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Heinz Sauer, Michael Wollny, ZAKARYA |
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Do. 15.11.07 Kulturzentrum am Münster 20.00
ZAKARYA (F)
WOLLNY-SAUER-DUO 46 Jahre liegen zwischen den beiden “Eigensinnigen” (DIE ZEIT) – aber musikalisch könnten sich zwei Musiker kaum näher sein. Saxophonist Heinz Sauer, eine der prägenden, großen Figuren des bundesdeutschen Nachkriegsjazz, schon 1989 zu Gast beim 10. Jazzherbst. Und Michael Wollny, die junge Jazz-Entdeckung des Jahres 2005 in Deutschland. Beides Musiker von immenser Intensität, die sich gegenseitig ihre Eigenarten stärken. Feinfühlig und mit wachem Ohr für den anderen lassen sie ihre Dialoge nie langweilig werden.
Das gefühlvolle Saxophon Sauers und der leise bis eruptive Flügel Wollnys schaffen eine enorm stimmige Aura. “Der Jazz lebt hier wieder” (DIE ZEIT). Siehe und höre auch www.myspace.com/michaelwollny und www.heinzsauer.deZakarya kümmern sich einen feuchten Kehricht um musikalische Schubladen. Stattdessen wirbeln sie durch Jazz, Punk, Polka, Hardcore und Klezmer. Yves Weyh hat als Akkordeonvirtuose akribisch die diversen Spielarten jüdischer Musiktradition rezipiert und mit seinem viel bewunderten Quartett „Zakarya“, dem jüngsten seiner vielen Klezmerprojekte, Terrain erschlossen, auf dem sich europäischer Klezmer nie zuvor befand. Es ist Musik, die zum Terminus «Radical Jewish Culture» passt, wie der amerikanische Musiker und Produzent John Zorn eine spezifische Reihe seines Label Tzadik benannt hat. Das Quartett wurde 1999 gegründet. Der Ruf dieser Band drang bis zu John Zorn, der sie schon wenige Monate später für eine erste CD-Produktion anfragte und den Musikern «völlig freie Hand» bot. Damit war für die virtuos gespielte Mixtur aus Walzer, Trash und Balkan-Rock ein perfektes Fundament für weitere Entwicklungen gelegt. Zakarya haben im Herbst 2006 bereits ihre dritte CD, «413 A», bei Tzadik veröffentlicht. Auf ihrem aktuellen Album werden Zakarya von Marc Ribot, Dave Douglas und Tom Waits begleitet. Klezmer bleibt der wichtigste Bezugspunkt, doch der Sound von Zakarya hat neben seinem Folk-Bezug auch atonale, zeitgenössische und elektronische Einflüsse, dargebracht von einer Kern-Besetzung mit Akkordeon, Gitarre, Electronics und Schlagzeug. Siehe und höre auch |
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