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33. KONSTANZER JAZZHERBST

Mi. 17. – Sa. 20.10.2012

33. KONSTANZER JAZZHERBST

33 Jahre dauert es bis Sonnenzeit und unsere irdische Zeitrechnung wieder synchron laufen. Mit dazwischen liegenden acht Schaltjahren gleichen wir die Abweichungen aus. Nach 33 Jahren also schwingen Sonne, Mond und Erde wieder im gleichen Rhythmus. Vor 33 Jahren begann auch die Zeitrechnung unseres Festivals. Der Schwung hat über all die Jahre gehalten und unterschiedlichste Programm geboren.

Dieses Jahr erleben wir unterschiedliche Generationen von Musikern und Musikerinnen, wir erleben, wie junge Musiker von den Arrivierten gefördert werden und die Arrivierten von beeindruckender Frische durchdrungen sind. Sie alle befruchten sich und finden wie Sonne, Mond und Erde einen gemeinsamen Rhythmus, der uns mit bester Laune und großer Erwartung in die kommenden 33 Jahre blicken lässt.

Zu allen Gruppen finden Sie Hörproben auf unserer Webseite www.jazzclub-konstanz.de. Wir freuen uns über Kommentare und Vorschläge, die Sie dort eintragen.

>> Tickets bestellen!

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Mi. 17.10.2012 | 20:00 Uhr
Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
Eintritt 22 € / ermäßigt 18 € / Mitglieder 14 € >> Karten bestellen

THREE FALL (D)

Lutz Streun (ts, bcl), Til Schneider (tb), Sebastian Winne (dr, perc)

Three Fall

Im September erst zurück von einer China-Tour, für die sie vom Goethe-Institut und dem Auswärtigen Amt unterstützt wurden, eröffnen die drei jungen Musiker von Three Fall den diesjährigen Jazzherbst. Das Köln-Berliner Trio mit der seltenen Besetzung Posaune, Schlagzeug, Tenorsaxophon bzw. Bassklarinette hat seit der Gründung und dem baldigen Gewinn des „future sound 2008“-Wettbewerbs der Leverkusener Jazztage auf einigen großen Festivals auf sich aufmerksam gemacht und ist mittlerweile sehr gefragt.

Beim BR Klassik hieß es „Die drei Musiker sind keine gewöhnliche Jazzband“ und so wie die beiden Bläser sich abwechselnd im Dialog, im Streit oder gegenseitiger Ergänzung befinden, vom Schlagzeuger mal angefeuert oder wieder „runtergebracht“ werden – das klingt unkonventionell und professionell, Genreseinteilungen in Jazz, Hip Hop oder Rockmusik spielen hier keine Rolle mehr. Neben dem Engagement bei Three Fall hat Lutz Streun in Berlin-Neukölln eine Saxophonschule gegründet, Til Schneider produziert Soul und Hip Hop und Sebastian Winne tritt mit weiteren Bands auf, deren Repertoire von Elektro-Free- bis Ethno-Oriental-Jazz reichen.

Bereits auf CD erschienen sind „Bomboclive“ , Live-Aufnahme von 2010 bei Konnex und „On a walkabout“ 2011 bei ACT, für das Frühjahr 2013 ist ein neues Album angekündigt.

http://threefall.de
www.youtube.com

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WOLLNY – HAUSMANN – STERNBERG (D, USA)

Michael Wollny (p), Ib Hausmann (cl), Guy Sternberg (labtop)

„Ich kann es nicht verstehen, dass man den Tod von Kindern besingen kann, wenn man sie eine halbe Stunde vorher, heiter und gesund, geherzt und geküsst hat.“ (Alma Mahler 1904)

Es ist schwere Kost, mit der sich der Pianist Michael Wollny auseinandersetzt. Eine radikale Annäherung an eine Totenklage, ein romantischer Versuch über einen elementaren Kontrapunkt und eine Perspektive, aus der die Reue, der Verlust, der Schmerz und das Sehnen ins Blickfeld geraten können, ohne ausschließlich Zitat zu sein: ein Programm mit, zu und über die Kindertotenlieder von Gustav Mahler für drei improvisierende Musiker. Der zweifache Echo-Preisträger Michael Wollny, der mit seinem expressiven Spiel längst die Grenzen zwischen E- und U-Musik überwunden hat spielt gemeinsam mit dem Klarinettisten Ib Hausmann, der sich selbst als begeisterten Interpreten klassischer und zeitgenössischer Musik bezeichnet, häufiger Gast bei der Südwestdeutschen Philharmonie ist und am So. 21. Okt. mit dem Cuarteto Casals bei den Konstanzer Solistenkonzerten zu hören, und Guy Sternberg, der mit seinen elektronischen Geräten den Klangreichtum dieses Trios erweitert.

„Ein außergewöhnliches musikalisches Abenteuer, das alle Aufmerksamkeit fordert und unter die Haut geht.“ bin, Nürnberger Nachrichten (DE), 06. November 2010

Hörproben:
www.michaelwollny.com
www.myspace.com/michaelwollny
www.youtube.com

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Do. 18.10.2012 | 20:30 Uhr
K9, Hieronymusgasse 3
Eintritt 22 € / ermäßigt 18 € / Mitglieder 14 € >> Karten bestellen

FREDY STUDER SOLO (CH)

Fredy Studer (dr)
www.fredystuder.ch

Fredy Studer

Große stilistische Breite ist geradezu ein Markenzeichen des Luzerner Schlagzeugers. Seine Spielerfahrung reicht in die frühen siebziger Jahre zurück. Studer war „Drümmeli-Maa“ bei der Baseler Fastnacht, später Mitglied unterschiedlichster Gruppen und Projekte, Freelancer bei Ensembles von „A“ wie John Abercrombie bis „Z“ wie John Zorn, weiter beschäftigt er sich mit dem seit 1990 bestehenden Hardcore-Chambermusic-Trio Koch-Schütz-Studer, der Band Phall Fatale, dem Jimi Hendrix-Projekt mit Christy Doran, Erika Stucky und Jamaaladeen Tacuma, einem Duo mit dem Altmeister und Percussion-Zauberer Pierre Favre. 1987 arbeitet er als Mitglied des Robyn Schulkowsky Ensembles“und interpretierte Stücke von Komponisten wie Steve Reich, Edgar Varèse und John Cage.

Die Musik ist stilistisch vielseitig, aber deswegen nicht beliebig. So setzte Studer Meilensteine als einer der ersten Schlagzeuger, der offene Improvisation und Grooves in seinem Stil verband. Die Fachzeitschrift „Drums & Percussion“ würdigte ihn mit der Vergabe eines Ehrentitels als „ohne Zweifel einen der innovativsten Drummer Europas“.

Fredy Studer also, obwohl seit über 50 Jahren auf der Szene aktiv, ist auch heute sicher kein Lieferant alter Kamellen – vielmehr ein hochinteressanter Zeitzeuge und einer der Protagonisten moderner Spielweise, die nicht zur Ruhe gekommen sind.

Weitere Informationen, aktuelle Projekte und Ensembles:

Hörproben:
www.fredystuder.ch
www.myspace.com/fredystuder
www.youtube.com

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PHALL FATALE (CH, GB)

Fredy Studer (dr, perc), Joana Aderi (electr, voice), Joy Frempong (voice, sampl, small instr), John Edwards (db), Daniel Sailer (db, electr. dev)
Sound by Jean-Claude Pache od. Daniel Schneider

Phall Fatale

PHALL FATALE wurde vom Schlagzeuger Fredy Studer im Frühjahr 2008 gegründet. Die Besetzung ist exzentrisch: zwei Kontrabässe, zwei Frauenstimmen, Elektronik und Schlagzeug. Seltsam auch das Klangbild: Die Stimmen der Sängerinnen mischen sich mit scharfen Elektronik-Sequenzen und dem Kraftwerk von zwei Kontrabässen.

Studer war in den achtziger Jahren in der populären Jazzrockszene mit dem Ziel unterwegs, die Verbindung zwischen Jazz und Rock zu erkunden. Phall Fatale zeigt, dass dabei nicht notwendig Jazzrock herauskommen muss. In den anschliessenden Jahren hat Studer seinen unverwechselbaren Stil verfeinert, die Entdeckerfreude und der satte Groove sind geblieben. Studer sorgt in Phall Fatale dafür, dass Improvisationen und Song zusammenfinden und schafft somit Raum für die beiden Sängerinnen. Diese beiden haben ein Stimmen-Pingpong entwickelt, das zwischen folkartiger Lyrik und beunruhigenden Träumen oszilliert. Sie erzeugen eine Klangwelt, die von bizarren Klangarchitekturen bis zu groovigen Soundscapes reicht.

Joy Frempong und Joana Aderi sind neben Gesang auch für allerlei elektronische Spielereien zuständig. Sie steuern auch eigene Stücke bei. Diese liegen irgendwo zwischen Soul und Jazz. Eingestreut in den Reigen an Eigenkompositionen finden sich auch Coverversionen von Bob Dylan und Nina Simone, die dann so gar nichts mehr mit ihren Originalen zu tun haben.

Bei Phall Fatale gelingt es den Musikern, eine Melange aus unterschiedlichen Stilen wie Soul, Jazz, Rock, Elektronik und Dub zu einem überaus eigenständigen und faszinierenden Gesamtwerk zusammenzufügen, das eigensinnig klingt und sich jeglicher Klassifizierung entzieht. Mehr noch: Die individuellen musikalischen Herangehensweisen der Musiker des Quintetts fügen sich auf geradezu gespenstische Art und Weise zu einer Einheit zusammen – Es muß eben nicht Jazzrock sein…

Hörproben:
www.myspace.com/phallfatale
www.youtube.com

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Fr. 19.10.2012 | 20:00 Uhr
Kulturzentrum am Münster
Eintritt 25 € / ermäßigt 20 € / Mitglieder 15 € >> Karten bestellen

RIESSLER – CHARIAL – DUO (D, F)

Michael Riessler (bcl), Pierre Charial (Drehorgel)

Hörproben:
www.youtube.com
www.youtube.com

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Michael Riessler BIG CIRCLE (D, F, USA)

Michael Riessler (bcl), Andereas Unterreiner (tp), Johannes Schneider (tp), Max Merseny (sax), Stephanie Lottermoser (sax), Peter Palmer (tb), Peter Laib (tb), Pierre Charial (Drehorgel), Manuel Orza (b), Robby Ameen (dr)

Michael Riessler

Michael Riessler

Mit seiner gänzlich eigenen Sprache gehört Michael Riessler zu den wenigen Musikern, die sich im Jazz wie auch in der Neuen Musik behaupten können. Improvisatorische Emphase und intellektuelles Kalkül fliessen ineinander. Seine Improvisationsmodelle schöpfen souverän aus allen Formen vergangener und gegenwärtiger Musik.

BIG CIRCLE nennt der in München lebenden Klarinettist und Komponist sein jüngstes Projekt. Die Musiker gaben ihr gemeinsames Debüt 2008 auf dem Jazzfest im österreichischen Saalfelden. „Eine Ästhetik jenseits der Fassbarkeit, abseits dessen, was Sprache auszudrücken vermag“ urteilte ein Kritiker über den Auftritt.

„Es sind ausschließlich Blasinstrumente im Einsatz. Das Gegengewicht dazu ist das Schlagzeugspiel von Robby Ameen, den ich seit vielen Jahren schon kenne und der schon bei vielen meiner Projekte (z. B. Momentum Mobile, Honig & Asche) mitgewirkt hat. In dem Stück geht es um das Verhältnis zwischen diesen beiden Kräften, dem Schlagzeug und den gewaltigen, massiven Bläsern, die zum Teil die lochkartengesteuerte Drehorgel von Pierre Charial mit ihren ungeahnte Klangmöglichkeiten übernimmt.“ Das Ergebnis: Eine im wahrsten Sinne des Wortes furiose musikalische Reise, ungeheuer temperamentvoll, die bei aller musikalischen Komplexität ungeheuer groovt!

Das im Februar 2012 bei Intuition erschienene Album wurde von der Kritik begeistert gefeiert! Im Duo mit seinem langjährigen Partner Pierre Charial an der Drehorgel leitet Michael Riessler den Abend ein.

Hörproben:
[audio:https://www.jazzclub-konstanz.de/wp-content/uploads/2012/04/Michael_Riessler_BIG_CIRCLE_Net.mp3|titles=Michael Riessler BIG CIRCLE]

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Sa. 20.10.2012 | 20:00 Uhr
Kulturzentrum am Münster
Eintritt 25 € / ermäßigt 20 € / Mitglieder 15 € >> Karten bestellen

RABBIT RABBIT (USA)

Carla Kihlstedt (voice, viol), Matthias Bossi (dr, perc, keyb, voice, b-harmonica)

Carla Kihlstedt Matthias Bossi

Carla Kihlstedt und Matthias Bossi tanzen auf vielen Hochzeiten. Neben ihrem Mitwirken an Fred Friths Cosa Brava verfolgen sie eigene Projekte wie Sleepytime Gorilla Museum, Tin Hat Trio, 2 Foot Yard und The Book Of Knots. Man findet die Namen der experimentierfreudigen MultiinstrumentalistInnen auch bei Tom Waits, Madleine Peyroux, Laurie Anderson, Yoko Ono und Carla Bozulich. Sie bewegen sich gewandt zwischen Independent Pop, Improvisation und Jazz. Beim Duo-Projekt Rabbit Rabbit steht die gemeinsame Liebe des Musiker-(Ehe-)Paares zu Kunstlied, Folk-Songs, improvisierter Musik und Balladen im Mittelpunkt. Mit ihren reduzierten, intimen, zwischen Rohheit und Schönheit angesiedelten Stücken gelingt es Kihlstedt und Bossi, die ZuhörerInnen in ihren Bann zu ziehen.

Hörproben:
http://kihlstedtbossi.bandcamp.com
http://rabbitrabbitradio.com
www.youtube.com

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Manfred Bründl SILENT BASS (D)

Rainer Böhm (p), Hugo Read (sax), Manfred Bründl (b), Jonas Burgwinkel (dr)

Manfred bruendl SILENT BASS

Manfred Bründl erhält den je zur Hälfte vom Land Rheinland-Pfalz und vom Südwestrundfunk (SWR) gestifteten Jazzpreis 2012. Die jüngste Veröffentlichung „Tip Of The Tongue: A Tribute to Peter Trunk“, die Bründl mit seiner neuesten Formation Silent Bass eingespielt hat, gab für die Jury auch den Ausschlag zur Wahl des 1959 in Regensburg geborenen Kontrabassisten. Es handelt sich um eine würdige Hommage an den 1973 verstorbenen Bassisten Peter Trunk und beeindruckte die Juroren vor allem wegen Bründls differenziertem Umgang mit der Geschichte des deutschen Jazz. Er sei von Trunks musikalischer Offenheit und Neugier fasziniert, von dessen technischer Präzision, den vielen Klangnuancen seines Tons, dem kraftvollen und energiereichen Spiel, sagt Bründl selbst.

Bevor es zur Preisverleihung am 31. Oktober nach Ludwigshafen geht, wird das Quartett, dem auch der Pianist Rainer Böhm, der Saxophonist Hugo Read und der Schlagzeuger Jonas Burgwinkel angehören – allesamt bestens bekannt – in Konstanz Halt machen. Man darf gespannt sein!

“ You should be very proud of your tribute to Peter – fantastic writing and playing – everyone. Congrats!!” Dave Liebman, NY, Januar 2012

Hörproben & Infos:
www.manfredbruendl.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Bründl

Tipp: Wiedergabe der Preisverleihung in Ludwigshafen ist am Dienstag, 20. November 2012, ab 21.03 Uhr in der Sendung „SWR2 Jazz Session“.

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Unser Dank gilt der Stadt Konstanz, dem Land Baden-Württemberg, der Kulturstiftung des Kantons Thurgau, der Stiftung Pro Helvetia und den Werbepartnern, die durch großzügige Unterstützung auch dieses Festival ermöglicht haben. Ein besonderer Dank auch an Hubl Greiner für seine Mitarbeit am Programm und sein Engagement im Jazzclub Konstanz.

Patrick Manzecchi feat. George Mraz, Richie Beirach & Gregor Hübner

Do. 11.10.2012, 20 Uhr
Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
Eintritt: € 18,-/15,-
Jazz im Kulturzentrum

Patrick Manzecchi feat.
George Mraz, Richie Beirach & Gregor Hübner

Beirach Hubner Manzecchi Mraz

Der gebürtige New Yorker Richie Beirach wurde einem weltweiten Publikum bekannt, als er in den 1970er Jahren die Koryphäen Stan Getz und Chet Baker begleitete. Seine langjährige Zusammenarbeit mit Dave Liebman gilt ebenfalls als wegweisend und führte zur Gründung der international agierenden Gruppe QUEST. Als einer der einflußreichsten Pianisten des Jazz veröffentlichte er zudem zahlreiche Solowerke, beispielsweise auf ECM Records, und gründete 1997 mit dem Stuttgarter derzeit in New York lebenden Violinisten Gregor Hübner ein preisgekröntes Duo, das für den Grammy nominiert wurde. Im Verbund mit dem Traumbassisten George Mraz, den Beirach seit 1967 kennt, spielten sie 3 erfolgreiche CDs ein für das renommierte Deutsche Label ACT ein. Mraz, ursprünglich aus der Tschechischen Republik, siedelte über nach Amerika, wo er schnell in Kontakt trat mit Miles Davis, Bill Evans, Oscar Peterson, Dizzy Gillespie. Derzeit ist er regelmäßig tätig in der Band von Herbie Hancock und gilt als einer der Bassisten mit den meisten LP- u. CD-Aufnahmen.

Zusammen mit dem Schlagzeuger Patrick Manzecchi, der als einer der besten Drummer Deutschlands gilt (von dem Beirach, der viel mit den Schlagzeugern Al Foster, Billy Hart und Jack deJohnette arbeitet, im Interview sagt, er sei schlichtweg ein „Worldclass musician“), und unzählige Konzerte mit Beirach & Hübner bestreitet seit den 1990er Jahren, sind die vier Vollblutmusiker im Oktober erstmals auf Tour. Freuen Sie sich auf ein abwechslungreiches Konzert, mit Kompositionen von Beirach und Hübner, aber auch von J.S.Bach bis Miles Davis.

Modern Jazz at its best!

Veranstalter: Kulturbüro Konstanz & Jazzclub Konstanz
Kartenvorverkauf: Wessenbergstr. 39 oder Tel. (0)7531 – 900 900

Homepage: www.manzecchi.de

Andreas Varady

Di. 09.10.2012, 20 Uhr
Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
Eintritt: € 19,70

Andreas Varady

Andreas Varady

Man hört – und hat eine Mischung aus Django Reinhardt, Wes Montgomery und George Benson im Kopf! Man sieht – und hat einen 14-jährigen Teenager mit Turnschuhen und schüchternem Lächeln vor Augen. Andreas Varady ist das wohl erstaunlichste Talent, das die Gitarrenjazz-Szene in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Dabei ist Andreas mehr als ein technisches Wunderkind, denn trotz seiner jungen Jahre, verfügt er über beachtliche Kreativität und ein tiefes Verständnis für die Musik.

Mit vier erhielt Andreas Varady den ersten Gitarrenunterricht bei seinem Vater „Bandi“, der auch heute den Part des Bassisten und Rhythmusgitarristen in der Band besetzt. Als Straßenmusiker in Cork und Limerick angefangen, folgten Workshops in Irland und New York. Hierzulande hat seine Karriere gerade erst begonnen und so gab Andreas im März 2012 sein Deutschlanddebut in Köln und gastiert im Laufe des Sommers bei namhaften internationalen Festivals. Keine Geringeren als Chick Corea, Bobby McFerrin, Herbie Hancock oder Quincy Jones applaudierten dem 14-jährigen bei seinem Konzertdebut im Rahmen des diesjährigen Montreux Jazzfestival. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft noch bringt. Andreas Varady

http://www.youtube.com/watch?v=h0iwgDFk62g&feature=player_embedded

Veranstalter: KOKO & DTK Entertainment GmbH, Konstanz,
unterstützt vom Jazzclub Konstanz
Kartenvorverkauf: www.koko.de

MANFRED JUNKER´S JOURNEY WITHIN

Do. 27.09.2012
K9, 20:30 Uhr
Eintritt: 12 € / 10 € / 6 €

MANFRED JUNKER´S JOURNEY WITHIN
feat. Barbara Balzan

Sich mit der Musik des stilbildenden Pianisten Bill Evans (1929 – 1980) zu beschäftigen, war ein lang gehegter Traum von Manfred Junker, seine Band “Journey Within” um eine Sängerin zu erweitern ein anderer. Was liegt also näher, als sich für das mittlerweile zehnte Programm diese Wünsche zu erfüllen – umso mehr, da es für viele Stücke von Bill Evans auch Texte gibt, die perfekt mit der Stimmung der Musik harmonieren?

UniBigBand

Do. 28.06.2012
K9, 20:30 Uhr
Eintritt: frei (Kollekte)
SESSION

mit Musikern der UniBigBand.
Gastmusiker sind herzlich willkommen.
Die Session wird unterstützt von Rothaus

Bebelaar-Godard Duo

31.05.2012
K9, 20:30 Uhr
Piano-Frühling
BEBELAAR-GODARD-DUO
Patrick Bebelaar (p), Michel Godard (tub, eb u.a.)

Bebelaar Godard

Zum Abschluss der Konzertreihe ist das BEBELAAR-GODARD-DUO am 31.05.2012 mit Patrick Bebelaar (p), Michel Godard (tub, eb u.a.) zu hören. Seit zwei Jahren widmen sich die beiden Instrumentalisten und Komponisten einem gemeinsamen Duo-Konzept. Die aktuelle CD „Dedications“ spiegelt das blinde Verständnis des miteinander Musizierens. Freiere, explosivere Reflektionen halten sich mit, melodisch-ruhigen Stücken die Waage. Einmal mehr bringt Tubist Michel Godard die gesamte Palette menschlicher Empfindung zum Ausdruck, dies auch auf der ungewohnten Bassgitarre. Patrick Bebelaar, vor einer Dekade mit dem Jazzpreis Baden-Württemberg geehrt, erweist sich ebenfalls als ausdrucksstarker Spieler zwischen feinen Klanggeweben und wuchtigen Flügelschlägen.

Gemeinsam brechen sie Barrieren zwischen verschiedenen Stilistiken auf. Ihre Musik beinhaltet eigene europäische Kultur genauso wie amerikanischen Jazz und die unterschiedlichsten musikalischen „Mitbringsel“ ihrer weltweiten Konzerttätigkeit. Ein Reise durch die imaginäre Folklore dieser Welt und in die eigene Vergangenheit bis hin zur Renaissance. Immer intensiv und voller Leidenschaft.

ruedigerschestag.wordpress.com/2011/02/20/konzert-patrick-bebelaar-michel-godard/

15. Newcomer Night

Do. 26.04.2012
K9, 20:30 Uhr
Eintritt: frei (Kollekte)
15. NEWCOMERNIGHT

Der Jazzclub Konstanz stellt bei seiner 15. NewComerNight wieder drei jungen Bands vor, die dieses Mal aus dem Umfeld der Hochschulen Mannheim und Zürich kommen. Eigene Stücke und die Interpretation bekannter Stücke stehen auf dem Programm der Bands, in denen sich Schüler und Studenten zusammenfinden.

Die teilnehmenden Gruppen sind:

MP3
Max Petersen (p)
Colin Morton (b)
Jonas Stehli (dr)

::viergrad
Julia Strzalek (as/ss/comp)
Johannes Schneeberger (p)
Hendrik Havekost (dr)
Valentin Link (b)

viergrad

Das junge Quartett ::viergrad versteht seinen Jazz als eigene, zeitgenössische , improvisierte Musik . Dabei setzen die vier Musiker ihre musikalischen Schwerpunkte meist auf lyrische Melodien, kombiniert mit geladenen, bis hin zu rockigen, explosiven Sounds.
www.viergrad.com

Gently Disturbed
Dan Roncari (as)
David Schuckart (p)
Jonathan Sell (b)
Maximilian Stadtfeld (ds)

Kappeler-Zumthor-Duo

Do. 29.03.2012
K9, 20:30 Uhr
Piano-Frühling
KAPPELER-ZUMTHOR-DUO (CH)
Vera Kappeler (p), Peter Conrdin Zumthor (dr)

Kappeler Zumthor

Im KAPPELER-ZUMTHOR-DUO am 29.03.2012 mit Vera Kappeler (p) und Peter Conradin Zumthor (dr) haben sich zwei große, offene musikalische Seelen gefunden, die sich sonst auf ganz unterschiedlichen Parketts bewegen. Das Publikum wird sehr schnell spüren, dass aus diesem ungewöhnlichen Zusammengang pure, aufwühlende Faszination aufsteigt, ein mystischer, oft poetischer, manchmal schwermütiger aber bestimmt immer wunderschöner Klangmikrokosmos. In der Musik des Duos Kappeler-Zumthor geht es auch um liedartige Eigenkompositionen.

Im Gegensatz zu klassischen Pianisten wie André Previn oder Friedrich Gulda, die bei ihren Ausflügen in den Jazz ihr flinkfingriges Virtuosentum nicht ablegen konnten, ist Kappeler der Sprung in ein anderes Fach geglückt. Der schweizer Autor und Jazzpapst Peter Rüedi meint hierzu: „Vera Kappeler ist nicht naiv und nicht kompliziert, sie ist schräg, und zwar buchstäblich – als kämpfte sie ständig um’s Gleichgewicht und würde die Kurve immer gerade noch so kriegen. Auf ihre verquere Weise ist sie gewiss die spannendste Pianistin zur Zeit“.

Colin Vallon Trio

Do. 08.03.2012
K9, 20:30 Uhr
Piano-Frühling
COLIN VALLON TRIO (CH)
Colin Vallon (p), Patrice Moret (b), Samuel Rohrer (dr)

Am 8.03.2012 ist das COLIN VALLON – TRIO mit Patrice Moret (b) und Samuel Rohrer (dr) zu hören. In das Klavierspiel des Schweizers Colin Vallon fließt viel aus dem weiten, Grenzen sprengenden Musikkosmos von heute ein. Die Live-Dramaturgie seiner Band ist großes Kino, wenn es um einen intensiven meditativen Fluss geht.

Vallon spielt keine Note zuviel, er gibt seinen Mitspielern Raum – oft entlockt er seinen Tasten betont minimalistische Texturen, lässt zuweilen arabische Tonskalen einfließen oder verfremdet den Klang seines Flügels durch bewusstes Verstimmen einzelner Saiten. Dazu baut die Rhythmusgruppe mächtigen Druck auf, der aber auch in jedem Moment das atmosphärische betont.

www.colinvallon.com/logicio/client/colinvallon/intro.php?lang_iso639=de

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