K-SPACE, Tim Hodgkinson, Gendos Chamzyryn, Ken Hyder

Jazzclub Konstanz
Jazz & improvisierte zeitgenössische Musik in Konstanz (1989-2009)

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Fr. 31.10.2008
Konzert im Stadttheater
Beginn: 20:00 Uhr / Eintritt: 20 € voll / 15 € ermäßigt und Jazzclubmitglieder
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K-SPACE

‚Radical Transcultural Initiatives‘

Tim Hodgkinson
Lap Steel Gitarre, Klarinette, Sampler, Sax, Electronics
(Gründete mit Fred Frith die legendären "Henry Cow")

Gendos Chamzyryn
Oberton- und Kehlkopfgesang, Dungur (Schamanentrommel), Tim-Pan (keltisches Saiteninstrument), Cello, Chadagan (tuvinisches Zupfbrett), Homus (Maultrommel)
(Tuvenischer Schamane und Obertonsänger)

Ken Hyder
Drums, Percussion
(Schottischer Drummer und Komponist)

 

K-SPACE, Tim Hodgkinson, Gendos Chamzyryn, Ken Hyder

 

  • "K-Space ist nicht nur ein Konzert, sondern eine rituelle Geste von aussergewöhnlicher Intensität." La Vanguaria, Spain

  • "Eine der faszinierendsten Bands der britischen Impro-Szene".
    Bill Tilland, BBC London

  • "Die künstlerische Qualität, Intensität und Spielfreude der Musiker ist berauschend".
    Fanfare, New York

K-Space begeistert Besucher und Presse in aller Welt durch seine ungewöhnlichen und ungeheuer spannenden Soundkreationen zwischen schamanistischem Ritual, Jazz, Volksmusik, improvisierter Musik und anderen hörbaren Skurrilitäten.

K-SPACE ist ein Trio mit dem englischen Multi-Instrumentalisten Tim Hodgkinson (Gründer der legendären Band "Henry Cow" und jahrzehntelanger musikalischer Mitstreiter von Fred Frith), dem tuvenischen Schamanen, Cellisten, Oberton- und Kehlkopfsänger Gendos Chamzyryn, und dem schottischen Drummer und Komponisten Ken Hyder.

Der Name K-Space ist eine Anspielung an den russischen Astrophysiker Nicolai Kozyrev. An Kozyrevs Theorien knüpfen sich Spekulationen über einen Zusammenhang zwischen Phi, Sound und der DNA, der womöglich schamanistischen Praktiken real zugrunde liegen könnte.

Hodgkinson und Hyder erforschen seit 1979 neo-schamanistische Soundrituale aus Sibirien. Vielfache Reisen an den Bajkal-See, zum Altaj, nach Kyzyl, Barnaul und Akademgorodok und die Zusammenarbeit mit lokalen Musikern und Wissenschaftlern haben ihnen seltene Einblicke in die ethno- und musikologische Kultur und Spiritualität Sibiriens ermöglicht.

Uns Laien vermitteln sie ein Faszinosum absolut eigener, auf faszinierende Weise ergreifender Soundkreationen aus Drumming, Noise, Oberton- und Kehlkopfgesang, Lap Steel Gitarre, Klarinette, Sampler, Saxofon, elektrisch verstärkte Ektara (indisches Saiteninstrument), Schamanentrommel, Tim-Pan (keltisches Saiteninstrument), Cello, Chadagan (tuvinisches Zupfbrett) und Homus (Maultrommel).

Tim Hodgkinson: Lap Steel Gitarre, Klarinette, Sampler, Sax, Electronics
Gendos Chamzyryn: Oberton- und Kehlkopfgesang, Dungur, Tim-Pan, Chadagan, Homus
Ken Hyder: Drums, Percussion, elektrisch verstärkte Ektara, Dungur, Tim-Pan, Chadagan

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Presse K-Space

  • "More than a concert - a total ritual gesture of extraordinary intensity."
    La Vanguaria, Spain +++++

  • "It's too cool for IDM (Intelligent Dance Music), too hot for trance, too formlessly simple for jazz and too formal and structured for improv. Maybe that's why I enjoy it so much."
    Marc Medwin Dusted Magazine (USA) +++++

  • "In a recent interview, Hyder remarked that shamanistic drumming has nothing to do with timekeeping; it is a means of accessing spiritual energy. Beyond all expectations, this recording actually touches that energy source - it is charged with visceral yet transcendent vibrations. Simply awesome." Bill Tilland, BBC +++++

  • "The hurricane seemed to catch you in the mountains and roar in all voices, threatening the petty man. The most susceptible men were even shocked."
    Barnaul Gazette, Siberia +++++

  • "The musicians communicated directly to the audience with an intense performance that erased frontiers between radically different styles."
    El Pais, Spain +++++

  • "K-Space is a unique trio, an experience truly one-of-a-kind. We are taken elsewhere. Nothing can prepare you for the intensity and otherworldliness of this album."
    Francois Couture reviewing K-Space's Bear Bones CD for All Music Guide +++++

  • "Who knows, but that here we may be catching glimpses of a whole new direction - not just cultural, but philosophical - for improvisation?"
    Bear Bones review in Penguin Guide to Jazz on CD +++++

  • "This is the wild side of shamanism, which makes no concession to fashion or marketing - improvisation and ecstasy are the key concepts."
    Arjan van Sorge reviewing K-Space's Bear Bones CD in Soft Secrets, Holland +++++

  • "This extraordinary album certainly suggests suspension of rational norms, resulting in uncanny music that is beguilingly strange yet unnervingly familiar. At times it locks into regular incantatory rhythms; elsewhere sounds are combined according to some ritual that is inexplicable to the uninitiated. It's out there in Kozyrev space where the time flow assists telepathy. Get mystified. Get excited. There's laughter in there too."
    Julian Cowley, reviewing K-Space's Bear Bones CD in The Wire +++++

  • "K-Space's Bear Bones is one of those rare beasts, a productive and respectful collaboration between western musicians and those from another culture".
    Bill Tilland, BBC +++++

www.myspace.com/kspacesiberia
www.hyder.demon.co.uk/K-SPACE.htm

 

K-SPACE, Tim Hodgkinson, Gendos Chamzyryn, Ken Hyder

 


Tim Hodgkinson
Lap Steel Gitarre, Klarinette, Sampler, Sax, Electronics

Tim Hodgkinson war Mitbegründer der legendären britischen Band "Henry Cow". Die Band um Fred Frith und Tim Hodgkinson war in den 70ern neben Soft Machine eine der einflußreichesten Jazz-Rock Gruppen überhaupt.

Tim Hodgkinson studierte Sozial-Anthropologie in Cambridge und ist autodidaktischer Komponist, der auf mehreren Forschungsgebieten tätig ist und häufig ausserhalb institutioneller Strukturen arbeitet. Als jemand, der die Improvisation als eine entscheidende zeitgenössische ästhetische Praxis begreift, tritt er auch regelmässig als Improvisator auf. Seit 1979 ist er an zahlreichen Projekten für Solo- und Kollektivimprovisation in der ganzen Welt beteiligt. Seine Kompositionen werden regelmässig auf internationalen Festivals aufgeführt.

Seit 1990 unternimmt er mit Ken Hyder häufig Studienreisen nach Sibirien, um in enger Zusammenarbeit mit lokalen Musikern und Wissenschaftlern Rituale aus nichteuropäischen Kulturen zu studieren.

Er hat zahlreiche Aufsätze veröffentlicht über improvisierte Musik, musique concrète und insbesondere über die mit der Einführung neuer Technologien ins zeitgenössische Musikmachen verbundenen ästhetischen Probleme.

Tim Hodgkinson gründete in den Achtzigern die britische Kult-Band "The Work" und spielte in den Neunzigern mit den "Momes" oder mit dem Jazz-Core-Projekt "God". Die Liste der Musiker, mit denen er bereits auf der Bühne stand ist lang. Dazu gehören - um nur einige zu nennen: John Zorn, Fred Frith, Ikue Mori, Tom Cora, Evelyn Glennie oder Chris Cutler.

Tim Hodgkinson ist auch in dem Film "Step across the Border" zu sehen.

www.timhodgkinson.co.uk
www.youtube.com (Konzert mit Fred Frith, Tim Hodgkinson und Chris Cutler in New York)
Music & shamanism article by Tim Hodgkinson

 

K-SPACE, Tim Hodgkinson, Gendos Chamzyryn, Ken Hyder

 


Gendos Chamzyryn
Oberton- und Kehlkopfgesang, Dungur (Schamanentrommel), Tim-Pan (keltisches Saiteninstrument), Cello, Chadagan (tuvinisches Zupfbrett), Homus (Maultrommel)

Gendos kommt aus Tuva, der russischen Republik in Zentralasien. Er ist ein Meister des Kehlkopfgesangs, Bildhauer, Instrumentenbauer und Schamane. Gendos Kunst und Praxis steht in der Tradition seines Großvaters, der ebenfalls den Schamanismus in Tuva praktizierte.

Als Musiker entwickelte Gendos sein Talent mit der legendären sibirischen Avantgarde Rockgruppe Biosyntes, die gemeinsam mit Sainkho Namtchylak beim Berliner "Total Musik Meeting" das Album "First Takes" vorstellte.

Mit den Engländern Ken Hyder und Tim Hodgkinson formte Gendos in den 90er Jahren das K-Space Projekt, das eine aussergewöhnliche Fusion von experimentellem Jazz mit schamanistischer Kultur präsentiert.

2000 gründete Gendos mit Alexander Sayaa (ex-Yat-Kha) die Roots-Rock-Gruppe Gen-DOS und 2004 das Ugaan-Projekt mit dem Polen Darek Makaruk (zeitgenössische elektronische Musik trifft auf traditionelle Musik aus Tuva). Gendos widmet sich seit vielen Jahren auch dem Jazz und der improvisierten Musik.

Discography Gendos:

  • 1/ Gendos solo - Ham-Dyt 2005 LUNA MUSIC (PL)
  • 2/ Gendos solo ”Kamlanie” 2004 LONG ARMS (RUS)
  • 3/ Gen-DOS “Schizo i.d.” 2000 DARKY MUSIC Tuva (RUS)
  • 4/ K-Space “Bear Bones” 2002 SLAM RECORDS (GB)
  • 5/ Biosynthes "Deity" 1996 SoLyD Records (RUS)
  • 6/ Biosynthes with Sainkho Namtchylak “First Take” 1996 FMP (D)
  • 7/ Gen-DOS " Bay Tayga"
  • 8/ K-Space "Going Up"
  • 9/ Ugaan

 

K-SPACE, Tim Hodgkinson, Gendos Chamzyryn, Ken Hyder

 


Ken Hyder
Drums und Percussion

Ken Hyder ist ein britischer Schlagzeuger und Komponist. Er begann als Jugendlicher unter dem Einfluss von Elvin Jones und Paul Motian mit dem Schlagzeugspiel.

Er studierte keltische Musik in Schottland und Irland, sowie die Musik der Inuit und der Schamanen in Sibirien, wie sie in Tuva praktiziert wird.

Er spielte mit Jazz / improv Musikern wie Maggie Nicols, Phil Minton, Elton Dean, Jim Dvorak, Larry Stabbins, Nick Evans, Tim Hodgkinson und Sylvia Hallett, mit Folk-Musikern wie Frankie Armstrong und Sainkho Namtchylak, mit keltischen Musikern wie Dick Gaughan und Tomas Lynch, mit tibetischen und japanischen Mönchen, sibirischen Schamanen, dem schottischen Dudelsackspieler Dave Brooks und der russischen Zigeuner Diva Valentina Ponomareva.

Ken Hyder trommelt und komponiert seit über 40 Jahren, spielte in unzähligen Clubs und Festivals von Vancouver bis Wladiwostok und veröffentlichte mehr als 20 Alben .

Im Bardo State Orchestra arbeiteten Jim Dvorak, Marcio Mattos und Ken Hyder die energetischen Gemeinsamkeiten von freiem Jazz und tibetischer Musik (mit tibetischen Mönchen) überzeugend heraus.

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Presse - Ken Hyder

  • "He has provided a blueprint for the increasing number of European musicians who have been incorporating elements of folk music into their jazz."
    The Guinness Who’s Who of Jazz

  • “Ken Hyder's drumming always appears connected to the world beyond narrow musical concerns. It comes with a context, picking up on place, the past, people met and local practices. At the same time he favours strong, well-defined musical statements, entirely free from ornamental excess and fuss.”
    Julian Cowley, The Wire

  • "At the same time he favours strong, well-defined musical statements, entirely free from ornamental excess and fuss."
    The Wire

  • ”Hyder's debut record - Dreaming of Glenisla recorded 1975 - sounds for all the world like an Albert Ayler album released post-New Grass. The twin sax/twin bass lineup of Hyder's quintet creates a droning, cantatorial spiritsound one can imagine as the sound of Ayler's dreams.”
    Doug Schulkind, WFMU

  • “In a recent interview, Hyder remarked that shamanistic drumming has nothing to do with timekeeping; it is a means of accessing spiritual energy. Beyond all expectations, this recording actually touches that energy source - it is charged with visceral yet transcendent vibrations. Simply awesome.”
    Bill Tilland, BBC

  • “Hyder has one of the strongest strokes in jazz, deployed with an astonishing technique. Not for a moment does his polyrhythmic machine falter, his four limbs continuing to beat with an implacable precision.”
    Oest France

  • “He propels his players with a frenzied energy and passion that's breathtaking.”
    Fanfare, New York

www.hyder.demon.co.uk

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