Landesjazzfestival & 30. KONSTANZER JAZZHERBST 2009
Jazzclub Konstanz
Jazz & improvisierte zeitgenössische Musik in Konstanz
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30. KONSTANZER JAZZHERBST & LANDESJAZZFESTIVAL 2009
[… und sind sich doch so nah]

pix Eintrittspreise und Kartenreservierungen

vom 23.-31.10.09

Wir haben viele B-W-Jazzpreisträger eingeladen, entwickeln eigene Projekte, fördern den Nachwuchs, produzieren drei Abende gemeinsam mit dem Kulturbüro der Stadt Konstanz im Rahmen von Jazzherbst und Literaturtagen.

Unser Motto [… und sind sich doch so nah] verweist auf die Verwandtschaft der unterschiedlichen Kunstsparten, die Zusammenarbeit der verschiedenen Kulturinstitute in Konstanz und die künstlerische Zusammenarbeit hier am Bodensee über alle Grenzen hinweg.

Programm und wechselnde Veranstaltungsorte wie Stadttheater Konstanz, K9 Kommunales Kunst+Kulturzentrum, Kulturzentrum am Münster, Schloss Mainau und Inselhotel machen deutlich, dass unterschiedlichste HörerInnen angesprochen werden sollen.

Wir gratulieren unserem diesjährigen Artist in Residence Steffen Schorn herzlich zum WDR-Preis für Jazzkomposition.


23.10.09
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
Eröffnung 30. Konstanzer Jazzherbst & Landesjazzfestival 2009

KONSTANZER BEGEGNUNGEN

Günter „Baby“ Sommer (Perkussion)
Bernd Konrad (Saxophone)
Steffen Schorn (Saxophone)
Ewald Hügle (Saxophone)

Zum Auftakt steht Konstanz im Mittelpunkt, denn jeder Musiker hat seinen eigenen Bezug zu unserer Stadt und alle haben schon, in verschiedensten Formationen, miteinander musiziert.

Bernd Konrad, das Konstanzer Urgestein, Gründungs- und Ehrenmitglied des Jazzclub Konstanz mit zweitem Bein an der Musikhochschule in Stuttgart – vom ersten Festival an dabei und aus der Konstanzer, Baden-Württembergischen und Deutschen Szene nicht wegzudenken.

Bernd Konrad
Foto: Stefan Postius

Günter „Baby“ Sommer, international anerkannter Perkussionist mit zeitweiligem Lebensmittelpunkt in Konstanz und vielfacher Gast beim Jazzherbst. Auch er Professor, an der Hochschule für Musik Dresden.

Günter „Baby“ Sommer

Steffen Schorn, als junger Bursche mit ersten Erfahrungen beim Jugendblasorchester Konstanz und (mutig) schon 1988 mit seiner ersten Band beim Jazzherbst. Ständiger und geliebter Gast bei uns, inzwischen weltweit anerkannter Tieftonsaxophonist und Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Steffen Schorn

Ewald Hügle, auch er Lehrer und seit dem ersten Jazzherbst dabei, Leiter des Festivalband 2002. Diese vier großartigen Individualisten improvisieren in verschiedenen Formationen und eröffnen unser Festival.

Ewald Hügle

Hörproben auf:
www.bernd-konrad.net/listen
www.myspace.com/steffenschorn
www.e-huegle.com/de/projekte

Eintritt: 25 € / ermäßigt 20 € / Mitglieder 15 €, einschl. Aperitif und Pausenhäppchen


Samstag, 24.10. 09
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr

SCHORN – MANZECCHI DUO

Steffen Schorn (div. saxes, bcl)
Patrick Manzecchi (dr)

SCHORN – MANZECCHI DUO

Steffen Schorn und Patrick Manzecchi (Ehrenmitglied des Jazzclub Konstanz) lernten sich bereits als Teenager während einer Arbeitsphase des Landesjugendjazzorchesters vor 24 Jahren in Konstanz kennen. Seitdem verbindet sie eine enge musikalische Freundschaft, die sie bereits vor 21 Jahren zum Konstanzer Jazzherbst führte, damals mit der ersten Band Schorns, „Bulles de Savon“.

Anschließend waren beide mit verschiedenen Gruppierungen unterwegs, aber sie traten auch gemeinsam auf, so z.B. in Wien und Paris. Beide kennen keine Scheu vor musikalischen Experimenten und sind so erfahren darin, dass sie sich entschlossen haben, dieses Jahr spontan und ohne Vorbereitungen frei zu spielen – eine weitere Premiere und eine hochinteressante Gelegenheit, zwei starke Musikerpersönlichkeiten beim Improvisieren zu erleben.

Hörproben auf:
www.myspace.com/steffenschorn
www.myspace.com/patrickmanzecchi

KÜHNTETT EXTENDED

Axel Kühn (b, JazzPreis BW 2009)
Alexander Kuhn (sax)
Andi Maile (sax)
Christoph Heckeler (p)
Fabiano Pereira (g)
Marcel Gustke (dr)

Kühntett Extended

Seit Gründung der Band „Kühntett“ im Jahre 2005 arbeitet die Formation um den Tübinger Bassisten und diesjährigen Jazz-Preisträger des Landes Baden-Württemberg Axel Kühn stetig an der Weiterentwicklung ihres Stils.

Das erste Album „The Contemporary Jazzmovement“ 2006 erregte bereits großes Aufsehen. Mit dem brandneuen zweiten Album „Image of my soul“ 2008 präsentiert die Band einen unverwechselbar eigenen Sound. Eingängige Melodien verschmelzen mit komplexen Harmonien und unkonventionellen Grooves zu einer Einheit, die den Zuhörer fesselt und immer wieder aufs Neue überrascht.

Axel Kühn, Alexander Kuhn, Christoph Heckeler und Marcel Gustke sind durch ihre langjährige Zusammenarbeit perfekt aufeinander eingespielt. Gastmusiker sind bei diesem Konzert Andi Maile, der Tenorsaxophonist der SWR Big Band und der brasilianische Gitarrist und Sänger Fabiano Pereira.

Im März 2009 wurde das Kühntett zum Sieger des „1.Europäischer Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2009“ gekürt.

Hörproben unter:
www.myspace.com/kuehntettjazz

Eintritt: 20 € / 16 € ermäßigt / 12 € Mitglieder


So. 25.10.09
Stadttheater, Großes Haus
20 Uhr

Sennentunschi …oder wenn Wünsche wahr werden

Susi Wirth (Text, Stimme)
Samuel Rohrer (comp, dr)
Vera Kappeler (comp, p)
Flo Stoffner (comp, g)

Sennentunschi

„Hoch oben,
weit hinter dem vergabelten tüfen Tal und den spitzigen Kurven der Gemswege,
wo manch öppen im Sommer noch Schnee lag im schattigen Töbeli,
wenn der Wind gar garstig gezogen.
Dort hinten...“
wünschten sich die Sennen, des Sommers oben auf der Alp, ein Weib.
Sie wünschten es sich ganz tief und fest. Träumten davon. Bauten es sich zusammen.
Und es ward wahr.
Eines schönen Tages, war sie lebendig geworden. Das Sennentunschi. Eine Gaudi. Man lebte zusammen, arbeitete, kochte, aß Milchbrei, trieb allerlei Gugelfuhr und sang und juchzte.
Ein Traum. -
Der Sommer zerrann.
Der Herbst zog ein.
Die Sennen mussten alpabfahren. Natürlich ohne den Tolg.
Aber der lebendig gewordene Traum dachte nicht daran einfach mir nichts dir nichts wieder zu verschwinden.
Der Traum hatte auch Träume.

Eine Gemeinschaftsproduktion von Jazzclub Konstanz, Stadttheater Konstanz und Kulturbüro Konstanz. Gefördert durch den Kulturfonds der Stadt Konstanz und die Stadt Kreuzlingen.

Eintritt: 20,50 € / 15,50 € ermäßigt und Mitglieder (einschl. Systemgebühr Stadttheater) Festivalpassinhaber erhalten kostenlose Karten an der Theaterkasse.


Dienstag, 27.10. 09
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
20 Uhr

GRUPA JANKE RANDALU

Bodek Janke (dr, JazzPreis BW 2008)
Kristian Randalu (p, JazzPreis BW 2007)

GRUPA JANKE RANDALU

Subtiles Aufeinander-eingehen und eine perfekte innere Abstimmung – die denkbar kleinste 'Grupa' wirkt wie ein einziger Organismus. Die beiden Teile, der estnisch-stämmige Kristjan Randalu am Piano und der aus Polen stammende Percussionist Bodek Janke harmonieren schon seit mehr als 20 Jahren.

Ihre CD “live” (Jazz´n´Arts, 2008) ist das Resultat dieser langjährigen Zusammenarbeit, aber die erste Aufnahme, auf welcher die beiden als reines Duo auftreten. Die Folklore ihrer Heimatländer Estland und Polen einerseits und der Jazz andererseits sind bestimmend für ihre musikalischen Entwicklungen.

Auf ihren Laufbahnen haben sie unter anderem mit Claudio Puntin, Dave Liebman, Christian McBride, Maria Schneider, Vince Mendoza und Quincy Jones zusammen gearbeitet.

Heute spielen die beiden eine klare, geradlinige, sehr rythmisch basierte Musik, die aber genau deshalb so unmittelbar anspricht. Passagenweise verzaubern diese Musiker - Randalu mit magischen Harmonien und Janke mit hypnotisierenden Klängen. Beide Musiker sind jeweils für ihr ideenreiches und energetisches Spielen in den Jahren 2007 und 2008 mit dem Jazzpreis Baden Württemberg ausgezeichnet worden.

Hörproben auf:
www.myspace.com/kristjanrandalu

KELLER'S ‹10›

Reto Anneler – Alto/Sopransaxophon/Flöte
Rafael Schilt – Tenorsaxophon/Bassklarinette
Matthias Tschopp – Baritonsaxophon/Bassklarinette
Dave Blaser – Trompete/Flügelhorn
Mats Spillmann – Trompete/Flügelhorn
Bernhard Bamert – Posaune
Fabian Beck – Bassposaune/Tuba
Thomas Luescher – Piano/Rhodes
Peter Gossweiler – Kontrabass
Marius Pleyer – Schlagzeug
Beat Keller – Komposition und Dirigieren

Keller´s <10>

Keller's ‹10› ist ein zehnköpfiges professionelles Ensemble, das von einigen der interessantesten Musiker der jungen Schweizer Jazzgeneration gebildet wird. Leader Beat Keller dirigiert das Tentett und hat alle Kompositionen geschrieben. Sie leben von Einflüssen aus Jazz, zeitgenössischer Musik und Pop. Spielwitz ist darin und ein gutes Mass an Begeisterung und Hingabe.

Der vergnüglichen und erfrischenden neuen CD 'Beat Keller's <10> gibt 'Concerto' die Höchstnote und das New Yorker Jazzmagazin 'AllaboutJazz' kürt die CD zur 'Best Debut Release 2008'. 'Jazzthing' schreibt von einer kleinen Neuerfindung der Bigband-Musik, die von diesem Schweizer Ensemble geleistet werde. Sie sei immer überraschend, immer unvorhersehbar, immer irritierend.

Überraschend ist auch der Klangkörper. Keller's ‹10› ist wie eine halbe Bigband zusammengesetzt: drei Holzbläser, zwei Trompeten, zwei Posaunen, Kontrabass, Klavier und Schlagzeug. Die Musiker sind Instrumentalisten, die nicht nur Jazz gelernt haben und quicklebendig grooven können, sondern mit Pop, Rock und Elektronik aufgewachsen sind. Das fließt in ihre Spielhaltungen ein. Und macht die ganze Klangkultur so eigenwillig - eigenwillig locker und berauschend.

Hörproben auf:
www.myspace.com/kellerbeat

Eintritt: 20 € / 16 € ermäßigt / 12 € Mitglieder


28.10.09
Schloss Mainau, Weißer Saal
20 Uhr

WORT. KLANG.

Barbara Balzan (voc)
Joanna Lisiak (Text)
Gregor Müller (p)
Attilio Zanchi (b)
Tony Renold (dr)

WORT. KLANG.

Im spielerischen Miteinander gehen die Musiker und die Lyrikerin in ihrem Klang-Sprach-Spiel der Frage nach, ob und in welcher Dosierung es das Wort braucht, beziehungsweise, inwiefern die Musik ohne die Schwere/Richtung eines Wortinhalts erklingt und bereits vollkommen ist.

Der Part des Gesangs (Barbara Balzan) ist dabei nicht unerheblich, ist sie die erste Stimme, die das Wort direkt bei der „literarischen Seite“ (Joanna Lisiak) abholt. Barbara Balzan geht es dabei um die Sensibilisierung des eigentlich autonomen Wortes vs. Musik.

Die Erkundungsreisen der Jazzsängerin lassen sich dabei durch das unmittelbare Geschehen und von den inneren Stimmungen und Farbbildern leiten. Doch auch das Wort vermag einen Melodiebogen zu verändern oder zu beeinflussen.

Diese Form der Übersetzung/Über-/Verlagerung kann mitunter so weit gehen, dass das Wort in der Musik als Inhalt verschwindet oder im Gegenteil: sich mehr und mehr in Bezug zum Spiel als Charakter herauskristallisiert.

Eintritt: 25 € / 20 € ermäßigt / 15 € Mitglieder, einschl. Aperitif und Pausenhäppchen.
Wegen der begrenzten Plätze empfehlen wir den Vorverkauf zu nutzen.

Festivalpassinhaber reservieren bitte beim Jazzclub Konstanz Tel. 0049-7531-52639 oder info@jazzclub-konstanz.de

Konzertbesucher erhalten ab 17 Uhr freien Eintritt auf die Insel Mainau.
Eine Gemeinschaftsproduktion von Kulturbüro der Stadt Konstanz, Jazzclub Konstanz e.V. und Europäisches KulturForum Mainau e.V.


29.10.09
K9 Paulskirche
20.30 Uhr

HASLER HANSCHEL - POETRANCE

Gabriele Hasler (voc)
Roger Hanschel (sax)

Duo Hasler/Hanschel

Seit 1994 arbeiten die Vokalistin Gabriele Hasler und der Saxophonist Roger Hanschel zusammen. Das mit Stimme und Altsaxophon ungewöhnlich instrumentierte Duo hat eine eigene und unverwechselbare Tonsprache gefunden. Neben eigenen Texten, die Gabriele Hasler in Englisch, Deutsch oder ihrer Phantasiesprache „Esperango“ verfasst, bezieht sie immer wieder fremde Lyrik in ihre Arbeit mit ein.

Mit dem Programm „Go In Green“, Kompositionen nach Texten von Gertrude Stein, setzt das Duo einen literarisch-musikalischen Schwerpunkt - der Jazzherbst trifft die Literaturtage.

Gabriele Hasler wechselt vom Sprechgesang zur Sprechstimme, geht über zur Lautmalerei, stimmt schamanenhafte Gesänge an, hakt sich ein in die harmonischen Tonfolgen des modalen Jazz, mit denen Roger Hanschel am Saxofon ihre Stimme umspielt, mal sanft den Ohren schmeichelnd, rhythmisch unterstützend, aber auch exaltiert, bis die Arrangements eigenartige Übertreibungen hervorbringen. Die bizarre Klanglichkeit zusammen mit den Steinschen Texten führt zu klar strukturierten, harmonischen Texturen - „Lieder“ im besten zeitgenössischen kammermusikalischen Sinne.

Hörproben unter:
www.gabrielehasler.de/discographie.htm: Go in Green

Eine Gemeinschaftsproduktion von Jazzclub Konstanz und Kulturbüro Konstanz

LIMES X

Frank Bebelaar (p, JazzPreis BW 2000)
Frank Groll (sax, bcl, JazzPreis BW 2003)
Bernd Settelmeyer (dr)

Limes X

Mit ihren bisherigen CDs, sowie zahlreichen Konzerten im In- und Ausland machte Limes X deutschlandweit mit ihrem überwiegend aus Eigenkompositionen bestehenden Repertoire auf sich aufmerksam. Patrick Bebelaar ist Landesjazzpreisträger Baden Württemberg 2000. Seine CDs "Raga" und "Passion" wurden für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Frank Kroll ist Jazzpreisträger des Landes Baden Württemberg 2003 und gehört zu den eigenständigen Charakteren unter den Saxophon-Individualisten. Bernd Settelmeyer ist auf CDs zu hören neben internationalen Größen wie Fred Frith, Maria Joao oder Claudio Puntin.

Limes X bietet alles, was man sich musikalisch unter Lust und Drama, unter Neoromantik und minimalistisch, unter Blues und Modern bis Free Jazz vorstellen mag. Meditative Klänge stehen dabei einer pulsierenden Rhythmik und spannungsgeladenem, intensiven Spiel gegenüber.

Mehr und mehr stößt die Musik von Limes X auch auf das Interesse der Musikwelt außerhalb der Jazzszene. So war der Pianist der Gruppe B. Bebelaar zu den Leipziger Bachtagen eingeladen, wo Limes X, erweitert um die Bläser Michel Godard und Herbert Joos, Kompositionen von ihm spielte.

Hörproben unter:
www.settelmeyer.de/musikbeispiele.htm

Eintritt: 20 € / 16 € ermäßigt / 12 € Mitglieder


30.10.09
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal
14.30

PERNILLE UND DAS GEHEIMNIS DER OFFBEATS

Jazz für Kinder, ein interaktives Theaterkonzert
für Kinder von 5 - 12 Jahren
Dauer ca. 40 min. mit anschließender Fragerunde

Anna Stijohann (voc)
Anette von Eichel (voc)
Marco Lackner (sax, cl, fl)
Florian Zenker (g)
Jens Loh (b)
Dirik Schilgen (dr)

PERNILLE UND DAS GEHEIMNIS DER OFFBEATS

Pernille schleicht sie sich in der Nacht vor ihrem Geburtstag ins Wohnzimmer, wo ihre Geschenke aufgebaut sind. Neugierig, wie sie ist, kann sie nicht widerstehen: sie muss einfach einen kurzen Blick in das Geschenk werfen. Aber bevor sie sich versieht, steht eine Band vor ihr und legt los. Völlig außer Rand und Band! Pernille hat eine Jazzband geschenkt bekommen! Sie nennen sich „Die Offbeats“. Was für ein Krach! Wird sie es schaffen, die Band in den Griff zu bekommen, bevor ihre Eltern wach werden?

Mit Hilfe des Publikums löst Pernille im Rahmen das Rätsel des Bandzusammenspiels, und das Publikum lernt durch verschiedene Songs auf spielerische Weise die Eigenarten der einzelnen Instrumente kennen sowie auch die verschiedenen Parameter, die eine Jazzband und musikalisches Zusammenspiel im allgemeinen ausmachen: Melodie, Harmonie, Rhythmus, Solo- und Zusammenspiel.

>> Video

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Jazz für Kinder“, unterstützt durch:

Landesstiftung BW LBBW Jazzverband

Eintritt: 5 € Erwachsene / 3 € Kinder ab 5 Jahren

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20 Uhr
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

HDV TRIO

David Helbock (p)
Lucas Dietrich (b)
Marc Vogel (dr)

HDV-Trio

David Helbock, *1984 in Feldkirch (A), begann mit 6 Jahren Klavier zu spielen. Er besuchte das Jazzseminar Dornbirn, Musikgymnasium Feldkirch. 1998-2005 und absolvierte ein Konzertfachstudium bei Prof. Ferenc Bognar am Konservatorium Feldkirch. Seit 2000 erhielt er Unterricht beim New Yorker Jazzpianist Peter Madsen. ist Gewinner des Bösendorfer Stipendiums 2001, wurde mehrfach 1. Preisträger „Prima La musica“. 2003 Solo-Piano CD „Emotions“ und 2005 Trio CD „Transformation“, beide Label Gramola (Wien).

2. Platz beim weltweit größten Solo Jazzpiano Wettbewerb 2007. Ist dem noch etwas hinzuzufügen? Ja: David Helbock war 2005 der hinreißende Pianosolist der 3. NewComerNight des Jazzclub Konstanz. Seit dieser Zeit hat er sein Trio mit Lucas Dietrich (Bass) und Marc Vogel (Drums), das überall begeistert und Rezensenten zum Schwärmen bringt:

„Eines der jüngsten und zugleich beeindruckendsten Trios unserer Zeit, das seine eigene Klangsprache längst gefunden hat.“ „ Dieses Trio hat enorme Qualitäten und Kapazitäten. Und – was fast noch wichtiger ist – eine gemeinsame musikalische Vision.“ „Ein kammermusikalischer Jazz, der sich stilistisch in keine der gängigen Schubladen pressen lässt und durch seine collagenhaftigkeit und stilistische Vielfalt eine erfrischende Unkonventionalität von ganz seltenem Rang aufweist“.

Hörproben unter:
www.myspace.com/hdvtrio

HUMOUR'S HUMIDITY

Oliver Roth (fl)
Reto Straub (p)
Martin Wyss (b)
Michi Stulz (dr)

Humour´s Humidity
Foto: Stefan Postius

Mit seinem Quartett spielt Oliver Roth zeitgenössischen Jazz, der zwischen Action und Abstraktion, Anmut und Aggression oszilliert: aufregende, andersartige, facettenreiche Musik, die in keine der herkömmlichen Schubladen passt, Musik, die sowohl Emotionen weckt als auch die grauen Zellen im Oberstübchen ins Rotieren bringt.

Roth, der Klassik und Jazz studierte, entwickelt seine Stücke ausgehend von der Schwungkraft des Jazz zusammen mit der klanglichen Vielfalt der Neuen Musik, dem prozessualen Charakter der freien Improvisation und intuitivem „Instant Composing“.

Oliver Roth und der Pianist Reto Staub erschliessen sich seit einem Jahrzehnt in der freien Improvisation neue Klangwelten und Interaktionsformen. Den Bassisten Martin Wyss hat Roth in seine Band geholt, weil dieser auch sehr souverän mit dem Bogen umzugehen versteht. Mit seiner sehr differenzierten Laut-Leise-Dynamik und breiten Klangpalette ist Michi Stulz der ideale Schlagzeuger für eine Band, die trotz der traditionellen Besetzung einen weiten Bogen um das hierarchische Prinzip „Leader plus Rhythmusgruppe“ macht.

Hörproben unter:
www.myspace.com/humourshumidity

Eintritt: 20 € / 16 € ermäßigt / 12 € Mitglieder


31.10.09
Stadttheater Konstanz, Großes Haus
20 Uhr

STEFFEN SCHORNs ”UNIVERSE OF POSSIBILITIES“
“DOWN TO EARTH”

Claudio Puntin – Klarinette, Bass-, Kontrabassklarinette, Toys, Zischboard
Roger Hanschel – Alt-, F-mezzo-, Sopraninosaxophon
Michael Heupel – Flöte, Alt-, Bass-, Kontrabassflöte
Lars Andreas Haug – Tuba
Jörg Brinkmann – Cello
Johannes Billich – Piano, Keyboards, Perkussion
Bodek Janke – Schlagzeug, Tablas, Perkussion
Holger Nell – Schlagzeug, Mallets
Steffen Schorn – Bassflöte, Kontraaltklarinette, Bariton-, Bass-, Subkontrabasssaxophon, Komposition, Arrangements

Steffen Schorn

Steffen Schorn konnte als „artist in residence“ des diesjährigen Jazzherbstes seine Band zusammenstellen und es wurde eine groovende, noch nie gehörte „Tieftonfront“ aus alten und neuen musikalischen Freunden. Wer Steffen Schorn kennt, weiß, dass neben seinem üppigen harmonischen Klangkosmos, der ihm eigenen Verbindung von Struktur und Sinnlichkeit vor allem ein gehöriges Maß an Energie und Sogwirkung zu erwarten ist - und natürlich ein ebensolches Maß an Unerwartetem.

Für die ungewöhnlichen Besetzung mit Tuba, Cello, Bass- und Subkontrabasssaxophon, Kontraalt- und Kontrabassklarinette, Keyboard, im Gegenpol zu bis zu drei Schlagzeugen bzw. Percussionisten komponiert er Stücke mit wuchtigen Unisono-Riffs, vertrackten Metren oder polyphonen Stimmengeflechten.

Die Namen Roger Hanschel, Claudio Puntin, Jörg Brinkmann, Lars Andreas Haug .... stehen für großartige Instrumentalisten und Improvisatoren, die vor allem eines eint: ein extravagantes Rhythmusgefühl, eine extrem groovende Sprache auf ihrem Instrument.

Jeder für sich ist in der Lage, auf seinem Instrument Solokonzerte zu geben, komponiert selbst und hat einen sehr individuellen Sound auf seinem Instrument entwickelt. Al Jarreau sagt über den S.S - Bass Sax Sound: "This is the sound that comes from the center of the earth".

Gefördert durch den Kulturfonds der Stadt Konstanz.
Eintritt: 20,50 € / 16,50 € ermäßigt und Mitglieder
(einschl. Systemgebühr Stadttheater)
Festivalpassinhaber erhalten kostenlose Karten an der Theaterkasse.


Gefördert durch den Kulturfonds der Stadt Konstanz.
Eintritt: 20,50 € / 15,50 € ermäßigt und Mitglieder
(einschl. Systemgebühr Stadttheater)

Festivalpassinhaber erhalten kostenlose Karten an der Theaterkasse.

Credits

Unser Dank gilt der Stadt Konstanz, dem Land Baden-Württemberg, der Landesstiftung Baden-Württemberg, der LBΞBW-Stiftung, der Kulturstiftung des Kanton Thurgau, der Stiftung Pro Helvetia und den Werbepartnern, die durch großzügige Unterstützung auch dieses Festival ermöglicht haben. Ein besonderer Dank an Hubl Greiner für die jahrelange Unterstützung und dem Kulturbüro der Stadt Konstanz und dem Stadttheater Konstanz für die angenehme Zusammenarbeit.

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30. KONSTANZER JAZZHERBST & LANDESJAZZFESTIVAL 2009

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