Archiv der Kategorie: Konzerte

Kappeler-Zumthor-Duo

Do. 29.03.2012
K9, 20:30 Uhr
Piano-Frühling
KAPPELER-ZUMTHOR-DUO (CH)
Vera Kappeler (p), Peter Conrdin Zumthor (dr)

Kappeler Zumthor

Im KAPPELER-ZUMTHOR-DUO am 29.03.2012 mit Vera Kappeler (p) und Peter Conradin Zumthor (dr) haben sich zwei große, offene musikalische Seelen gefunden, die sich sonst auf ganz unterschiedlichen Parketts bewegen. Das Publikum wird sehr schnell spüren, dass aus diesem ungewöhnlichen Zusammengang pure, aufwühlende Faszination aufsteigt, ein mystischer, oft poetischer, manchmal schwermütiger aber bestimmt immer wunderschöner Klangmikrokosmos. In der Musik des Duos Kappeler-Zumthor geht es auch um liedartige Eigenkompositionen.

Im Gegensatz zu klassischen Pianisten wie André Previn oder Friedrich Gulda, die bei ihren Ausflügen in den Jazz ihr flinkfingriges Virtuosentum nicht ablegen konnten, ist Kappeler der Sprung in ein anderes Fach geglückt. Der schweizer Autor und Jazzpapst Peter Rüedi meint hierzu: „Vera Kappeler ist nicht naiv und nicht kompliziert, sie ist schräg, und zwar buchstäblich – als kämpfte sie ständig um’s Gleichgewicht und würde die Kurve immer gerade noch so kriegen. Auf ihre verquere Weise ist sie gewiss die spannendste Pianistin zur Zeit“.

Colin Vallon Trio

Do. 08.03.2012
K9, 20:30 Uhr
Piano-Frühling
COLIN VALLON TRIO (CH)
Colin Vallon (p), Patrice Moret (b), Samuel Rohrer (dr)

Am 8.03.2012 ist das COLIN VALLON – TRIO mit Patrice Moret (b) und Samuel Rohrer (dr) zu hören. In das Klavierspiel des Schweizers Colin Vallon fließt viel aus dem weiten, Grenzen sprengenden Musikkosmos von heute ein. Die Live-Dramaturgie seiner Band ist großes Kino, wenn es um einen intensiven meditativen Fluss geht.

Vallon spielt keine Note zuviel, er gibt seinen Mitspielern Raum – oft entlockt er seinen Tasten betont minimalistische Texturen, lässt zuweilen arabische Tonskalen einfließen oder verfremdet den Klang seines Flügels durch bewusstes Verstimmen einzelner Saiten. Dazu baut die Rhythmusgruppe mächtigen Druck auf, der aber auch in jedem Moment das atmosphärische betont.

www.colinvallon.com/logicio/client/colinvallon/intro.php?lang_iso639=de

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Hexentrio

Do. 26.01.2012
K9, 20:30 Uhr
Piano-Frühling
HEXENTRIO (CDN, GB, CH)
Paul Plimley (p), Barry Guy (b), Lucas Niggli (dr)

Im HEXENTRIO am 26.01.2012 mit Paul Plimley (p) – Barry Guy (b) – Lucas Niggli (dr) treffen drei mit allen Wassern gewaschene Improvisatoren und zeitgenössische Komponisten aufeinander, die allesamt zu den Erneuerern der Spielweisen ihrer Instrumente gehören. Der Pianist wird hier nicht von einer Rhythmus-Sektion begleitet. Vielmehr werden die eingefahrenen Trio-Rollen konstant demontiert und es entsteht eine äußerst agile, intensive Trio-Musik, geprägt von hohem formalem Bewusstsein, flinken Wendungen, schönen Klängen, Witz und einer Disziplin, die den Improvisationen hohe Dringlichkeit gibt.

Das Gespann Barry Guy – Lucas Niggli wird hier durch den kanadischen Pianisten Paul Plimely, einem der führenden Köpfe in der amerikanischen Szene der Improvisation, zum Dreieck erweitert. Plimley-Guy-Niggli hatten zwei fulminante Auftritte am Jazzfestival Vancouver 2010.

www.bee-flat.ch/programm/681/

Abstrakt Orchester

Do. 24.03.2011
20:30 Uhr
K9 Hieronymusgasse 3
Eintritt 12 € / ermäßigt 10 € / Mitglieder 8 €
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Konzert ABSTRAKT ORCHESTER

Moritz vonWoellwarth (tb), Markus Ehrlich (sax), Heiko Giering (bcl), Christian Steuber (sax), Johannes Stange (tp), Zacharias Zschenderlein (git), Johannes Billich (melodika), Markus Bodenseh (b), Peter Hinz (perc), Kristof Körner (dr)

Abstrakt-Orchester

10 Mann stark ist das junge und kreative Ensemble aus Karlsruhe, das die Musik von Moritz von Woellwarth interpretiert und darüber improvisiert. Zwischen zeitgenössischem Jazz, freier Improvisation, Chorälen und Liedern aus einer verdrehten Welt werden überraschende Wendungen und Ideen gesponnen. Die Musik wird jeden Abend neu erfunden, immer wieder werden neue musikalische Linien hörbar, die sie über die Akkordstrukturen des Komponisten legen.

Einerseits in der langen Tradition der Improvisation verankert, anderseits von Kindesbeinen an in der Kirchenmusik der Posaunenchöre verwurzelt, schreibt MvW Stücke für sein Ensemble, die als Anstoß zum Eigensinn gelesen werden können. Die Musiker sind ständig in Kommunikation. Ihre enorme Freude am Spiel entfaltet sich frei und impulsiv.

Eine Veranstaltung des Jazzclub Konstanz.

Thelonious 4

Do. 26.05.2011
20:30 Uhr
K9 Hieronymusgasse 3
Eintritt 12 € / ermäßigt 10 € / Mitglieder 8 €
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Thelonious 4

Die vier Musiker von Thelonious 4 geben Ihre eigene Interpretation der Musik Monks.

Von verschiedenen musikalischen Hintergründen kommend, erreichen die Bandmitglieder immer die höchste Ebene des Ausdrucks. Dieses Ensemble nähert sich dem traditionellen Quartett Format von einer neuen Perspektive und kreiert seinen eigenen unverwechselbaren „Sound“.

Die Mischung aus Tenorsaxophon und elektrischer Jazzgitarre gibt Monks Musik einen brillianten modernen und erfrischenden neuen Klang den das in Amsterdam gegründete Jazzquartett mit hohem Anspruch genügt.

Diese besondere Band zeichnet sich durch stabilen und kreativen Kontrabass und Schlagzeug aus. Mit dem herausbringen Ihrer ersten CD „Thelonious4“ kann man eine neue Perspektive auf Swing, Geschmack und Ausführung entdecken. Diese vier Musiker reflektieren das wahre Herz von Monks Musik, Balladen und „schlauer“ Blues oder kerniger „Groove“ Musik.

Guillermo Celano: Gitarre
Geboren in Buenos Aires (Argentina) 1977. Nach seiner musikalischen Ausbildung am E.M.P.A. (in Bs.As.) machte erseinen Master am  Conservatorium van Amsterdam. Während seines Stdiums nahm er unterricht bei Lee Konitz, Ben Street, Ben Monder, Chris Cheek, Mark Turner, Matt Penmann, Peter Bernstein, Nestor Crespo, David Horta, Jesse van Ruller, Arnold Dooyeweerd, Maarten v.d Grinten, John Ruocco und vielen anderen. Als co-Leader und co-producer gründetet Guillermo „Celano Baggiani Group’‘ zusammen mit dem Schlagzeuger Marcos Baggiani. Diese Gruppe brachte schon 3 CD’s heraus: ‘Figuras’  BAU Records, ; ‘Simple songs’ MDR, mit Michael Moore; ‘Nothing changes’  Trytone Records, mit Michael Moore und Gorka Benitez.

Iman Spaargaren: Saxophon

Geboren 1972 in Amsterdam (Niederlande). Neben anderen studierte Iman bei Ferdinand Povel und Dick Oatts am Conservatorium van Amsterdam. Seinen Master machte er am Conservatorium van Rotterdam. In den Jahren 2008, 2009 and 2010 tourte er in Holland, UK und Ireland mit dem „European Union Quartet“. 2009 tourte er durch Finnland mit dem „Muistot Orchestra“. Iman war im niederländischen Fernsehen mit seiner Gruppe „Captain Hook“  und der „New Generation Big Band “ zu sehen. 2007gewann er beinahe den „Erasmus Jazzprijs competition“. 2006 spielte er mit „Captain Hook“ im  Semi Finale der „Dutch Jazz Competition“.

Jurjen Bakker: Schlagzeug
Geboren 1977 in Aduard (Niederlande). Jurjens Schlagzeug Karriere begann mit einer lokalen Marschmusik Kapelle in Nord Holland. In seiner Teenager Zeit spielte er in Punk, Rock und Jazz Bands. Er zog nach Amsterdamum Planologie zu studieren, während ihn Jazz mehr und mehr vereinnahmte. Dies brachte ihn ans Conservatorium van Amsterdam. Jurjen hatte Unterricht bei Marcel Seriese, Martijn Vink, Gerhard Jeltes and Lucas van Merwijk. Er nahm teil bei master classes von Jack DeJohnette, Joey Baron, Ari Hoenig, Bill Stewart and Han Bennink. Jurjen arbeitet sowohl als Planologe, als auch als Jazz Schlagzeuger. Er spielt u.a. in der erfolgreichen Band „QUINCY“ aus der amsterdammer Jazz Szene.

Andreas Metzler
Geboren 1974 in Bern (Schweiz), aufgewachsen in Konstanz, studierte nach ersten Schritten an der Musikschule Konstanz am Conservatorium van Amsterdam. Seit vielen Jahren ist Andreas aktiev in der amsterdammer Jazz Szene und spielte  zahlreiche Konzert, national und international, mit vielen verschiedenen Musikern.  2004 kam Andreas ins Semi Finale der DUTCH JAZZ COMPETITION mit seinen eigenen Kompositionen. Andreas spielte in verschiedenen Gruppen und Stilen: Ton Art Ensemble (experimental/avantgarde) Hamburg 1998, Shibly Band (worldmusic) Skopje Acoustic Festival 2001, Thelonious 4 (Monks Music) seit 2006, Nomy Rosenberg Trio (Gypsy Jazz) Silkeborg Riverboat Festival 2009, und vielen anderen. Andreas gründete NEW SOLUTIONS im Jahre 2002 und komponiert und arrangiert Stücke des berühmten französischen Komponisten Erik Satie. Inzwischen startete er ein Solo Projekt namens NEW SOLUTION bassolutions und brachte eine CD heraus auf der auch zahlreiche Stücke von Satie zu hören sind, aber auch von Renaissance Komponist Diego Ortiz, ein Stück der Beatles und John Coltrane.

Konzert JRS-Kommando

Do. 29.09.2011
K9 Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr
Eintritt 12 € / ermäßigt 10 € / Mitglieder 8 €
>> Karten reservieren

Die Dozenten-Band der Jazz + Rockschule Konstanz
Thomas Banholzer (tp), Uli Binetsch (tb), Klaus Knöpfle (sax), Kai Kopp (keyb), Sven Knieling (b), Ad Schwarz (g), Patrick Manzecchi (dr)

JRS-Kommando

Jazz & Rock – der Name ist Programm, denn die unterschiedliche musikalische Herkunft der Mitwirkenden spiegelt sich im Repertoire der 7-köpfigen Band wider, das im Back-Katalog von u.a. Miles Davis, Jaco Pastorius, Stevie Ray Vaughan, Marcus Miller, Herbie Hancock, Jimi Hendrix, Maceo Parker und Joe Zawinul auf Schatzsuche geht. Getreu dem Motto „jazz ist the teacher – blues ist the preacher“, wie es Screamin‘ Jay Hawkins in den Mund gelegt wird, liefert dabei der Jazz den roten Faden des Repertoires. Rhythmisch getragen von filigranen Schlagzeug, und solidem Bass, den klangverliebten Sounds von Keyboard und der kraftvollen Rockgitarre, krönt der Bläsersatz die Backings des JRS-Kommandos mit aufwändig arrangierten Melodieführungen.

QUADRAT:SCH


Do. 28.10.2010
K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
20.30 Uhr

QUADRAT:SCH

quadrat:sch

Barbara Romen   ̶  Hackbrett
Christof Dienz   ̶  Zither
Alexandra Dienz   ̶  Kontrabass
Gunter Schneider   ̶  Gitarre

Sie hören hinein in die subtile Klangwelt ihrer traditionellen Instrumente – Hackbrett, Zither, Gitarre und Kontrabass -, lassen die Stubenmusik in einer zeitgemäßen Form neu entstehen und erfinden ihre eigene Musik, geprägt von ihren musikalischen Erfahrungen und Vorlieben, Avantgarde und Klassik, Jazz, Ethno und natürlich auch Volksmusik, mit unerhörten Klängen und grooves.

Die strengen Kompositionen von Christof Dienz dienen in den meisten Fällen nur als Ausgangspunkt, von dem aus die Ideen mittels freier Improvisation weitergesponnen werden. Intensive Kammermusik mit hohem Improvisationsanteil.

Hörproben auf  www.dienz.at/quadratsch.html

Maya Homburger | Barry Guy

Do. 28.10.2010
K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
21.45 Uhr

Maya Homburger – Violine
Barry Guy – Bass

Guy Homburger

Wer einmal seine auf Schautafeln gezeichnete Kompositionen gesehen hat, fein gestaltet, Grafiken gleich, erkennt die vielfältigen Interessen des BARRY GUY. Der modernen Kunst zugetan (er widmet seine Stück z.B. Künstlern wie Max Bill) und frei in seiner Musik überrascht er mit seiner Vielseitigkeit.

Er arbeitet kontinuierlich mehrgleisig, interpretiert klassische Musik, schreibt zeitgenössisch modern, improvisiert und er schreibt auch zeitgenössische, der Klassik angelehnte Stücke für sein Partnerin MAYA HOMBURGER.

Sie spielt eine originale Barockgeige und in der Klassikwelt ist sie eine international renommierte Interpretin von Bach und Biberwerken.

Zusammen gelingt den beiden der virtuose Brückenschlag zwischen Alter und Neuer Musik. Mehr und mehr konzentrieren sich die beiden auf die gemeinsame Arbeit im Duo. Dabei stellen sie Solowerke aus der Barockmusik in den Kontext von Jazz und frei improvisierter Musik.

Barry Guy dazu: „Das Ideal, sowohl Komponist wie eigener Interpret und Improvisator zu sein, finde ich äußerst faszinierend. Es sind keine freien Improvisationen, sondern Improvisationen in ganz bestimmten Parametern.“ Maya Homburger: „Innerhalb der Notation gibt es rhythmische Freiheiten.

Wir lieben es, wenn Bass und Violine sich rhythmisch ganz leicht verschieben und dadurch Dissonanzen auftreten. Es entsteht ein leichtes Flimmern, das wir sehr mögen.“ Barry Guy: „Wir wollen kein Crossover. Wir halten an der Verschiedenheit dieser Klangwelten fest. Es gibt aber emotionale Bezüge, die uns interessieren.“

Hörproben auf
www.barryguy.com

Der tollen Akustik wegen haben wir diese Konzerte ins K9 gelegt.

Paolo Angeli solo

Fr. 29.10.10
Kulturzentrum am  Münster, Wolkensteinsaal
20.00 Uhr

Paolo Angeli – plays Fred Frith & Björk

Paolo Angeli

Photo: Nanni Angeli

Paolo Angeli als versierten Gitarristen zu beschreiben, wäre untertrieben. Er hat eine Spieltechnik entwickelt, die weit über die Tradition seiner sardischen Heimat hinausgeht. Auffällig ist das Instrument, eine Gitarre mit der Anmutung eines Bauplatzes, auf dem zusätzliche Saiten und Stege, Bügel und Klötze aus unterschiedlichem Material angebracht sind.

Die Resonanzschwingung zusätzlicher Saiten erinnert an den Klang einer indischen Sitar. Ein Tüftler, dieser Paolo, ähnlich Lou Reed. Und ebenso wie dieser ein charismatischer Klangmaler.

Seine CD <tessuti>  mit der Musik von Frith und Björk ist eine für ihn typische musikalischen Reflexion voller  melodiöser und geräuschhafter Poesie. Sardische Tradition schimmert ab und zu auf in der formalen Strenge und in seltsamen Harmonien alter ländlicher Chormusik.

Die Musik, gepackt in bizarren, sehnsüchtigen Klängen führt in phantastische Klangwelten von seltsamer Schönheit. Sie ist lyrisch, perkussiv, manchmal auch noisy, duftig wie ein seltenes Gewürz. Sie ist nicht folkloristisch  und elektrosynthetisch. Sie ist handgemacht, hört sich gut an und tut gut.

Der Moment

Fr. 29.10.2010
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
21.15 Uhr

Der Moment

Der Moment

Gerhard Gschlößl – Posaune
Johannes Fink – Bass
Matthias Rosenbauer – Schlagzeug

Musik existiert anders als die Bildende Kunst nur zum Zeitpunkt, dem ‚Moment‘  des Entstehens. Das Ensemble kommt diesem Aspekt gerade dadurch nahe, dass seine Musiker sich im kreativen Prozess des freien Spiels immer wieder ‚selbst überraschen‘ und den Funken der Begeisterung mit Humor überspringen lassen.

Die Fachpresse schreibt es so: „Drei junge Musiker, voller Spielwitz & Humor, begnadet mit herrlichem Groove und Meister ihrer Instrumente, bilden das Trio…… und scheren sich einen Teufel um die standardisierten Muster des Musikmanagements und spielen, wie sie’s nennen, ihren – progressiven Jazz- “ (Jazzpodium)

Oder auch: „Die Souveränität an ihren Instrumenten bei den oft aus spontanen Ideen entstehenden
Improvisationen hinterließ einen bleibenden Eindruck. Ihr Name -Der Moment- ist Programm. Die Freude an ihrer Musik, gewürzt mit viel Humor, sprang sogleich auf das Publikum über. Gerhard Gschlößl (Posaune), Johannes Fink (Bass), Matthias Rosenbauer (Schlagzeug) sind Namen, die man sich merken sollte. “ (MHZ)

Hörproben: www.myspace.com/der-moment