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Fr. 31.10.2008 K-SPACE ‚Radical Transcultural Initiatives‘ Tim Hodgkinson Gendos Chamzyryn Ken Hyder
K-Space begeistert Besucher und Presse in aller Welt durch seine ungewöhnlichen und ungeheuer spannenden Soundkreationen zwischen schamanistischem Ritual, Jazz, Volksmusik, improvisierter Musik und anderen hörbaren Skurrilitäten. K-SPACE ist ein Trio mit dem englischen Multi-Instrumentalisten Tim Hodgkinson (Gründer der legendären Band "Henry Cow" und jahrzehntelanger musikalischer Mitstreiter von Fred Frith), dem tuvenischen Schamanen, Cellisten, Oberton- und Kehlkopfsänger Gendos Chamzyryn, und dem schottischen Drummer und Komponisten Ken Hyder. Der Name K-Space ist eine Anspielung an den russischen Astrophysiker Nicolai Kozyrev. An Kozyrevs Theorien knüpfen sich Spekulationen über einen Zusammenhang zwischen Phi, Sound und der DNA, der womöglich schamanistischen Praktiken real zugrunde liegen könnte. Hodgkinson und Hyder erforschen seit 1979 neo-schamanistische Soundrituale aus Sibirien. Vielfache Reisen an den Bajkal-See, zum Altaj, nach Kyzyl, Barnaul und Akademgorodok und die Zusammenarbeit mit lokalen Musikern und Wissenschaftlern haben ihnen seltene Einblicke in die ethno- und musikologische Kultur und Spiritualität Sibiriens ermöglicht. Uns Laien vermitteln sie ein Faszinosum absolut eigener, auf faszinierende Weise ergreifender Soundkreationen aus Drumming, Noise, Oberton- und Kehlkopfgesang, Lap Steel Gitarre, Klarinette, Sampler, Saxofon, elektrisch verstärkte Ektara (indisches Saiteninstrument), Schamanentrommel, Tim-Pan (keltisches Saiteninstrument), Cello, Chadagan (tuvinisches Zupfbrett) und Homus (Maultrommel). Tim Hodgkinson: Lap Steel Gitarre, Klarinette, Sampler, Sax, Electronics - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Presse K-Space
www.myspace.com/kspacesiberia
Tim Hodgkinson Tim Hodgkinson war Mitbegründer der legendären britischen Band "Henry Cow". Die Band um Fred Frith und Tim Hodgkinson war in den 70ern neben Soft Machine eine der einflußreichesten Jazz-Rock Gruppen überhaupt. Tim Hodgkinson studierte Sozial-Anthropologie in Cambridge und ist autodidaktischer Komponist, der auf mehreren Forschungsgebieten tätig ist und häufig ausserhalb institutioneller Strukturen arbeitet. Als jemand, der die Improvisation als eine entscheidende zeitgenössische ästhetische Praxis begreift, tritt er auch regelmässig als Improvisator auf. Seit 1979 ist er an zahlreichen Projekten für Solo- und Kollektivimprovisation in der ganzen Welt beteiligt. Seine Kompositionen werden regelmässig auf internationalen Festivals aufgeführt. Seit 1990 unternimmt er mit Ken Hyder häufig Studienreisen nach Sibirien, um in enger Zusammenarbeit mit lokalen Musikern und Wissenschaftlern Rituale aus nichteuropäischen Kulturen zu studieren. Er hat zahlreiche Aufsätze veröffentlicht über improvisierte Musik, musique concrète und insbesondere über die mit der Einführung neuer Technologien ins zeitgenössische Musikmachen verbundenen ästhetischen Probleme. Tim Hodgkinson gründete in den Achtzigern die britische Kult-Band "The Work" und spielte in den Neunzigern mit den "Momes" oder mit dem Jazz-Core-Projekt "God". Die Liste der Musiker, mit denen er bereits auf der Bühne stand ist lang. Dazu gehören - um nur einige zu nennen: John Zorn, Fred Frith, Ikue Mori, Tom Cora, Evelyn Glennie oder Chris Cutler. Tim Hodgkinson ist auch in dem Film "Step across the Border" zu sehen. www.timhodgkinson.co.uk
Gendos Chamzyryn Gendos kommt aus Tuva, der russischen Republik in Zentralasien. Er ist ein Meister des Kehlkopfgesangs, Bildhauer, Instrumentenbauer und Schamane. Gendos Kunst und Praxis steht in der Tradition seines Großvaters, der ebenfalls den Schamanismus in Tuva praktizierte. Als Musiker entwickelte Gendos sein Talent mit der legendären sibirischen Avantgarde Rockgruppe Biosyntes, die gemeinsam mit Sainkho Namtchylak beim Berliner "Total Musik Meeting" das Album "First Takes" vorstellte. Mit den Engländern Ken Hyder und Tim Hodgkinson formte Gendos in den 90er Jahren das K-Space Projekt, das eine aussergewöhnliche Fusion von experimentellem Jazz mit schamanistischer Kultur präsentiert. 2000 gründete Gendos mit Alexander Sayaa (ex-Yat-Kha) die Roots-Rock-Gruppe Gen-DOS und 2004 das Ugaan-Projekt mit dem Polen Darek Makaruk (zeitgenössische elektronische Musik trifft auf traditionelle Musik aus Tuva). Gendos widmet sich seit vielen Jahren auch dem Jazz und der improvisierten Musik. Discography Gendos:
Ken Hyder Ken Hyder ist ein britischer Schlagzeuger und Komponist. Er begann als Jugendlicher unter dem Einfluss von Elvin Jones und Paul Motian mit dem Schlagzeugspiel. Er studierte keltische Musik in Schottland und Irland, sowie die Musik der Inuit und der Schamanen in Sibirien, wie sie in Tuva praktiziert wird. Er spielte mit Jazz / improv Musikern wie Maggie Nicols, Phil Minton, Elton Dean, Jim Dvorak, Larry Stabbins, Nick Evans, Tim Hodgkinson und Sylvia Hallett, mit Folk-Musikern wie Frankie Armstrong und Sainkho Namtchylak, mit keltischen Musikern wie Dick Gaughan und Tomas Lynch, mit tibetischen und japanischen Mönchen, sibirischen Schamanen, dem schottischen Dudelsackspieler Dave Brooks und der russischen Zigeuner Diva Valentina Ponomareva. Ken Hyder trommelt und komponiert seit über 40 Jahren, spielte in unzähligen Clubs und Festivals von Vancouver bis Wladiwostok und veröffentlichte mehr als 20 Alben . Im Bardo State Orchestra arbeiteten Jim Dvorak, Marcio Mattos und Ken Hyder die energetischen Gemeinsamkeiten von freiem Jazz und tibetischer Musik (mit tibetischen Mönchen) überzeugend heraus. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Presse - Ken Hyder
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