober nach Ludwigshafen geht, wird das Quartett, dem auch der Pianist Rainer Böhm, der Saxophonist Hugo Read und der Schlagzeuger Jonas Burgwinkel angehören – allesamt bestens bekannt – in Konstanz Halt machen. Man darf gespannt sein!

“ You should be very proud of your tribute to Peter – fantastic writing and playing – everyone. Congrats!!” Dave Liebman, NY, Januar 2012

Hörproben & Infos:
www.manfredbruendl.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Bründl

Tipp: Wiedergabe der Preisverleihung in Ludwigshafen ist am Dienstag, 20. November 2012, ab 21.03 Uhr in der Sendung „SWR2 Jazz Session“.

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Unser Dank gilt der Stadt Konstanz, dem Land Baden-Württemberg, der Kulturstiftung des Kantons Thurgau, der Stiftung Pro Helvetia und den Werbepartnern, die durch großzügige Unterstützung auch dieses Festival ermöglicht haben. Ein besonderer Dank auch an Hubl Greiner für seine Mitarbeit am Programm und sein Engagement im Jazzclub Konstanz.

32. Konstanzer Jazzherbst 2011

Mi. 26. – Sa. 29.10.2011
K9 und Kulturzentrum am Münster

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Mi. 26.10.2011
20 Uhr
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
Eintritt 22 € / ermäßigt 18 € / Mitglieder 14 €    >> Karten bestellen

KONSTANZER BEGEGNUNGEN
Nils Wogram trifft …

Die Festivaleröffnung gehört dem Musiker, der seit vielen Jahren zu den weltweit führenden Posaunisten zählt. Als gern gesehener Gast beim Jazzclub Konstanz (Lucas Niggli´s Zoom, Festivalband 2002, Root 70, Big Zoom, Undercarl) gestaltet Nils Wogram „seinen“ Abend  und lässt gleich mehrere Posaunen erklingen. Seine Working Bands entwickelte er kontinuierlich über die Jahre weiter. Als  Bandsleader überzeugt er genauso wie als Solist, Komponist und Sideman.

Beim Kollektiv VERTIGO TROMBONE QUARTET sind stilistische Grenzen kein Thema. Die Musiker sind sowohl im Jazz, in der zeitgenössischer Klassik und der freien Improvisation zu Hause. Ihr satter, vielstimmiger Posaunenklang wird in der FESTIVALBAND von den Rhythmikern Dejan Terzic und Patrice Moret unterstützt.

  • NILS WOGRAM (tb) Solo
  • VERTIGO TROMBONE QUARTET
    (N.W., Bernhard Bamert, Andreas Tschopp, Jan Schreiner)
    www.myspace.com/vertigotrombonequartet
  • NILS WOGRAM FESTIVAL BAND
    feat. Dejan Terzic (dr) und Patrice Moret (b)

Nils Wogram

www.nilswogram.com

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Do. 27.102011
19:30 Uhr
K9 Hieronymusgasse 3
Eintritt 25 € / ermäßigt 20 € / Mitglieder 15 €    >> Karten bestellen

MORGENTHALER – RÖLLIN DUO

Das Duo Morgenthaler/Röllin –  das ist zeitgenössische Musik auf hohem Niveau. Als versierte Interpreten des „instant composing“,  die sie sind, bringen sie komponierte Themen und frei improvisierte Passagen in schlüssiger Form und wechseln dabei spielend die Funktion zwischen Solist,  Strukturbauer, Sound-Erfinder, musikalischem Unterstützer und Herausforderer. Mit einem Wort: spannende Musik.

Der Sound kommt reichlich elektrisch, ähnlich dem der Erfinder des Elektro-Sounds um Miles Davis, Joe Zawinul und anderen Soundtüftlern, zu Zeiten als nach der Hardbop-Ära rockige und synthetische Sounds das Klangbild bestimmten. Robert Morgenthaler gibt der Musik aus seiner reichen und vielfältigen musikalischen Biographie heraus horizontale Weite: von Spieltechniken des klassisch ausgebildeten Instrumentalisten über Hard Bop-Phrasierungen bis zu den polyphonen Techniken von Albert Mangelsdorff.

Urs Röllin baut auf vielfältige Weise harmonische und perkussive Strukturen, glänzt als Solist und setzt manchmal mit kräftigen Noise- und Rock-Partikeln vertikale Marken. Unüberhörbar ist die Spielkultur, welche die beiden versierten Musiker seit über zehn Jahren im Quartett „unart 4.0“ auf hohem Niveau entwickeln. Stationen ihrer vita auf dem Weg dahin sind bei beiden Musikern markant ungleich und dennoch wohl Voraussetzung für ihre gemeinsamen Projekte.

Robert Morgenthaler (tb), Urs Röllin (g)

Morgenthaler-Roellin

www.ursroellin.ch

DASKwartett

Sieht aus wie ein konventionelles Streichquartett, ist aber ein ausgesprochen individualistisch geprägtes Solisten-Ensemble unterschiedlicher Charaktere. „So spannend spielen Streicher selten“ schrieb die WAZ schon 2007. Andere meinen: „Eine außergewöhnliche Kammermusik“, „eine tatsächlich zeitgenössische Improvisationsmusik“,  „eine neue, ideenreiche Formation der zeitgenössischen Kammermusik“ oder „der richtige Weg, um mit dieser klassischsten aller klassischen Kammerbesetzungen eine tatsächlich zeitgenössische Improvisationsmusik zu zelebrieren“.

Es gibt viele Gründe, auf dieses deutsch-niederländische Quartett  gespannt  zu sein.

Sabine Rau (vl, comp), Antje Vetter (vl, comp), Anna-Sophie Becker (va, comp), Beate Wolff (vc, comp)

daskwartett

www.daskwartett.de

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ANGELIKA NIESCIER NEW YORK TRIO

„Das vielleicht aufregendste Saxophon im deutschen Jazz“ spielt die polnisch-deutsche Musikerin Angelika Niescier. Sie gehört zu jenen außergewöhnlichen Frauen, die seit einiger Zeit der europäischen Jazzszene neue Konturen geben. Sie ist eine zielstrebige Jazzkünstlerin mit unbändiger Energie, reichhaltiger Tonpalette und virtuoser Technik. „Ich bin Coltrane-geschädigt“, sagt Angelika mit leicht kokettem Ton.

Und doch gehört sie nicht zu den Hunderten von Coltrane-Nachahmern, sondern verbindet in ihren Kompositionen und Improvisationen ganz unterschiedliche Einflüsse aus 50 Jahren Jazzgeschichte mit einem sehr europäischen Formbewusstsein – und entwickelt daraus etwas ganz Eigenes, Innovatives. In ihrer Musik versöhnen sich komplexe Staccato-Themen mit lyrischen Stimmungen und verstörenden Minimalismen oder brechen in unaufhaltsame Vitalität und freie Kollektive aus (sonic).

Am 27.Oktober beginnt Angelika Niescier in Konstanz ihre Deutschland Release Tour „quite simply“ in dem New York Trio mit Christopher Tordini und Gene Jackson. Für alle, die Angelika Niescier mit ihrer Formation Sublim III in Singen in der GEMS gehört und gut gefunden haben, ist diese Gruppe eine dringend zu empfehlende auditive Erweiterung. Nach den sehr erfolgreichen 3 CDs mit ihrer Gruppe „Sublim“ geht Niescier einen Schritt weiter und fügt die nächste herausragende, schillernde Facette in Ihr künstlerisches Schaffen. Luzid, poetisch und gleichzeitig von virtuos umgesetzter tiefer innerer Kraft fasziniert ihre Musik die Zuhörer mit ihrem einnehmenden Zauber.

Angelika Niescier hat zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten, darunter Nordrhein-Westfalens „Preis für junge Künstler“ (2003), und sie war der allererste „Improviser in Residence“ in der renommierten Jazzstadt Moers (2008), leitete das German Women’s Jazz Orchestra und erhielt den renommierten Jazz Echo 2010.

Angelika Niescier (saxes, comp), Chris Tordini (b), Gene Jackson (dr)

Niescier

www.angelika-niescier.de

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Fr. 28.10.2011
20 Uhr
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
Eintritt 20 € / ermäßigt 16 € / Mitglieder 12 €    >> Karten bestellen

NABATOV –  WOGRAM DUO

Wie die beiden Musiker es verstehen, unterschiedliche Tonwelten zu öffnen, ist schon bemerkenswert. Da wechselt sich Staccato-Gehacke mit lyrischen melodiösen Folgen ab, Avantgarde-Geätze mit handfest Jazzigem, impressionistische Tondichtungen mit Bebop-Tumult, behäbige klassisch angehauchte Motive mit treibenden Postbop-Grooves. Mit Leichtigkeit und Präzision verbinden sie scheinbar Unvereinbares und schaffen aus der Balance zwischen den Polen spannende Musik.

Notierte und frei improvisierte Passagen sind kunstvoll verwoben, so dass es dem Zuhörer oft nicht leicht fällt, Übergänge zwischen Komposition und Improvisation zu erkennen – eine formale Grenze, die im Konzept des ‚Instant Composing‘ unwichtig wurde. Schaffenskraft, Ideenreichtum und nicht zuletzt Fleiß spiegeln sich in schier unzähligen Stationen der vita Nils Wograms als ‚wichtigstem‘ europäischen aktiven Posaunisten wieder.

Simon Nabatov (p), Nils Wogram (tb)

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www.nilswogram.com

TIN MEN AND THE TELEPHONE

Wenn “Tin men and the telephone” einen Titel wie “jingle bells” spielen und man sich auf eine gemütliche Schlittenfahrt freut, merkt man bald, dass hier ein Kamikazekutscher die Pferde lenkt. Die drei Musiker verstehen es, lustvoll Klassiker zusammen zu setzen, haben aber auch jede Menge brillante Ideen. Ihre musikalische Entwicklung ist voller unerwarteter Wendungen und machen Lust auf mehr.

Kennengelernt haben sich Tony Roe, Lucas Dols und Bobby Petrov beim Studium am Conservatorium in Amsterdam. Bevor sie jedoch zum Jazz kamen machten sie Umwege über den Punk-Rock, Pop oder gar Folk-Fusion.

Auf ihrem Debutalbum „Moetjenou?!“ geht es ihnen nicht um ‚reinen Jazz‘, hier werden lässig Grenzen überschritten: Klangmaterial des Alltags wie z.B. Handy Klingeltöne, die Stimme des Navis oder Verkehrslärm werden zur Inspiration für Improvisationen. Da für die Musiker auch akustische und visuelle Eindrücke untrennbar miteinander verknüpft sind, sind Videoperformances Teil ihres Live-Auftritts.

„Ihre besondere Herangehensweise zwingt sie, nach Bühnen zu suchen, die jenseits der traditionellen Programme liegen und offen für neue Konzepte sind“. Diese Bühne will der Jazzherbst gerne bieten. Vorhang auf für Tin men and the telephone!

Tony Roe (p, electr.), Borislav Petrov (dr), Lucas Dols (b)

tiny-men

www.tinmenandthetelephone.com

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Sa. 29.10.2011
20 Uhr
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
Eintritt 22 € / ermäßigt 18 € / Mitglieder 14 €    >> Karten bestellen

COLLECTIF LEBOCAL

Seit Jahren beglücken die kompositorischen Fähigkeiten der Musiker dieser Gruppe aus der Haute-Savoie den frankophonen Raum. Markenzeichen für deren fortschrittliche Jazzauffassung ist die nahtlose Schnittstelle zwischen allen Stilen. Die Gruppe kennt keinerlei Berührungsängste und verfügt über eine zappaeske Haltung der Grenzüberschreitung als Prinzip. Ausflüge in den elektronischen Bereich führen den Wechsel kaum spürbar werden lassend zu freejazzigen Kostbarkeiten.

Adami_LogoE- und U-Musik verschmelzen unwiederbringlich in orchestraler Brass-Power und Speed-Metal Gitarrenriffs. Mit teilweise aberwitzigem Tempo und bizarren Brechungen werden populärmusikalische Stile zur Bearbeitung freigegeben.

New Orleans Walking Lines mutieren zu Nino Rota inspirierter Filmmusik, um sich in mittelalterlich anmutender polyphoner Vokalharmonik aufzulösen. Ein Crossover aus Hardrock, Death-Metal und Belcanto liefert die Basis für große Oper.

Zur massiven Geste kontrastiert die filigrane Swingballade. Atmosphäre und Energie sind in der Musik von Collectif Lebocal keine Gegensätze. Von Drum & Bass bis Funk gepuscht, an den Sound englischer 70er Jahre Avantgarde-Orchester (Nucleus & Michael Gibbs) und Filmen von Peter Greenaway erinnert, macht der Zuhörer ungehörte Grenzerfahrungen innerhalb jazz-konnotierter Arrangements.

logo_copie_privee_roseExcellente Instrumentalisten, markante Stimmen und starke Solisten schürfen, wenden, sieben und bergen mit avantgardistischem Verve im Bodensatz der Musikgeschichte, um neu zu verknüpfen und Eigenwilliges zu erschaffen. Das ist beste Goldgräberstimmung in Sachen Jazz am Rande der Alpen. (Zappanale 21)

Loïc Burdin (tb, flh), Guillaume Lavallard (tb, flh), Daniel Verdesca (tb, flh), Jérémie Creix (tb), Vincent Camer (tb), Stéphane Monnet (b, tb), Amaury Bach (as, fl), Diego Fano (as), Ernie Odoom (ts, ss, voc), Guillaume Perret (ts, ss, es, effects), Laurent Desbiolles (bars, voc), Thierry Girault (p, keys), Cyril Moulas (g), Karim Maurice (eb), Thibaud Pontet (dr), Manu Cadiou (sounds)

Lebocal

 

www.lebocal.com

FESTIVALPASS  75 € / ermäßigt 58 € / Mitglieder 40 €

Sponsoren für das Konzert COLLECTIF LEBOCAL:

sponsoren2011

31. Konstanzer Jazzherbst 2010

Der 31. Konstanzer Jazzherbst 2010  beginnt Mittwoch dem 27.10.2010 und dauert bis zum  Samstag den 30.10.10.

jazzherbst

Der Jazzclub Konstanz präsentiert auch 2010 Künstler abseits des Mainstream zwischen Jazz, Rock und Stubenmusik. Zu hören sind Solos mit umgebauter Gitarre, ungewöhnliche Kompositionen mit traditionellen Instrumenten aus den Bauernstuben, freie Imnprovisationen und kraftvolle Klangkörper.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Projekt „Pierre Favre Grand Ensemble“ indem der Altmeister seinen neuen musikalischen Kosmos mit Orchesterbesetzung  in Szene setzt.