| Lucas Niggli Zoom, Nils Wogram, Philipp Schaufelberger | |
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Sa.
26.10.2002 Lucas Niggli, Schlagzeug (CH) Im Foyer des K9 tigert ein hippeliger Lucas Niggli herum. "Das ist das erste Konzert mit meinem Trio." Und richtig stolz: "Alle Kompositionen sind von mir." Im September ´99 konnten wir Lucas als einfühlsamen und ideenreichen Perkussionisten im Duo mit Sylvie Courvoisier kennenlernen, jetzt dieses ungewöhnliche, junge Trio. "Ich wollte keinen Bass dabei haben. Das Schlagzeug soll eine emanzipierte Rolle übernehmen, soll selbst Melodien oder Themen spielen". Also Schlagzeug, Posaune, Gitarre. Die drei überraschen durch ihre Spielfreude, die Kompositionen sind ausgefeilt, komplex, mal abstrakt, aber sie klingen federleicht, energiegeladen. Das Zusammenspiel ist es, die Klangbilder sind es, die dieses Trio so unglaublich interessant machen. Mal zerbrechlich, dann wieder kraftvoll wie eine Bigband. Man spürt die Beschäftigung mit der zeitgenössischen Musik, aber auch Bezüge zum Rock, eben intelligente, lustvolle Musik aus unserer Zeit. Hier haben sich drei Musiker gefunden, die eine gemeinsame Sprache sprechen. Nils Wogram, vielfacher Preisträger, einer der meist beachtetsten Solisten der Europäischen Jazzszene, selbst Bandleader, für viele der Posaunist unserer Zeit, zeigt wieder einmal, dass er auf der Posaune alles und noch etwas mehr kann. Alles kommt so leicht rüber und man erkennt, wie gut die drei sich verstehen. Philipp Schaufelberger scheint der zurückhaltendste zu sein. Aber der Schein trügt. Er setzt seine E-Gitarre präzis, oft kontrapunktiv ein und ist ein maßgebender Teil des dichten Klanges. Frühjahr/Sommer/Herbst 2002 Moers, Schaffhausen, Saalfelden, Willisau, Konstanz,
Amsterdam. Aktuelle CD: Spawn
of Speed (intakt Records CD 067, 2001) Weitere Veranstaltungen beim Jazzherbst 2002: |
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