| Konstanz Jazzherbst, Jazzfestival | |
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KONSTANZER JAZZHERBST 2008
Eröffnungskonzert im Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster Barry Guy und das Jazzorchester der HMT Hannover Der Komponist und Bassist Barry Guy legt ein umfangreiches Werk mit einem Orchester vor: Barry Guy und das Jazzorchester der HMT Hannover. Wie nur wenige andere Musiker erschliesst Barry Guy die aktuellen Zentren von improvisierter Musik, E-Musik und Jazz. Die zahlreichen Werke für das London Jazz Composers Orchestra, Kompositionen für die Streicher der City of London Sinfonia, für das Kronos Quartet oder für die Stimmen des Hilliard Ensembles zeigen den immensen musikalischen Kosmos von Barry Guy.
Doppelkonzert im Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster Pascal Niggenkemper Trio Der Bassist Pascal Niggenkemper machte seinen Abschluss an der Kölner Musikhochschule. Seitdem hat er sich in der Szene der Stadt einen sehr guten Namen gemacht: unter den Bands, bei denen er regelmässig mitspielt, sind Caroline Thon's "Patchwork" und Bernhard Schüler's "Triosence" - Gruppen, die auf dem besten Weg sind, sich international zu etablieren.
Gregor Hübner Quartett mit Richie Beirach Die unerschöpfliche Kreativität des New Yorker Jazzpianisten Richie Beirach ist hinlänglich bekannt und findet ihren Ausdruck in unzähligen Schallplattenproduktionen mit den Großen der internationalen Jazzszene. Freddie Hubbard, Lee Konitz, Chet Baker, John Abercrombie, Jack DeJohnette und viele andere gehören zu seinen Partnern. Mit seinen Kompositionen wie ELM, EON oder HUBRIS, die noch immer eine Herausforderung für junge Pianisten darstellen, hat Richie Beirach Jazzgeschichte geschrieben. Zusammen mit Größen wie Hancock, Corea und Jarrett ist es ihm gelungen, das Erbe von Bill Evans weiterzuführen und dabei einen eigenen und unverkennbaren persönlichen Stil zu entwickeln. Seine Musik kann nach wie vor von niemandem umgangen werden, der heute Jazzpiano spielt. www.gregorhuebner.de | Gregor Hübner auf www.myspace.com
Doppelkonzert im K9 ehem. Paulskirche / Beginn: 20:30 Uhr Håkon Kornstad Solo Daß der Norweger Håkon Kornstad einer der interessantesten, innovativsten und aufregendsten Tenorsaxophonisten Europas ist, weiß man dank seiner Aufnahmen mit Bugge Wesseltofts New Conception Of Jazz, Wibutee, Håvard Wiik und seinem eigenen Trio schon seit ein paar Jahren. Was er aber nun auf seinem ungemein spannenden Soloalbum "Single Engine" bietet, stellt all die bisher gemachten Aufnahmen lässig in den Schatten. (www.jazzecho.de)
Vera Kappeler Trio Die Pianistin Vera Kappeler ist 2002 zum ersten Mal mit ihrem damaligen Trio (mit Bänz Oester und Norbert Pfammatter) in Erscheinung getreten. Anlässlich eines einwöchigen Gastspiels im Basler Bird's Eye Jazz Club hat sie ihr überaus grosses Talent unter Beweis gestellt. In Vera Kappelers vielfältigen Repertoire finden sich Kompositionen von Ornette Coleman und Thelonius Monk, aber auch Bearbeitungen von Volksliedern und eigenem Material.
Doppelkonzert im Stadttheater K-Space Tim Hodgkinson Gendos Chamzyryn Ken Hyder K-Space begeistert Besucher und Presse in aller Welt durch seine ungewöhnlichen und ungeheuer spannenden Soundkreationen zwischen schamanistischem Ritual, Jazz, Volksmusik, improvisierter Musik und anderen hörbaren Skurrilitäten. Adrian Mears New Orleans Hardbop "Adrian Mears New Orleans Hardbop" stellt das Programm ihrer zweiten CD vor. Eine Weiterentwicklung des modernen Jazz auf der Basis des New Orleans-Beat auf höchstem Niveau. Zusammen mit einer internationalen bestens zusammengesetzten Working Band spielt er Musik für die gute Laune, lust- und temperamentvoll, so dass die Funken sprühen und so 'hot', dass das Wasser von den Wänden tropft. Die Entwicklung des Jazz ist auch in dessen Wiege New Orleans nicht stehen geblieben. Bereits in der ursprünglichen Form des New Orleans-Beats waren sämtliche Elemente enthalten, welche in Nord- und Südamerika zu all den verschiedenen afroamerikanischen Stilen geführt haben. Auch der aktuelle New Orleans-Beat verfügt über eine sehr eigene, an die Tradition anknüpfende Rhythmik. Diese perfekt getimte Basis, zusammen mit der üblicherweise im Hardbop verwendeten Melodik und Harmonik, führt unter Beigabe einer kräftigen Prise neuer Betrachtungsweise zu einem neuen, aufhorchen lassenden Sound. Hier ist er - witzig, brillant und extrem swingend.
Unser Dank gilt der Stadt Konstanz, dem Regierungspräsidium Freiburg, der Kulturstiftung des Kanton Thurgau, der Stiftung Pro Helvetia und den Werbepartnern, die durch großzügige Unterstützung auch diesen Jazzherbst ermöglicht haben. Ein besonderer Dank an Hubl Greiner für die jahrelange Betreuung unserer Homepage www.jazzclub-konstanz.de.
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