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38. KONSTANZER JAZZHERBST

38. KONSTANZER JAZZHERBST
MI. 25.10. – SO. 29.10.2017

Eintrittspreise:
28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder pro Abend
12 € / Mitglieder frei am Sa. 28.10.2017 BERND KONRADS zum 70ten
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder
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Mi. 25.10.2017
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

SIMON NABATOV TRIO (USA/D/CH)

Simon Nabatov (p), Stefan Schönegg (db),
Dominik Mahnig (dr)

Simon Nabatov war zuletzt 2011 in einem unvergessenen Konzert mit Nils Wogram zu Gast beim Jazzherbst. In diesem Jahr haben wir das Glück, ihn mit seinem neuen Trio hören zu dürfen. Dazu gehören: Stefan Schönegg, ein aus Konstanz stammender Bassist, der auch mit seiner Band Enso auftreten wird und Dominik Mahnig, ein junger schweizer Schlagzeuger, aufgewachsen in Willisau, wo Jazz zur musikalischen Früherziehung gehörte. Schönegg und Mahnig spielten zunächst gemeinsam in diversen Formationen, bevor sich alle (zufällig oder auch nicht) in Köln lebenden Musiker 2015 zusammen fanden, um gemeinsam dem oft schon gehörten Format Klaviertrio mit Ideenreichtum und progressivem, energiegeladenen Spiel neue Facetten hinzuzufügen. 2016 veröffentlichte das Trio seine erste CD mit dem Titel „Picking Order“ – die internationale Jazzpresse war voll des Lobes und wir freuen uns auf ein mitreißendes Konzert.

Hörpobe: https://www.youtube.com/watch?time_continue=21&v=tQi4L00dun0

 

Daniel Erdmanns VELVET REVOLUTION (D, F, GB)

Daniel Erdmann (ts), Théo Ceccaldi (vl), Jim Hart (vib)

Um seine genauen Klangvorstellungen zu verwirklichen suchte der aktuelle Echo Jazzpreisträger Daniel Erdmann gezielt nach Musikern. Fündig wurde er in Théo Ceccaldi und Jim Hart. Das ergibt die ungewöhnliche Besetzung mit Saxophon, Geige und Vibraphon. Unorthodox ist nicht nur die Zusammensetzung, die Musik klingt hintersinnig, nuanciert, sensibel und vollkommen schlüssig. Dabei agiert diese Band meist entschieden rhythmisch, oft mit klarem Swing.

Hörprobe:  https://www.youtube.com/watch?time_continue=12&v=6WftzjL6NvA

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Do. 26.10.2017
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

FISCHER & DEUL (D)

Jörg Fischer (dr), Ingo Deul (dr)

Die Schlagzeuger Ingo Deul und Jörg Fischer sind beide aktiv bei der Wiesbadener Kooperative New Jazz/ARTist. Verschiedene Rockstile, zeitgenössischer Jazz, klassische Avantgarde und freie Improvisation seien als einige gemeinsame Wegmarken in den letzten 25 Jahren genannt. 2015 treffen sie sich als freie Improvisierer und Klangforscher, geben ihrem gemeinsamen Spiel ein Gebräu bei aus untergründig brodelnden Grooves, bunt schillernden Soundscapes, sensibler Interaktion, zupackender Energie. Hand- und fußgemachte Schlagzeugmusik, open-minded, voller Überraschungen – und nicht zuletzt umwerfend humorvoll und in ihrem Klangreichtum sicher nicht nur etwas für Percussionfreaks.

Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=jIQQzc8Z13k

GHOST TOWN (CH)

Joana Aderi (voc, electr, keys), Urs Vögeli (g, lap steel), Claude Meier (b, synth),
Lukas Mantel (dr)

GHOSTTOWN kommt einzig. Der musikalische Fokus des Quartetts liegt auf amerikanischen Oldtime-Songs aus der Frühzeit von Blues und Folk. Dabei wird der Folk von vorgestern sonore Erfahrung zwischen Country und rauem Swing –  jenseits von Goodtime Music. Einfache Riffs wechseln ab mit rockigen Gitarrensoli und elektronischen Klangbildern.
Es geht nicht um gedrechselte  Dekonstruktion. Das musikalische Interesse liegt eher auf der Atmosphäre der Songs, die oft von Mord, Totschlag und schweren Schicksalsschlägen handeln. Der ausdrucksstarke Gesang Joana Aderis kann dabei schon mal unter die Haut gehen.

Hörprobe:  http://www.ghosttownmusic.ch/?page=video

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Fr. 27.10.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20:00 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

ENSO (D/USA/NL)

Stefan Schönegg (b), Leonhard Huhn (as, ss, bcl),  
Nathan Bontrager (vc), Etienne Nillesen (prep. snare dr)

Der in Köln lebende Konstanzer Kontrabassist Stefan Schönegg, den wir ebenfalls mit dem großen Pianisten Simon Nabatov erleben werden, konzipiert für sein eigenes Quartett ENSO über weite Strecken leise und feinsinnige Musik, bis hin zur absoluten Stille. Dadurch schafft er neue musikalische Räume mit seinen Mitmusikern, macht sie auf und erkundet diese behutsam mit ihnen. Er dekonstruiert bewusst tonales Material, betreibt geräuschhafte Klangforschung und Klangverwirrung – vermeintliche Gegensätze werden vereint und das gesamte Quartett übt sich in sparsamer Rhetorik und leisen Intensitäten. Auf deren eigensinnige Tonsprache und Schöneggs kompositorische Arbeit darf man sehr gespannt sein.

Hörprobe: https://youtu.be/bdBHKPeFWKY

PETER EVANS SEXTET (USA)

Peter Evans (tp), Ron Stabinsky (p, synth), Sam Pluta (live electr), Tom Blancarte (b), Levy Lorenzo (perc, live electr), Jim Black (dr)

Peter Evans hat zunächst ein Studium der klassischen Trompete am Oberlin Konservatorium in Ohio absolviert, bevor er 2003 als Profimusiker nach New York kam. Seit dem hat sich Evans zu einem der interessantesten und vielfältigsten Musiker der Szene entwickelt.
Mit seiner herausragenden Technik und Musikalität ergründet er in unterschiedlichsten Formationen des Jazz und der Neuen Musik immer wieder die Grenzen der musikalischen Zusammenhänge. Die meisten Trompeter haben immer auch das Flügelhorn für die weicheren Klänge dabei – Evans hat außerdem die viel seltener gehörte Piccolotrompete im Einsatz.
Zum Jazzherbst kommt Evans mit einer erweiterten Band, die eine kraftvolle elektro-akustische Mischung aus improvisierter und komponierter Musik auf die Bühne bringt, die vom diesjährigen Jazzfestival in Willisau als „Kammerensemble des 21. Jahrhunderts“ angekündigt wurde.
Hörprobe:  https://www.youtube.com/watch?v=w8BVzucicus

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Sa. 28.10.2017

Musikschule, großer Saal, Benediktinerplatz 6
20:00 Uhr, Eintritt 12 € erm. / Mitglieder frei
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

BERND KONRAD zum 70sten

by Stefan Postius

Bernd Konrad erhielt als erster Deutscher eine Jazz-Professur. Jahrelang leitete er die
Jazz-Abteilung in Stuttgart, blieb seiner Heimatstadt Konstanz aber stets aufs Engste verbunden. In keinem Jazzlexikon fehlt sein Name und die ihm verliehenen Auszeichnungen und Ehrungen sind zu zahlreich, um hier einzeln aufgeführt zu werden.
Wir wollen unser Ehrenmitglied Bernd hochleben lassen und seinen 70. Geburtstag gebührend feiern. Dazu haben wir einige seiner früheren Wegbegleiter, aber auch junge Musiker eingeladen, mit denen Bernd immer wieder gerne musiziert. Einige der beteiligten Musiker sind durch die Schule des Landesjugendjazzorchesters Baden-Württemberg gegangen, welches Bernd gegründet und jahrelang geleitet hat, und gehören mittlerweile selbst zu den interessanten Persönlichkeiten des Deutschen Jazz.

Wir freuen uns auf einen entspannten Abend mit einem bestimmt gut gelaunten Jubilar.

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So. 29.10.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20:00 Uhr, Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

Sascha Henkel OPTIONS / 8 ( D, CH, N)

Benjamin Weidekamp (reeds), Sebastian Strinning (reeds), Christoph Erb (reeds), Marc Unternährer (tuba), Marco von Orelli (tp), Dan Peter Sundland (b), Alex Huber (dr), Sascha Henkel (comp, g)

Beim Jazzherbst 2015 war er mit seinem Berliner Quartett bei uns. Jetzt haben wir den in seine Heimat Wahlwies zurückgekehrten Gitarristen mit seinem neu zusammengesetzten, hauptsächlich mit schweizer Musikern besetzen, Oktett eingeladen. OPTIONS / 8 ist ein Kompositionszyklus in dem die Musiker ein hohes Maß an kompositorischem Mitspracherecht haben. Ein Spiel im Spannungsfeld zwischen Improvisation und Komposition. Aus verschiedenen Optionen, Bausteinen, Versatzstücke entstehen die Kollektiv-Komposition auf Anweisungen ad hoc.

Hörprobe:  https://soundcloud.com/sascha-henkel/sets/options-8

PHILIPP EDEN TRIO

Do. 28.09.2017
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 12 € / 9 € erm. / 6 € Mitglieder
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HEIMSPIEL 11
PHILIPP EDEN TRIO

Philipp Eden (p), comp), Xaver Rüegg (db), Vincent Glanzmann (dr)

Das Philipp Eden Trio mit Xaver Rüegg am Kontrabass und Vincent Glanzmann am Schlagzeug spielt zeitgenössischen Jazz mit viel Gespür für klangliche und formale Ästhetik. Unprätentiös öffnet es die Spannweite zwischen Klassischer Musik, Avantgarde und populären Stilistiken, ohne ​dabei ​die Modernismen des Jazz zu verlassen. Rhythmische Kleinstprozesse wechseln sich mit aktuellen Kompositionstechniken ab. Fast selbstverständlich nimmt das Trio die Spur von von Paul Bley bis Craig Taborn für seine eigene Perspektive auf. Das verleiht ​ihm etwas Zeitloses und gleichermassen Visionäres, nämlich jenen eigenständigen und zugleich universellen Charakter, den alle grosse Musik innehat.

Sylvie Courvoisier Trio

So. 21.05.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20:00 Uhr, Eintritt 20 € / 16 € erm. / 12 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

SYLVIE COURVOISIER TRIO

Sylvie Courvoisier (p), Drew Gress (db), Julian Sartorius (dr)

In dem Pianotrio mit dem famosen New Yorker Bassisten Drew Gress und dem jungen Schweizer Drummer Julian Sartorius gelingt  Sylvie Courvoisier  ein Meilenstein zeitgenössischer Jazzmusik in der gewiss nicht variantenarmen Geschichte der Jazz-Pianotrios. »Wenn man die richtigen Musiker findet, kann das Triospiel eine fantastische Erfahrung sein. Man kann spielen, was man will. Es gibt keine Grenzen. Es ist wie fliegen.« (Courvoisier)

Sylvie Courvoisier ist eine der kreativsten Pianistinnen der Downtown-Scene.  Die Komponistin und Improvisatorin kombiniert brillante Technik mit wilder Phantasie. Sie überbrückt Klassik, Jazz, Improvisation und vieles mehr. Ihr Trio markiert eine erregende neue Musikwelt. Poetisch, geheimnisvoll und von einer großen physischen Intensität  widerspiegelt  diese inspirierte Musik ein musikalisches Universum, in dem die revolutionäre Geste eines Cecil Taylor, die lyrische Freiheit von Paul Bley  und die Prägnanz deutscher Romantik  nachleuchten.

Sylvie Courvoisier, in Lausanne gebürtig, wechselte 1998 nach New York und lebt seitdem in Brooklyn.  In Kooperationen mit John Zorn, Mark Feldman, Yusef Lateef, Tony Oxley, Tim Berne, Joey Baron, Joëlle Léandre, Butch Morris, Evan Parker, Mark Dresser, Ellery Eskelin, Lotte Anker, Fred Frith, Michel Godard, Tomasz Stanko und anderen fokussierte  sie den Gebrauch zeitgenössischer Techniken auf dem Klavier und stellte sie in den Dienst einer persönlichen und sensiblen Kammermusik; wild, mystisch, stimmungsreich und schön.

Lars Andreas Haug Band

Di. 09.05.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20:00 Uhr, Eintritt 20 € / 16 € erm. / 12 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

LARS ANDREAS HAUG BAND

Camilla Susann Haug (voc), Matthias Schriefl (tp), Jovan Pavlovich (acc), Johannes Billich (p, keyb), Steffen Schorn (tubax, low woodwinds), Knut Aalefiaer (dr), Lars Andreas Haug (tuba, comp)

Die Band des norwegischen Tubisten Lars Andreas Haug ist ein Kraftwerk vor allem tiefer Töne.  Der wahre Star unter den Instrumenten ist jedoch das selbstgebaute Tubmarine: eine horizontal abgesägte Tuba mit einer langen, periskopartigen Röhre, mit der Haug mächtig Dampf machen kann.  An der perkussiven Tieftöner-Seite der Musik der Band hat sie einen großen Anteil. Zeitgenössische Musik, Jazz, orientalische Klänge und kraftvolle Rhythmen sind einige der Ingredienzien von Haugs musikalischem Hexenkessel. Das allein ist schon ein cleveres Konzept, wird aber durch die Einzigartigkeit der Komposition und die Außergewöhnlichkeit der Klangpalette dieser speziellen Besetzung noch betont. Die musikalische Reise des Albums beginnt an einem kalten Januartag in Norwegen, führt nach Süden und Osten durch die ganze Welt, begleitet von packenden Klängen und Farben, bis sie an einem Dezembertag wieder in Norwegen endet.

Postserious & Freunde

Do. 27.04.2017
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt frei (Kollekte)

22. NEWCOMERNIGHT
POSTSERIOUS & FREUNDE

Sie sind besetzt wie eine typische Jazz-Combo, orientiert sie sich allerdings eher an Funk-Größen wie Snarky Puppy.  Neben gecoverten Stücken, zum Beispiel von Ibrahim Maalouf, und Arrangements von Legenden wie Michael Jackson, schreibt „Postserious“ aber vor allem selber Songs.

Für die NewComerNight spielen „Postserious“ mit vielen anderen jungen Musikern aus Konstanz zusammen.

Jazz Gipfel Konstanz 2017

Fr. 10.02.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20:00 Uhr, Eintritt 10 € / 6 € erm. + Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
– nur begrenztes Kartenkontigent –

12. JAZZ-GIPFEL    – 1. Konzert –
DER JAZZ-BANDS KONSTANZER GYMNASIEN
special guest: JOHANNES LAUER

Mit dabei sind wieder die Bands vom Suso- (Leitung: Martin Kneer), Humboldt- (Jakob Glässer und Wolfgang Feucht) sowie dem Ellenrieder-Gymnasium (Enikö Driller) und der Geschwister-Scholl-Schule (Georg
Herrenknecht).

Die bewährte Zusammenarbeit mit renommierten Jazzmusikern (bisher u.a. mit Patrick Manzecchi, Bernd Konrad, Matthias Anton, Lucas Niggli, Gilbert Tinner, Gregor Hübner, Philipp Moehrke, Matthias Schriefl) prägt den Jazz-Gipfel seit Jahren. Erneut ist es gelungen, einen interessanten Musiker zu gewinnen: Der aus Ravensburg stammende Posaunist und Komponist Johannes Lauer wird mit den Gipfel-Bands seine in Workshops erarbeiteten Stücke präsentieren und auch als Solist mit den jeweiligen Konstanzer Schul-Bands auftreten. Man darf sich wieder auf ein breites musikalisches Spektrum und viele junge Talente freuen.

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Sa. 11.02.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
11:00 Uhr, Eintritt 5 €
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
– nur begrenztes Kartenkontigent –

12. JAZZGIPFEL  -MATINÉE

Die Samstag-Matinée wird mit einem interessanten und von den Abendkonzerten verschiedenen Programm gestaltet. Neben der Humboldt-Mädchenband „Sunday“, den Ellenrieder- und GSS-Jazz-Combos und der SUjazzSO-Junior-Band, freuen wir uns besonders auf den Auftritt von Johannes Lauer mit der Junior-Gipfel-Band, die nur bei dieser Matinée zu hören sein wird.

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Sa. 11.02.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
18:00 Uhr, Eintritt 10 € / 6 € erm. + Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
– nur begrenztes Kartenkontigent –

12. JAZZGIPFEL    – 2. Konzert –

LAURA ROBLES y EL ASTROCOMBO MEDIA-SUIZO

Do. 09.02.2017
K9, Hieronymusgasse 3
20:00 Uhr, Eintritt 12 € / 9 € erm. / 6 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

Laura Robles (e-b, comp), Mats Spillmann (tp, flgh), Florian Trübsbach (as, cl, fl), Rafael Schilt (ts), Andreas Tschopp (tb), Johannes Lauer (tb, arr), Lionel Friedli (dr)

Laura Robles, in Swaziland geboren und in Lima/Peru aufgewachsen, beschäftigt sich Zeit ihres Lebens intensiv mit afroperuanischer und (afro-)kubanischer Musik.
In ihrer Afro-Funk-Band „Astrocombo“ versammelt sie immer wieder großartige Musiker. Mit der deutsch-schweizerischen Ausgabe der Astrocombo bringt sie liebe Bekannte ins K9.

Laura wird außerdem Johannes Lauer bei den workshops im Rahmen des 12. Jazz-Gipfels (10.+11.02. im Kulturzentrum am Münster) mit den Bands der Konstanzer Gymnasien unterstützen.

TOM BANHOLZER QUINTET

Do. 22.12.2016
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 12 € / 9 € erm. / 6 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

HEIMSPIEL 10

TOM BANHOLZER QUINTET
„More Duke And Live Again“

tom-banholzer-quintett

Tom Banholzer (tp,flh), Andi Maile (ts,ss), Philip Eden (p), Karoline Höfler (b), Patrick Manzecchi (dr)

Duke Ellington und seine Mitstreiter stehen im Mittelpunkt dieses
Abends. Ihnen ist auch die neue CD des Quintets gewidmet.
Von Tom Banholzer neu arrangiert bringt die Band die Stücke bluesig,
soulig, funky, groovy, swingend auf die Bühne (und auf die neue Scheibe).

Eine Freude für alle Jazzfans und ein geeignetes Jahresabschlusskonzert
des Jazzclubs.

BOUNCE

Do. 24.11.2016
K9, Hieronymusgasse 3
20:30 Uhr, Eintritt 18 € / 14 € erm. / 10 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

BOUNCE

Jonathan Maag (sax), Julian Hesse (tp, flh), Andrey Tatarinets (b), Domi Chansorn (dr, toys)Live 2013_klein

Das mehrfach preisgekrönte Quartett der vier Freunde aus der Schweizer Hauptstadt spielt  hochaktuellen, energetischen und mutigen, ja fast verwegenen Jazz.

Groovy, abwechslungsreich und alles andere als geschwätzig verschmelzen die Schweizer Senkrechtstarter sich selbst, die Musik und ihre Zuhörer sogartig, unwiderstehlich und elektrifizierend, aber immer akustisch, zu einer bouncenden Kraft. Dabei balancieren sie diese einzigartige Mischung aus Avantgarde, Rockelementen und Free Jazz mit oft grosser Risikobereitschaft zu einer ureigenen Klangsprache aus, die gut – sogar sehr gut – ohne ein Harmonieinstrument auskommt.

Die Band wurde für ihre erlebbare Musik 2013 mit dem Jazzpreis der Zürcher Kantonalbank ausgezeichnet und nur 1 Jahr später in den Förderpreis Suisse Diagonales 2014/2015 gewählt. Und so wie ein Preis dem anderen folgt, beglückte BOUNCE ihre Zuhörerschaft 2015 mit ihrem 2. Studioalbum „Altruistic Alchemy“.

37. KONSTANZER JAZZHERBST 26. – 29.10.2016

Der Konstanzer Jazzherbst wird gefördert von

logo_konstanzBaden-WürttembergKTG_Logo beschnittenpro helvetia farbig

Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.

♦ Wir organisieren gerne ein günstiges Hotel-Arrangement für Sie.
♦ Anfragen bitte rechtzeitig an email hidden; JavaScript is required

Mi. 26.10.2016   Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr
Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Festivalpass 60 € / 48 € ermäßigt / 30 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

CHOLET KÄNZIG PAPAUX (F/CH)CKPTrio_PhotoJean-BaptisteMillot_02_klein

Jean-Christophe Cholet (p), Heiri Känzig (db), Marcel Papaux (dr)

Jean Christophe Cholet, Heiri Känzig und Marcel Papaux lernten sich bei gemeinsamen Projekten mit dem Claudio Pontiggia Sextet, Diagonal, Olivier Ker Ourio und Matthieu Michel kennen und schätzen. Zum CKP fanden sie sich 2002 zusammen.

Jean Christophe Cholets feine, filigrane Klavier-Harmonien verströmen (französischen) Charme und Leichtigkeit. Marcel Papauxs nuanciertes, exaktes Schlagzeugspiel und Heiri Känzigs groovende, dunklen bisweilen dramatische Kontrabassrythmen ergänzen die Musik des CKP zu Stücken wie aus einem Guss. Große technische Mätzchen sind ihnen dabei fern.

Man spürt, dass hier drei Musiker auf Augenhöhe zusammen treffen, die sich, im gegenseitigen Vertrauen, sehr viel eigenen Entfaltungsspielraum lassen.

Hören:  http://www.ckp-trio.com/bienvenue/musique/

PAPANOSH (F)papanosh_klein

Thibault Cellier (db), Sebastien Palis (org, acc), Jeremie Piazza (dr), Raphael Quenehen (sax), Quentin Ghomari (tp)

PAPANOSH sind fünf exzellente Musiker aus Frankreich, die mit großem Musikwissen und enormer Spielfreude ihr Publikum begeistern. Mit einem breiten Raum für Groove, mit rhythmischen Gruppenimprovisationen und vor dem Hintergrund der Jazzgeschichte bringen die fünf Künstler frischen Wind in die Idee einer imaginären Folklore. PAPANOSHs Sound und das Gruppenethos lassen sich auf die Abstammung vom Art Ensemble of Chicago zurückführen. PAPANOSH spielt eine Musik, die deshalb so explosiv wie logisch zusammenhängend in ihrem Konzept ist, eine Musik voll Freude am Erfinden, bereit zu improvisatorischem Risiko, mit zartem Lächeln und klanglicher Ekstase.

Nicht verwunderlich also, dass das Quintett 2013 den Titel „Newcomer of the year“ der französischen Festival Network AJC verliehen bekam und im letzten Jahr auf der Jazzahead in Bremen zu hören war.

Hören:  http://www.orotone.fr/?q=de/node/370

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Do. 27.10.2016   Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr
Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Festivalpass 60 € / 48 € ermäßigt / 30 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

SCHICKENTANZ SOLO (D)1-Schickentanz

Andreas Schickentanz (tb, eff)

Der in Dortmund geborene Posaunist Andreas Schickentanz beschäftigte sich schon parallel zum klassischem Unterricht autodidaktisch mit den Spieltechniken des Jazz. Neben Engagements in verschiedenen Formationen und Orchestern. In seinem Soloprogramm erkundet er die Möglichkeiten Soloscheibe der elektronischen Soundbearbeitung, um Klangfülle, Mehrstimmigkeit, metallische Sounds, Echoeffekte, Sphärenklänge oder verwaschene, an die Tonfärbung der ersten Synthesizer erinnernde Klangwolken zu erreichen. Zwischendurch baut der Kölner Freidenker auch mit fast konventionellen Posaunentönen loopartige Effekte: eine vielfältige Scheibe, die mit völlig anderen Mitteln an die Innovationsfreude Mangelsdorffs anknüpft.

Hören:  http://www.andreasschickentanz.de/video.html

 

TOMORROW TRIO (CH/NL)
„All those yesterdays“
eine Hommage an Ornette Coleman

Omri Ziegele as Christian Weber b Han Bennink drOmri Ziegele (sax), Christian Weber (db), Han Bennink (dr)

TOMORROW TRIO –  das ist kein Orchester, das sich dem Taktstock des Dirigenten beugt und auch keine Jazzband, die auf den Impuls des Bandleaders wartet. Omri Ziegele formuliert das so: „Jeder trägt Verantwortung für das Ganze und ist in jedem Moment Dramatiker, Dramaturg und Akteur zugleich.“

Omri Ziegele versteht sich als Improvisator und Komponist und auch als kulturpolitischer Akteur/Aktivist. Heute komponiert er für diverse Formationen. Omri Ziegele ist ein Ausnahmemusiker. Er hat auf dem Altsaxophon eine unverkennbar eigene Sprache gefunden. In einer Zeit schnelllebiger Zeitgeist-Projekte und musealer CD-Produktionen ist er eine wichtige Stimme der europäischen Jazzszene. Omri Ziegele kann es auch bürgerlich. Er lebt mit seiner Frau, der Schauspielerin Ursula Maria Schmitz, und seinen vier Kindern in Zürich.

Christian Weber (* 1972 in Zürich) begann 1990 Kontrabass zu spielen. Nach Privatunterricht in Zürich zog er 1993 nach Graz für ein Studium an der dortigen Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Ebenso eloquent wie eigensprachlich bewegt er sich in zeitgenössischer Musik, elektronischem Umfeld, in punkiger Verkleidung oder auch in jazznaher Praxis.

Hendrikus Johannes „Han“ Bennink (* 1942 in Zaandam, NL), der das Schlagzeug immer wieder auch um Gegenstände des Alltags erweitert oder auf einem extrem reduziertem Set spielt, gilt auch heute noch als Wegbereiter des europäischen Schlagzeugspiels und ist neben Pierre Favre, Daniel Humair und Paul Lovens eine der tragenden und entscheidenden Figuren im zeitgenössischen modernen Spiel. Ende der 1960er Jahre transformierte er seine Erfahrungen mit den traditionelleren Spielformen des Jazz in einen Schlagzeugstil, der Swing und Drive einschließt und doch zugleich auf paradoxe Weise in Frage stellt. Dazu kommt als Spezialität, sein Talent zur Clownerie und Theatralik. Bennink tritt gelegentlich auch mit der Punkband „THE EX“ und im Quartett von TOBIAS DELIUS auf. Bennink und Mengelberg rufen immer wieder das ICP-Orchestra zusammen. Unvergesslich auch das Trio Clusone mit Michael Moore und Ernst Reijsegger.

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Fr. 28.10.2016   Doppelkonzert
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr
Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Festivalpass 60 € / 48 € ermäßigt / 30 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

VEIN (CH)VEIN_PRESS_5_klein

Michael Arbenz (p), Thomas Lähns (db), Florian Arbenz (dr)

VEIN ist seit dem Jahre 2006 eines der beständigsten Klaviertrios der Schweiz. Und eines der eigenständigsten. Die Konzeption des Trios verschiedenste Einflüsse und Stilrichtungen zu kombinieren – von Klassik bis Elektro – ist an sich nicht Neues. Doch der Name sagt schon alles: fein verästelt und perfekt im Zusammenspiel, wie ein Aderngeflecht aus musikalischen Möglichkeiten, und dazu die Grundhaltung der einzelnen Triomitglieder, allesamt in Basel beheimatet, Musik direkt ins Herz des Zuhörers transportieren zu wollen, zeugt eben von jener nötigen Reife und Koheränz, die eine klare, jedoch steife Abgrenzung zwischem tradiertem Jazz und Spielraum für Neues unnötig macht. Ihr internationaler Erfolg gibt ihnen Recht.

Hören:  http://www.vein.ch/de/audio_de.html

SAMUEL BLASER TRIO (CH/F/DK)Samuel Blaser Trio_1_Ausschnitt_klein

Samuel Blaser (tb), Marc Ducret (g), Peter Bruun (dr)

Samuel Blaser ist bereits ein großer unter den Posaunisten. Der gebürtige Schweizer, der jetzt zwischen New York und Berlin pendelt, hat die Jazzgeschichte verinnerlicht und verfügt über eine außerordentliche Musikalität. Sein Talent zeigt sich besonders in seiner ursprünglich klassischen Intonation und freien Improvisation.

Innerhalb des Trios stehen seinen glatt fließenden Linien manchmal die scharfen Riffs des französischen Gitarristen Marc Ducret gegenüber. Diese Kontraste erinnern uns daran, dass Spannung und Widerspruch wichtige Elemente in der Musik und Kunst sind. Mit dem dritten Mann, dem vielseitigen Schlagzeuger dänischen Peter Bruun, wagen sie sich von vertrautem Gebiet in ungewöhnliche musikalische Welten und schaffen überraschende neue Klangerlebnisse.

Hören:  http://www.samuelblaser.com/videos/

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Sa. 29.10.2016
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr
Eintritt 28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder
Festivalpass 60 € / 48 € ermäßigt / 30 € Mitglieder
Reservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

ZURICH JAZZ ORCHESTRA & STEFFEN SCHORN
(CH, D, GR, USA)NRD_3937_by_Palma_Fiacco_klein
„Three pictures“

Musikalische Leitung: Steffen Schorn
Reto Anneler (as), Lukas Heuss (as), Christoph Grab (ts), Tomas Lüthi (ts), Nils Klein (bar), Adrian Weber (tb), René Mosele tb), Silvio Cadotsch (tb), Don Randolph (btb), Patrick Ottiger , Bernhard Schoch, Wolfgang Häuptli, Daniel Schenker (alle tp),
Gregor Müller (p), Patrick Sommer (b), Pius Baschnagel (dr), Theo Kapilidis (g)

Seit 2014 leitet Steffen Schorn das Zürich Jazz Orchestra. In der ersten Spielzeit wurde jeden Monat in kürzester Zeit ein komplett neues Programm mit inhaltlichem Schwerpunkt erarbeitet und aufgeführt. Die gemeinsame Bewältigung dieses immensen Pensums führte in der kontinuierlichen Zusammenarbeit zu einem gegenseitigen Vertrauen, einer besonderen Achtsamkeit bei Konzerten:
 Jeder Moment ist einmalig, unwiederbringlich, jenseits aller Big-Band-Routine. In den ausgefeilten Arrangements gibt es stets Platz für das Spontane, Unvorhersehbare, kreative solistische Potenzial der Improvisatoren aus dem Orchester.

Die gemeinsame Liebe zu fein differenzierten Klangschattierungen, virtuos-vertrackten Grooves und sinnlichen Melodiebögen auch in extremen Lagen der sonst eher behäbigen Tieftöner schafft eine faszinierende eigene Klangwelt, die im Großformat mit dem Zürich Jazz Orchestra zu gemeinsamer Hochform aufläuft.

Mit „Three Pictures“ präsentiert das Ensemble Musik, die von den feinen Farbschattierungen der Bildhaften harmonischen Sprache Steffen Schorns ebenso lebt wie von den rhythmisch zupackenden ausgefeilten Grooves und den spontanen Interaktionen der großartigen Solisten im Orchester.

Hören:  http://www1.wdr.de/radio/wdr3/jazzblog274.html    (min 5 – 10)

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